Sovereign Tactical Core

Besitzen.Betreiben.Beweisen.

Wenn es ernst wird, sehen Sie die Lage, prüfen den Plan vorher und können später beweisen, wer wann was entschieden hat. Defconder gehört Ihnen und läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur.

Ökosystem erleben2:30 min
  • Auf eigener Infrastruktur
  • Fälschungssicheres Protokoll
  • KI, die bei Ihnen lernt

Was Defconder ist

Ein System. Sechs Aufgaben.

Alles, was Sie auf dieser Seite sehen, gehört zu einer dieser sechs Aufgaben. Wählen Sie Ihre, und Sie springen zu den Teilen, die dafür zusammenarbeiten. Alles läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur.

  • Die Lage sehen

    Daten, Sensoren, Karte und Luftraum werden zu einem Lagebild verbunden, auch das kritische Umfeld neben dem Standort.

    Belegt Jeder Eintrag trägt einen Prüfwert im manipulationssicheren Protokoll. Luftbilder gibt es aus allen sechzehn Bundesländern.

  • Die Krise vorher durchspielen

    Hochwasser, Brand und der Ausfall von Strom oder Gas üben und den Krisenplan auf Lücken prüfen, bevor der Ernstfall kommt.

    Belegt 29 feste Regeln, ohne KI, prüfen den Krisenplan auf Lücken.

  • Führen, auch wenn das Netz ausfällt

    Aufträge, Alarme und Quittungen mit nachweisbarer Zustellung, und Abläufe, die erst nach Freigabe handeln.

    Belegt Comms ist in Entwicklung, die Abläufe sind vorhanden. Jede Freigabe und jeder Lauf steht als Beleg im Protokoll.

  • Entscheidungen belegen

    Wer wann was entschieden hat, steht in einem Protokoll, das sich ohne Defconder nachrechnen lässt.

    Belegt Der Prüfer ist offen unter Apache-2.0 und in drei Sprachen unabhängig umgesetzt.

  • KI unter Ihrer Kontrolle

    Die KI läuft bei Ihnen, lernt bei Ihnen und handelt nicht ohne Freigabe. Als Kontext erhält sie den Objekttyp und die Attribute des betroffenen Datensatzes. Sperre und Protokoll gehören dazu.

    Belegt Standard ist Stufe 0, also kein Lernen. Bei Ausfall oder unklarem Wert lehnt das KI-Tor ab.

  • Große Datenbestände auswerten

    Millionen Einträge einlesen, verknüpfen und abgleichen, ohne dass etwas geraten wird, dazu Bild, Video und Ton.

    Belegt Der Personenabgleich sperrt unsichere Treffer, statt Fremde zusammenzuführen.

Welche Aufgabe passt zu Ihrem Fall? Das klären wir im Gespräch an Ihrem Anwendungsfall.

Für wen

Wer mit Defconder arbeitet.

Wählen Sie Ihre Rolle. Sie springen zu den Teilen, die für Ihre Aufgabe zählen. In der Vollansicht des Ökosystems leuchten dieselben Teile auf, wenn Sie dort Ihre Rolle wählen.

Etwas anderes? Eine Branche ist ein Paket aus Objekten, Beziehungen und Regeln.

Ökosystem

Alles hängt zusammen: Lage, Daten, Modell, Führung und Beweis.

Defconder ist kein einzelnes Werkzeug, sondern ein Ökosystem zusammenhängender Fähigkeiten auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Die Systemkarte zeigt sie, ihre Verknüpfungen und ihren ehrlichen Stand.

Was gehört zum Defconder-Ökosystem?

Das Defconder-Ökosystem umfasst 34 Fähigkeiten in 5 Ebenen: Lage und Raum, Daten und Wissen, Modell und Abläufe, Führung und Wirkung sowie Vertrauen und Betrieb. Sie teilen ein gemeinsames Objektmodell, ein verkettetes Ereignisprotokoll und ein Rechtesystem und laufen auf eigener Infrastruktur. 29 davon sind im Produkt vorhanden, 4 in Entwicklung und 1 als Konzept beschrieben.

Die fünf Ebenen des Defconder-Ökosystems als leuchtender Stapel mit Fähigkeiten als Knoten und ihren Verknüpfungen.Ökosystem erlebenFilm, 2:30 Minuten

Mit Klang auf Wunsch, jederzeit zum Selbsterkunden umschaltbar

Fünf Ebenen, ein Zusammenhang

  • Steht 29
  • In Arbeit 4
  • Konzept 1
  1. Lage & Raum

    WAHRNEHMEN · VERORTEN

    • LagebildSteht

      Gemeinsame operative Übersicht für Lageinformationen und fachliche Ansichten.

    • Terra · 3D-WeltSteht

      Begehbare 3D-Szenarien, in denen Zeit, Wetter und Ausfälle als Folgenmodell betrachtet werden.

    • OrbitSteht

      Weltraumbezogene Lageansicht im Dashboard.

    • ASDA · LuftraumSteht

      Luftraumbezogene Lage- und Verwaltungsfunktionen.

    • Spuren & SensorfusionSteht

      Spuren, Sensorquellen und Fusion unterstützen das Zusammenführen räumlicher Lagehinweise.

    • Offline- und LagekartenSteht

      Lokale Vektorkarten und strukturierte Lageinformationen, laut Teaser auch ohne Netz nutzbar.

  2. Daten & Wissen

    AUFNEHMEN · VERSTEHEN

    • Datenquellen & SensorenSteht

      Konfiguration und Verwaltung angebundener Quellen, darunter Datenströme und Sensoranbindung.

    • DatenengineSteht

      Streaming großer CSV-, NDJSON- und Parquet-Daten, Datenbankquellen, Graphabfragen und DuckDB-Analysen.

    • Offene DatenSteht

      Offene Datenquellen als Baustein für Lage- und Analysekontexte.

    • MedienanalyseSteht

      Analysefunktionen für Medieninhalte im Dashboard; verfügbare Prüfungen richten sich nach dem installierten Modul.

    • WissensbasisSteht

      Dokumente und Wissensbestände mit Antworten samt Quellenbezug, lokal betrieben.

    • FallfragenSteht

      Fragen in ganzen Sätzen an den Fall. Defconder führt die Abfrage selbst aus, jede Aussage nennt Quelle und wörtliches Zitat, die Antwort trägt einen Prüfwert. Gebaut und im Test belegt. Grenze: auf Rechnern ohne Grafikkarte dauert eine Antwort mit Modell Minuten.

    • ProzessanalyseIn Arbeit

      Process Mining auf dem eigenen Protokoll und auf importierten Ereignisdaten, jede Kennzahl mit Beleg zum Nachrechnen. In Entwicklung.

    • AktenablageSteht

      Geschützte Ablage und nachvollziehbarer Zugriff auf Akten und Dokumente.

  3. Modell & Abläufe

    ORDNEN · ENTSCHEIDEN

    • Ontologie & ObjekteSteht

      Fachobjekte, Eigenschaften und Beziehungen bilden das gemeinsame Datenmodell.

    • BausteineSteht

      Wiederverwendbare Fachfähigkeiten lassen sich auf Objektarten anwenden und vor dem Einspielen prüfen.

    • Pipeline-BaukastenSteht

      Werkzeuge für den Aufbau von Datenflüssen in Richtung Ontologie und Plattformfunktionen.

    • AbläufeSteht

      Visueller Workflow-Baukasten mit Auslösern, Verzweigungen, KI-Schritten, Freigaben, Trockenlauf, Tests, Versionen und Laufbelegen.

    • Krisenplan & CoachSteht

      Krisenpläne erfassen und regelbasiert auf fehlende Angaben prüfen.

    • VersionsräumeSteht

      Lokale Änderungsräume mit Zweigen, Vergleich, Wiederherstellung und Übernahme durch eine zweite Person. Es gibt keine Git-Remote-Verbindung.

  4. Führung & Wirkung

    ABSTIMMEN · HANDELN

    • Comms · FührungIn Arbeit

      Führungskommunikation mit Aufträgen, Alarmen, Quittungen und Eskalation. In Entwicklung, schrittweise gebaut.

    • Dashboards & AnwendungenSteht

      Operative Oberflächen und Anwendungen auf Basis der Plattformmodule.

    • Föderierte AbfrageSteht

      Abfragen über föderierte Datenbestände; der Zugriff ist an Berechtigungen gebunden.

    • Warnungen & BürgermeldungenSteht

      Meldungen prüfen und Warnungen als Teil der Lagearbeit verwalten.

    • Klinik-ResilienzIn Arbeit

      Beispielhafte Abläufe und Bausteine für Notbetrieb, Vorräte und Restlaufzeit in einem Krankenhaus-Szenario. Übungsszenario.

    • Führung & EinsatzführungKonzept

      Fachliche Klammer für Szenarien, Aufträge und gemeinsame Lagearbeit. Konkrete Verfügbarkeit richtet sich nach den aktivierten Modulen.

    • SchutzschildIn Arbeit

      Waffenfreie Schutzschichten auf vorhandener Gebäude- und Netztechnik: Passiv-Ortung, Gebäude-Kokon, Spiegelwelt, Wahrheitsschutz. Vorab-Mandat mit zwei Personen, Widerspruchs-Agent und Sofort-Veto. Prototyp mit Beweislauf, Sensor- und Aktoranbindung im Bau.

    • KlartextSteht

      Signierte Mitteilungen an die Gegenseite, die nur belegbare Wahrheit aus den eigenen Daten enthalten. Gegenargument, zwei Freigaben, Auszug mit Signatur und CAP-Export. Gebaut und im Test belegt. Grenze: Übergabe an offene Kanäle machen Menschen, die Wirkung ist nicht gemessen.

  5. Vertrauen & Betrieb

    SCHÜTZEN · BELEGEN

    • Agentenschutz & RichtlinienSteht

      Kontrolliert Zugriffe von Software-Agenten und Maschinen anhand von Identität und Regeln.

    • DatenmaskierungSteht

      Maskiert sensible Inhalte entsprechend den konfigurierten Datenregeln und Schutzanforderungen.

    • Identität & RollenSteht

      Benutzer, Rollen und Berechtigungen steuern Zugriff auf Module und Aktionen.

    • Prüfer & BeweisprotokollSteht

      Verkettete Nachweise und eigenständige Prüfung von Protokollen beziehungsweise Laufbelegen.

    • Chronos GuardSteht

      Zeit- und Ereignisbezug für die Nachvollziehbarkeit historischer Zustände und Abläufe.

    • Lokaler Betrieb & AnbindungenSteht

      Betrieb auf eigener Infrastruktur und verwaltete Schnittstellen; Konnektoren und Betriebsgrenzen sind installationsabhängig.

Der Stand folgt dem tatsächlichen Projektstand. Was als Konzept markiert ist, ist beschrieben, aber noch nicht gebaut.

Textfassung des Films
  1. Eine Lage ist kein Bild. Sie ist ein Zusammenhang.

    Defconder verbindet, was sonst getrennt liegt: Signale, Daten, Modelle, Entscheidungen und Belege. Auf Ihrer eigenen Infrastruktur.

  2. Jedes Signal hat einen Ort, eine Zeit und eine Herkunft.

    Sensoren, Karten, Luftraum und die 3D-Welt füllen ein gemeinsames Lagebild. Nichts steht ohne Quelle da.

  3. Aus Rohdaten wird ein gemeinsames Verständnis.

    Datenquellen, Datenengine, Wissensbasis und Medienanalyse ordnen, was hereinkommt, und halten fest, woher es stammt.

  4. Die KI schlägt vor. Ein Mensch entscheidet.

    Das Modell kennt Objekte, Beziehungen und Regeln. Abläufe verbinden Auslöser, Prüfungen und Freigaben, und die Prüfung beweist vor dem Start: Keine Aktion läuft an einem Menschen vorbei.

  5. Entscheidungen erreichen die richtigen Stellen.

    Aufträge, Alarme, Quittungen und Eskalation tragen die Entscheidung in die Einsatzführung, in Warnungen und in die Fachszenarien.

  6. Jede Änderung ist ein Ereignis. Jede Kette ist prüfbar.

    Verkettete Protokolle, ein unabhängiger Prüfer und die Versionsräume machen nachvollziehbar, wer wann was geändert hat. Zugriffe folgen Identität, Rolle und Einstufung.

  7. Besitzen. Betreiben. Beweisen.

    34 Fähigkeiten in 5 Ebenen, auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Fahren Sie über die Knoten und erkunden Sie die Zusammenhänge.

Die Produktbilder im Film stammen aus Defconder. Alle Namen und Daten darin sind erfundene Übungsdaten.

Die Vollansicht ist eine erklärende Darstellung des Systems. Produktbilder zeigen Defconder mit erfundenen Übungsdaten.

Auf einen Blick

Vierzehn Filme, die meisten live in der echten Oberfläche aufgenommen, ohne Folien.

  • Sie sehen, wie aus dem leeren Blatt eine Anwendung wird
  • Erfundene Daten oder eigene Texte, kein Mock-up
  • Jeder Film zeigt die echte Oberfläche

Defconder Labs

Sehen statt glauben.

Vierzehn Filme zeigen, was Defconder kann. Dreizehn sind live in der echten Oberfläche aufgenommen, mit erfundenen Daten oder unseren eigenen Texten. Der Schutzschild-Trailer ist eine Simulation mit den echten Rechnungen des Moduls. Kein Mock-up, keine Folien. Sie sehen, wie aus dem leeren Blatt eine fertige Anwendung wird.

Neu: Der Vektorraum, drei Szenarien

Ein Vektorraum macht aus Texten Punkte und aus Bedeutung Nachbarschaft. Dieselbe Funktion in drei Einsatzfeldern: eigene Fachtexte, Patientenakten und eine Übungslage. Zwei der drei Filme zeigen vollständig erfundene Daten.

  • Neu0:42

    Fachtexte: Durch die eigenen Dokumente fliegen

    Rund 2.000 Abschnitte unserer eigenen Fachtexte. Frage: Wie kann ich belegen, dass das Protokoll nie manipuliert wurde?

    • Die Treffer werden nach Sinn gefunden, nicht nach Stichworten.
    • Zu jedem Treffer gibt es den ganzen Eintrag mit Quelle.
    Zu Big Data
  • Neu0:42

    Patienten: Jeder Patient eine Galaxie

    Acht erfundene Patienten mit 1.600 Einträgen. Frage: Bei welchen Patienten besteht Sturzgefahr durch Schwindel oder Medikamente?

    • Alle Patientendaten sind vollständig erfunden.
    • Rollen und Freigaben regeln, wer was sieht.
    Zum Krankenhaus-Szenario
  • Neu0:42

    Übungslage: Viele Quellen, ein Raum

    Eine erfundene Übung mit acht Bereichen und über 1.600 Meldungen, ein Muster für Streitkräfte, Polizei und Leitstellen. Frage: Wo wird in den nächsten Stunden der Treibstoff knapp?

    • Meldungen aus allen Bereichen liegen nach Bedeutung beieinander.
    • Alle Daten sind vollständig erfunden.
    Zu Big Data

Die Karte zeigt nur einen Teil der Struktur, die Abstände zwischen den Gruppen sind für die Sicht gedehnt, Sterne und Nebel sind Gestaltung. Die Texte werden lokal in Vektoren verwandelt, nichts verlässt die eigene Infrastruktur.

Neu im Labs

  • Neu3:05

    Schutzschild: Das Zögern vor der Gefahr

    Eine Drohne nähert sich einer erfundenen Klinik. Fünf Schichten schützen waffenfrei und umkehrbar: Ortung ohne eigene Strahlung, Signatur-Tarnung, Zivilschutz-Kokon, Cyber-Spiegelwelt und Wahrheitsschutz. Zwei Menschen geben vorab frei, ein Widerspruchs-Agent bremst, ein Sofort-Veto stellt alles zurück.

    • Die Zahlen im Bild stammen aus den echten Rechnungen des Prototyps, Sensoren und Orte sind simuliert und erfunden.
    • Prinzip-Karten nennen die öffentliche Physik und Fachliteratur dahinter.
    Zum Schutzschild
  • Neu4:03

    Klartext: Auf der anderen Seite sitzt auch ein Mensch

    Eine Spur nähert sich einer erfundenen Klinik. Statt nichts zu tun oder zurückzuschlagen, baut Defconder eine Mitteilung an die Gegenseite, die nur belegbare Wahrheit aus den eigenen Daten enthält. Der Film zeigt beide Ausgänge.

    • Ein Gegenargument ist Pflicht, zwei andere Menschen geben frei.
    • Der Auszug ist signiert, ein unabhängiger Prüfer rechnet ihn ohne Defconder nach.
    Zu Klartext
  • Neu2:36

    Prozessanalyse: Wo hakt ein Ablauf wirklich?

    Die Ereignisse einer erfundenen Notaufnahme (400 Fälle) werden importiert und geprüft. Prozesskarte, Varianten, Durchlaufzeiten und die Wartezeit an den Übergaben zwischen Rollen entstehen aus dem eigenen Protokoll.

    • Fälle pseudonymisiert, Gruppen unter fünf Fällen verborgen.
    • Jedes Ergebnis mit Prüfwert, unabhängig nachrechenbar.
    Zur Prozessanalyse
  • Neu5:28

    Eine Fachdomäne von null

    Ein komplettes Fachpaket für eine Katastrophenlage entsteht in der Oberfläche: 28 Objekttypen mit Vererbung, 28 Beziehungen, Aktionen mit Regeln, ein Dashboard und drei Anwendungen. Ohne Programmcode.

    • Der Beweiser lehnt eine zu niedrig eingestufte Verbindung ab, bevor sie entsteht.
    • Jede Änderung ist ein verkettetes, prüfbares Ereignis.
    Zur Plattform
  • Neu6:35

    Der Krisenplan, der lebt

    Vom leeren Blatt zum Dokument: Steckbrief, Eskalation, Stab, Rollen, Meldestellen, Notstrom, Maßnahmen auf der Karte, Plan-Coach, Versorgung und Ausfall, Muster-Fassung und Abschlussbericht.

    • Der Plan-Coach prüft nach 29 festen Regeln, ohne KI.
    • Dokument, Muster-Fassung und Abschlussbericht entstehen aus denselben Daten.
    Zum Krisenplan
  • Neu2:42

    Defconder Terra: Keine Karte. Eine Welt.

    Eine begehbare 3D-Welt aus offenen Landesdaten: hineinfliegen, Wetter und Uhrzeit stellen, Ausfälle auslösen. Orkan, Stromausfall als Kaskade, Gefahrstofffahne und Brandausbreitung im Wind.

    • Der Sonnenstand ist astronomisch berechnet.
    • Alle Modelle sind Übungsmodelle, keine Vorhersagen.
    Zu Terra
  • Neu3:11

    Ablauf-Studio live: Eine KI-Antwort löst nie allein eine Aktion aus

    Ein Ablauf entsteht live auf der leeren Fläche: ein KI-Schritt und eine Aktion, die eine Freigabe verlangt. Die Prüfung lehnt den ersten Entwurf ab, nach dem Einbau der Freigabe ist er bewiesen. Dazu Trockenlauf, Freigabe durch eine Person und ein Beleg zum Nachrechnen.

    • Die Prüfung betrachtet alle Wege durch den Graphen, nicht Stichproben.
    • Alle Daten sind erfundene Übungsdaten.
    Zum Ablauf-Studio
  • Neu3:30

    Versionsräume: Änderungen planen, vergleichen und zu zweit freigeben

    Ein Klinikum übt den Stromausfall, ohne den Betrieb zu stören: Arbeitszweig, Vergleich Feld für Feld, Wiederherstellen, Übernahme durch eine zweite Person, Konflikterkennung und ein Paket für ein anderes Haus.

    • Die Selbstfreigabe wird abgelehnt, ein Passwort im Modell ebenso.
    • Alle Daten sind erfundene Übungsdaten, die Versionsräume speichern lokal.
    Zu den Versionsräumen

Weitere Filme

  • Defconder Datenengine: Im Zweifel sperren, nicht raten

    Große Datenmengen, SQL-Anbindung, Graph, Geokodierung und Personenabgleich mit Sperre statt Raten.

    Zu Big Data
  • Defconder Krisenstab Klinik: Was die Station weiß, sieht der Krisenstab

    Ein Fachpaket für Kliniken: Stationen, Betten, Notstrom und die Anbindung des Krankenhausinformationssystems per HL7 und FHIR.

    Zum Krankenhaus-Szenario
  • Defconder Terra: von der Sonne bis zum Krisenplan

    Die ausführliche Tour durch Terra: Sonne, Wetter, Hochwasser, Brand, Sensoren und der Krisenplan.

    Zu Terra

Die Filme laden erst, wenn Sie einen Film starten und im folgenden Fenster einwilligen. Vorher werden keine Daten an YouTube (youtube-nocookie.com) übertragen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Warum das so schnell geht

  • Kein Heer von Beratern.

    Fachmodelle entstehen in der Oberfläche, ohne Programmcode. Ihr Fachbereich legt Objekte, Beziehungen und Regeln selbst an und pflegt sie später auch selbst.

  • Prüfen, bevor etwas passiert.

    Der Beweiser lehnt Einstufungsfehler ab, der Plan-Coach meldet, was im Krisenplan fehlt. Beides nach festen, nachvollziehbaren Regeln.

  • Eine Änderung gilt überall.

    Aus den Daten entstehen Ansichten, Dokumente und Berichte. Wer das Modell ändert, ändert alles, was daraus folgt.

  • Nachweisbar.

    Jede Änderung ist ein verkettetes Ereignis. Wer wann was geändert hat, lässt sich belegen.

  • Lokal, ohne Cloud.

    Defconder läuft auf Ihrer Infrastruktur. Daten und Modelle verlassen Ihr Haus nicht.

  • Eine Welt statt einer Karte.

    Terra ist eine begehbare 3D-Welt, in der Sie Wetter, Uhrzeit und Ausfälle einstellen und Folgen durchspielen.

Alle Filme zeigen erfundene Übungsdaten, im Vektorraum-Film Fachtexte unsere eigenen Texte. Die Stimmen sind synthetisch (Piper). Defconder befindet sich in Entwicklung, ist nicht zugelassen und rechtlich nicht geprüft. Stand 24.10.2026.

Der Unterschied

Ein Lagebild, dem man nicht glauben muss.Man kann es nachrechnen.

Jede Änderung in Defconder wird Teil einer Kette aus Prüfsummen. Wer einen Eintrag verändert, verändert alle danach. Das hier ist echt gerechnet, direkt in Ihrem Browser. Manipulieren Sie einen Eintrag und lassen Sie nachrechnen.

Kette intakt

Klicken Sie einen Eintrag an, um ihn zu manipulieren, und starten Sie dann das Nachrechnen. Ohne Eingabe läuft ein Beispiel von selbst.

  • Häufig bei Cloud-Plattformen

    Ihre Daten liegen auf der Infrastruktur des Anbieters.

    Defconder

    Ihre Daten bleiben auf Ihrer eigenen Infrastruktur.

  • Häufig bei Cloud-Plattformen

    Das Protokoll liefert der Anbieter. Sie vertrauen darauf.

    Defconder

    Das Protokoll ist hashverkettet. Jeder rechnet es selbst nach.

  • Häufig bei Cloud-Plattformen

    Die KI entscheidet, Sie sehen das Ergebnis.

    Defconder

    Die Regel entscheidet, die KI schlägt vor, ein Mensch gibt frei.

Auf einen Blick

Führungskommunikation, die weiterläuft, wenn Netz und Server ausfallen. Stand: in Entwicklung.

  • Aufträge, Alarme, Quittungen und Eskalation in einem System
  • Weiter über Umwege, wenn das Netz ausfällt
  • Kein Mitleser, und die Zustellung ist nachweisbar

Defconder Comms

Das Netz kann fallen. Die Führung nicht.

Comms ist die Führungskommunikation der Plattform: Ende-zu-Ende verschlüsselt, auf Ihrer eigenen Infrastruktur, mit Aufträgen, Alarmen und einem Archiv, dessen Unverändertheit jeder prüfen kann. Der Film zeigt die echte Software in zwei Übungslagen.

Zwei Übungslagen: Hochwasser am Rhein und eine Führungsübung der Streitkräfte. Echte Software, fiktive Namen und Daten.

Der Film lädt erst nach Ihrem Klick von YouTube (youtube-nocookie.com). Vorher werden keine Daten an YouTube übertragen. Mit dem Klick willigen Sie ein, dass beim Abspielen Ihre IP-Adresse und Browserdaten an YouTube (Google) übertragen werden, auch in die USA. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Der Film hat Ton. Alle Texte sind eingeblendet, er funktioniert auch stumm.

  • 0automatisierte Prüfungen, alle bestanden
  • 0Eingaben im Fuzzlauf, 0 Abstürze
  • 0Geräte im Lasttest mit 20.000 Nachrichten, 95 % der Annahmen unter 5 Millisekunden
  • 0Teilnehmer je Gruppenanruf mit Video, ohne Medienserver

Alles auf dieser Seite zeigt Übungen mit fiktiven Daten. Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Comms ist in Entwicklung und noch nicht zugelassen.

Der Schalter

Was ein anderer abschalten kann, gehört Ihnen nicht.

  • Konto gesperrt.
  • Lizenz widerrufen.
  • Cloud weg.

Streitkräfte, Leitstellen und Behörden führen heute über Plattformen, die ein Dritter abschalten kann. Comms hat diesen Schalter nicht: Der Server steht bei Ihnen, es gibt keinen Cloud-Zwang, kein Konto bei einem Anbieter und keinen Push über fremde Dienste. Fällt das Internet, läuft Comms im eigenen Netz weiter.

Das gilt nicht nur für Comms, sondern für die ganze Defconder-Plattform: Lagebild, Karte, Auftragsführung, KI und Protokoll laufen auf Ihrer Infrastruktur, ohne Cloud-Konto und ohne einen Anbieter, der sie abschalten könnte. Lage und Führung in einer Hand: Ihrer.

Führung

Führung beginnt mit einem Satz

Aus einer Weisung wird ein Auftrag mit fünf Spalten: Einheit, Auftrag, Mittel, Ziel, Weg. Die Empfänger quittieren mit „Verstanden“, die Quittung ist signiert und steht im Protokoll.

  • Strukturierte Aufträge

    Einheit, Auftrag, Mittel, Ziel und Weg als Felder statt Fließtext. Das spart Rückfragen und macht Aufträge auswertbar.

  • Quittung mit Signatur

    Wer „Verstanden“ sagt, hat es signiert. Jede Quittung hängt als Eintrag in der Kette des Einsatztagebuchs.

  • Rollen statt Zufall

    Wer Aufträge erteilt, entscheidet die Rolle. Bei Freigaben gilt das Vier-Augen-Prinzip.

  • Antworten und Reaktionen

    Antworten mit Zitat der Ursprungsnachricht, Reaktionen mit einem Tipp. Beides ist signiert und läuft Ende zu Ende verschlüsselt wie jede Nachricht.

Defconder Comms auf dem PC der Leitstelle und auf dem Handy der Einsatzleitung: ein Auftrag in fünf Spalten mit signierter Quittung

Alarm

Niemand wird übersehen

Ein Alarm läuft eine Eskalationskette ab. Meldet sich Stufe 1 nicht innerhalb der Frist, übernimmt Stufe 2. Auf dem Handy erscheint der Alarm als Vollbild, und jede Zustellung wird nachgewiesen.

  • Eskalationskette

    Fristen je Stufe, Übernahme durch die Stellvertretung, jede Stufe mit Zeitstempel im Einsatztagebuch.

  • Zustellnachweis

    Je Empfänger sehen Sie, ob der Alarm angekommen ist, geöffnet und quittiert wurde.

  • Echtes Android

    Im Film läuft die App in einem echten Android 16 (Emulator, Pixel 8 Pro). Der Test am physischen Gerät steht noch aus und wird so genannt.

Defconder Comms: Alarm der Stufe Kritisch mit Eskalationskette, daneben der Vollbild-Alarm auf einem Android-Handy

Netz weg

Internet weg. Server weg. Die Führung bleibt.

Der Server steht in Ihrem eigenen Netz, nicht in einer fremden Wolke. Fällt die Verbindung, werden Nachrichten gepuffert und zugestellt, sobald sie zurück ist. Ohne jeden Server leitet das Mesh Alarme von Gerät zu Gerät weiter.

HinweisDie Mesh-Szene im Film ist nachgestellt. Den Betrieb von Gerät zu Gerät haben wir auf echten Handys getestet.

  • Warteschlange

    Was offline verfasst wird, geht raus, sobald das Netz zurück ist. Das ist im Film echt aufgenommen.

  • Server im eigenen Haus

    Der Server kündigt sich im lokalen Netz an, Geräte finden ihn selbst. Zwei Server gleichen sich ab.

  • Mesh ohne Server

    Weiterleitung mit Überflutungsschutz von Gerät zu Gerät über Bluetooth, auf echten Handys getestet. Alarme haben Vorrang vor allem anderen.

Defconder Comms: das Verbindungsband zeigt Getrennt, der Alarm springt im Mesh von Handy zu Handy über der Karte von Köln. Als Simulation gekennzeichnet

Kein Mitleser

Kein Mitleser. Nachweisbar.

Comms verschlüsselt Ende zu Ende mit Messaging Layer Security (MLS, RFC 9420). Der Server leitet nur Verschlüsseltes weiter. Das Archiv öffnen zwei Schlüsselträger gemeinsam, und ein offener Prüfer im Browser zeigt, ob das Protokoll unverändert ist.

  • MLS in Rust

    OpenMLS im gemeinsamen Kern: derselbe Code läuft im Browser (WebAssembly) und auf Android.

  • Archiv im Vier-Augen-Prinzip

    Drei Hüter halten Schlüsselanteile, zwei öffnen das Archiv. Danach kann der Schlüssel unwiederbringlich vernichtet werden.

  • Offener Prüfer

    Jeder Eintrag enthält den Hash des vorherigen. Wer einen Eintrag ändert, bricht die Kette, und der Prüfer schlägt an. Die Prüfung läuft im Browser nach einem offenen Format.

Der offene Prüfer in Defconder Comms: Kette aus fünf Einträgen, nach der Änderung eines Eintrags färben sich die folgenden rot, Meldung: Manipulation erkannt

Zwang

Auch unter Zwang

Wird jemand gezwungen, sein Gerät zu entsperren, zeigt die Tarn-PIN eine leere Oberfläche. Im Krisenstab läuft derweil still der Alarm, ohne dass es von außen zu sehen ist.

  • Tarn-PIN

    Eine zweite PIN öffnet einen leeren Tresor. Von außen ist kein Unterschied zu sehen.

  • Stiller Alarm

    Der Krisenstab erhält die Meldung, ohne dass das Gerät etwas anzeigt.

  • Fernlöschen

    Verlorene oder beschlagnahmte Geräte lassen sich sperren. Wird ein Konto im Verzeichnis gesperrt, sind alle seine Geräte gesperrt.

Defconder Comms: das Handy zeigt sich nach Eingabe der Tarn-PIN leer, im Krisenstab am PC erscheint still ein Duress-Alarm

Last und Zukunft

Gebaut für Last und für morgen

Ein Führungswerkzeug muss unter Last halten und die nächste Generation Verschlüsselung vorbereiten. Beides haben wir gemessen und gebaut, nicht nur versprochen.

  • Lasttest mit 1.000 Geräten

    100 Räume zu je 10 Geräten mit echten MLS-Schlüsseln, 20.000 verschlüsselte Nachrichten. Der Server nahm sie mit 95 % unter 4,6 Millisekunden an. Gemessen im selben Prozess auf einem Entwicklungsrechner, nicht über ein Netzwerk.

  • Hybride Post-Quanten-Verschlüsselung

    Eine Bauvariante nutzt die Schlüsselvereinbarung aus ML-KEM-768 und X25519. Sie läuft im Kern und im Browser, getestet mit zwei Geräten. Es ist ein IETF-Entwurf, die Signaturen bleiben klassisch, und eine Installation nutzt eine Suite.

  • Signierte App, Vorgaben per MDM

    Die Android-App wird mit einem eigenen Verteilungsschlüssel signiert. Server, CA-Schlüssel und Einladungscode lassen sich über die Geräteverwaltung vorgeben. Gegen ein echtes MDM ist das noch nicht getestet.

Defconder Comms: Lasttest mit 1.000 Geräten und 20.000 Nachrichten, daneben die hybride Suite aus ML-KEM-768 und X25519 im Kern

Fallbeispiel

Sturmflut, 03:12 Uhr: Wenn alles nacheinander ausfällt

Ein Szenario in sechs Schritten. Es zeigt, welcher Weg übernimmt, wenn der vorige wegbricht, und wie weit er trägt. Klicken Sie durch die Schritte oder lassen Sie es laufen.

InternetServerLeitstelleEinsatzleiterZug 1Zug 2HelferGatewayAußenstelle

Schritt 1 / 6geprüft

Normalbetrieb

Der Alarm der Leitstelle läuft über den Server im eigenen Haus zu allen Geräten. Zustellnachweis kommt zurück.

Reichweite: Im Hausnetz oder WLAN: typisch 30 bis 100 m je Zugangspunkt, mit mehreren Punkten oder Kabel ein ganzes Gelände.

Die Ausweichwege im Überblick

WegVoraussetzungTypische ReichweiteStand
Eigener Server im HausnetzStrom, WLAN oder Kabel30 bis 100 m je WLAN-Zugangspunkt, mit mehreren ein ganzes Geländegeprüft
Nachrichten warten im Gerätkeineohne Entfernunggeprüft
Ersatzserver und Server-zu-Server-Abgleichbeliebige IP-Streckeunabhängig von der Entfernungzwei Server geprüft
Mesh über BluetoothHandys in Funkreichweite10 bis 100 m je Sprung, bis zu 10 Sprüngeauf echten Handys geprüft
Gateway per SMSMobilfunküberall mit Mobilfunk, nur Alarme bis 160 ZeichenModell, Gerätetest offen
Gateway per Funk (LoRa, TETRA, DMR)Funkgerät am GatewayLoRa typisch 2 bis 15 km, andere nach GerätModell, Gerätetest und Zulassung offen

Die Reichweiten sind typische physikalische Größenordnungen für Handys, WLAN und Funk. Wir haben sie nicht selbst gemessen. Das Funk-Gateway läuft bisher nur als Modell. Ohne irgendeine Strecke zwischen den Geräten kann auch Comms nichts übertragen.

Prüfliste

Zehn Fragen an jedes Kommunikationssystem

Stellen Sie diese Fragen jedem Anbieter, auch uns. Unsere Antworten stehen daneben, mit Beleg. Dort, wo wir die Frage heute nicht bestehen, steht das ebenfalls.

  1. 01Kann ein Dritter das System abschalten?

    JaNein. Der Server steht bei Ihnen. Im Comms-Code haben wir keine Lizenzprüfung, keine Telemetrie und keinen Push über fremde Dienste gefunden.

    Durchsicht des Comms-Codes am 21.10.2026

  2. 02Kann der Server Nachrichten lesen?

    JaNein. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit MLS (RFC 9420). Der Server leitet nur Verschlüsseltes weiter.

    Kern- und Browser-Tests

  3. 03Lässt sich das Archiv unabhängig auf Manipulation prüfen?

    JaJa. Ein offener Prüfer in JavaScript, Python und Rust prüft die Kette der Einträge.

    Prüfer-Kompatibilität, 22 Prüfungen mit Manipulationen

  4. 04Öffnet das Archiv nur eine einzelne Person?

    JaNein. Drei Hüter halten Schlüsselanteile, zwei öffnen das Archiv gemeinsam.

    Archiv-Test im Browser, 20 Prüfungen

  5. 05Gibt es Alarm mit Eskalation und Zustellnachweis?

    JaJa. Fristen je Stufe, Übernahme durch die Stellvertretung, Nachweis je Empfänger.

    Alarm-Test, 20 Prüfungen

  6. 06Schützt das System, wenn jemand zum Entsperren gezwungen wird?

    JaJa. Eine Tarn-PIN öffnet einen leeren Tresor, im Krisenstab läuft still ein Alarm.

    Test zu Sperre und Fernlöschen, 7 Prüfungen

  7. 07Läuft es ohne Internet?

    JaJa. Im eigenen Netz läuft Comms ohne Internet, und ohne jeden Server leiten die Geräte Alarme per Bluetooth von Handy zu Handy weiter. Eine Strecke zwischen den Geräten bleibt Voraussetzung.

    Mesh-Test auf echten Handys

  8. 08Gibt es einen Lasttest mit Zahlen?

    TeilweiseJa: 1.000 Geräte, 20.000 Nachrichten, 95 % der Annahmen unter 4,6 Millisekunden. Gemessen im selben Prozess, nicht über ein Netzwerk.

    server/tests/last.rs

  9. 09Ist es auf Post-Quanten-Verschlüsselung vorbereitet?

    TeilweiseEine Bauvariante mit ML-KEM-768 plus X25519 läuft. Es ist ein Entwurf, und die Signaturen bleiben klassisch.

    Kern- und Browser-Test mit der Suite

  10. 10Hat eine unabhängige Stelle es geprüft oder zugelassen?

    NeinNein. Wir haben einen umfangreichen eigenen Prüfstand, aber keinen Bericht eines Dritten und keine Zulassung.

    Fahrplan in den Unterlagen

Angaben zu Comms stammen aus unseren eigenen Prüfungen, Stand 21.10.2026. Wir vergleichen nicht mit genannten Produkten, weil wir sie nicht selbst geprüft haben. Prüfen Sie jeden Anbieter mit denselben Fragen.

Und rundherum

Comms ist mehr als Chat. Alles läuft über denselben Ende-zu-Ende-geschützten Kern und lässt sich im Dashboard als Modul betreiben.

  • Anrufe mit Video

    1:1 und Gruppe bis sechs Teilnehmer, Bildschirmfreigabe, Funkbetrieb mit Sprechtaste. Direkt zwischen den Geräten (DTLS-SRTP), kein Medienserver.

  • Offline-Karte

    Vektorkarte als Datei auf dem Gerät (PMTiles), bleibt nach Neustart, fragt keine fremden Server an. Lagekarten und Standorte als strukturierte Nachrichten.

  • Datenmaskierung

    Ein Datenfilter erkennt persönliche Daten, bevor sie den Raum verlassen. Der Lage-Vorschlag füllt Felder vor, ein Mensch gibt frei.

  • Anbindungen nach außen

    Gateways für Webhook, Cursor on Target, MQTT, E-Mail, SMS, Matrix und Funk. Vor jedem Konnektor sitzt ein Einstufungs-Gate.

  • Anmeldung und Konten

    Anmeldung über das Organisationskonto (OIDC) und Kontoverwaltung per SCIM. Getestet gegen einen Nachbau, nicht gegen einen echten Anbieter.

  • Hardware-Bindung

    Der Tresor wird an den Android-Schlüsselspeicher oder einen FIDO2-Schlüssel gebunden. Im Emulator zeigt die App ehrlich „nur Software“ an.

  • Installierbar auf iPhone und Desktop

    Comms lässt sich als Web-App auf den Home-Bildschirm legen und startet auch ohne Netz. Eine native iOS-App gibt es noch nicht, und Hintergrundalarme sind unter iOS eingeschränkt.

  • Alle Geräte, ein Kern

    Browser, Android und installierte Web-App teilen denselben Rust-Kern und denselben Prüfsatz. Was auf dem einen Gerät gilt, gilt auf dem anderen.

Was wir offen nennen

Ein Führungswerkzeug muss man an dem messen, was es nicht behauptet.

Geprüft

  • 650 automatisierte Prüfungen in 28 Gruppen: Rust-Kern, Server, Browser, Prüfer
  • 198.727 verfälschte Eingaben im Fuzzlauf, 0 Abstürze
  • Lasttest mit 1.000 Geräten und 20.000 Nachrichten, Server im selben Prozess
  • Hybride Suite aus ML-KEM-768 und X25519 im Kern und im Browser getestet
  • Mesh von Gerät zu Gerät über Bluetooth auf echten Handys getestet
  • Android-App im Emulator (Android 16), Dashboard-Modul im echten Modul-Host
  • Prüfer in JavaScript, Python und Rust mit Manipulationen gegengeprüft

Noch offen

  • Native iOS-App (heute installierbare Web-App), Lasttest über ein echtes Netzwerk mit TLS, Hochverfügbarkeit
  • Hybride Suite ist ein Entwurf mit klassischen Signaturen und kein Standard
  • Anrufe über Netzgrenzen (braucht TURN der Organisation) und über sechs Teilnehmer
  • TPM und Key Attestation, Anmeldung mit Organisationskonto in der Android-App
  • Unabhängige Sicherheitsprüfung und jede Zulassung, etwa für Verschlusssachen

Das Netz kann fallen. Die Führung nicht.

Führungs­kommunikation, die Ihnen gehört

Wir suchen Pilotpartner: Leitstellen, Behörden, Betreiber kritischer Infrastruktur und Unternehmen aus dem Verteidigungsumfeld. Ihr Anwendungsfall schärft Comms, Sie bekommen eine Testinstanz auf Ihrer Infrastruktur.

Zum Prüfer
  • 0Freigabestufen von Offen bis Geheim, im Server durchgesetzt
  • 0Automatisierungsstufen der KI: manuell, mit Freigabe, autonom
  • 0Attributtypen, darunter Geokoordinate und NATO-Zugehörigkeit
  • 0Pflicht zu einer fremden Cloud

Souveränität

Kritische Entscheidungen gehören nicht auf fremde Plattformen.

Behörden, Streitkräfte und Betreiber kritischer Infrastruktur entscheiden unter Zeitdruck. Ihre Werkzeuge sollten ihnen gehören: betreibbar, nachprüfbar und unabhängig von Rechtsräumen, Lizenzen und Rechenzentren, die sie nicht kontrollieren.

  • Ihr Betrieb

    Die Plattform läuft vollständig auf Ihrer Infrastruktur. Ein Zwang zu einer fremden Cloud besteht nicht, auch nicht für die KI.

  • Nachvollziehbar bis zum letzten Eintrag

    Jede Änderung ist ein Ereignis in einem verketteten Protokoll. Nichts wird überschrieben, nichts verschwindet, auch das Löschen ist ein Eintrag.

  • Regeln, die bewiesen werden

    Sicherheitsregeln werden nicht nur konfiguriert. Ein Beweissystem prüft sie, bevor eine Änderung zustande kommt.

  • KI unter Ihrer Kontrolle

    Sie bestimmen, welche Modelle laufen. Ab einer von Ihnen gesetzten Geheimhaltungsstufe sperrt der Server Cloud-Modelle selbst.

  • Offen für den Ausstieg

    Datenmodell, Ansichten und das komplette Protokoll lassen sich exportieren. Wer geht, nimmt alles mit.

  • Entwickelt in Deutschland

    Gebaut für die Anforderungen europäischer Behörden und Betreiber, nicht für die eines anderen Marktes.

Das Betriebsmodell macht den Unterschied

Das Betriebsmodell macht den UnterschiedDefconderHäufiges Modell großer Cloud-Plattformen
BetriebAuf Ihrer Infrastruktur, auch abgeschottetAls Dienst des Herstellers in dessen Rechenzentren
RechtsraumIhrer, weil Sie den Betrieb haltenDer des Anbieters
HistorieVerkettetes Protokoll, Änderungen fallen aufÄnderungsverlauf im System des Anbieters
KI-ZugriffEigene Modelle, Cloud nur freigeschaltet und begrenztModelle des Anbieters oder seiner Partner
ZugriffsschutzFreigabestufen im Server, im Zweifel gesperrtAbhängig von der Konfiguration
AusstiegVollständiger Export von Modell und ProtokollAbhängig von Vertrag und Format

Die rechte Spalte beschreibt ein häufiges Muster, keine einzelne Firma.

Plattform

Ein Kern. Alles, was ein Lagebild braucht.

Ein Modell, das Sie selbst zeichnen, und alles, was daraus entsteht: Masken, Karten, Dashboards, Aktionen, Datenaufbereitung, Analysen. Ohne Programmierung und ohne Beratertage.

Zero-Latency-Lagebild: keine Befehlskette zwischen Aufklärung und Entscheidung

Jeder neue Datensatz geht per WebSocket sofort an jeden Berechtigten. Keine Freigabe-Warteschleife im Kern des Systems. Objekte mit Position erscheinen auf der Karte, nach NATO APP-6 mit Rahmen und Farbe je Zugehörigkeit, Diagramme und Tabellen zeigen dieselben Daten mit denselben Rechten.

  • Zero-Latency: neue Lage in Echtzeit bei jedem Berechtigten, ohne Umweg über eine Zentrale
  • Freund, Feind, Neutral, Unbekannt
  • Karte, Diagramm und Tabelle als eine Ansicht
  • Jedes Widget respektiert die Freigabestufe
Operatives Lagebild mit Karte, Kennzahlen und Diagrammen

Alle Bilder zeigen fiktive Übungsdaten. Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende.

Aufbau

Vom Sensor bis zur Entscheidung

Jeder Schritt hat eine klare Aufgabe. Jede Stufe läuft auf Ihrer Infrastruktur.

  1. 01

    Quellen

    Sensoren, Fachverfahren, Meldungen, Dateien

  2. 02

    Sensor-Bridge

    Schlüssel je Objekt, Freigabestufe, optional eine Pipeline

  3. 03

    Pipeline

    Zuordnen, berechnen, filtern, Vorschau

  4. 04

    Prüfung

    Beweissystem für Klassifizierung und Regeln

  5. 05

    Protokoll

    Verkettet, nur anhängbar, exportierbar

  6. 06

    Ontologie-Baukasten

    Objekte, Beziehungen und Regeln als wiederverwendbares Domain Pack

  7. 07

    Layout- & App-Baukasten

    Masken, Dashboards und benannte Anwendungen je Nutzergruppe

  8. 08

    Ansichten

    Karte, Dashboards, Anwendungen, Analysen, föderiert über mehrere Domain Packs hinweg

KI-Gateway unter Ihrer Kontrolle

Lokale Modelle als Standard. Cloud-Modelle nur freigeschaltet und ab der gesetzten Stufe gesperrt.

Auf einen Blick

Jede Datenquelle hinein, das Wichtige nach vorn, jeder Eintrag beweisbar.

  • Anbinden statt programmieren: Defconder erkennt selbst, was in einer Quelle steckt
  • Millionen Einträge bleiben durchsuchbar
  • Jeder Eintrag ist an das manipulationssichere Protokoll gebunden

Informationen aus allen Quellen

Alles hinein. Das Wichtige nach vorn. Jedes Detail beweisbar.

Eine Lage entsteht nie aus einer einzigen Datenquelle, sondern aus Dutzenden: Fachverfahren, Sensoren, Funk, Dateien, Netzwerkprotokolle, Meldungen. Defconder nimmt sie in jedem gängigen Format auf, erkennt selbst, was darin steckt, und hält Millionen Einträge durchsuchbar. Jeder einzelne Eintrag ist an das manipulationssichere Protokoll gebunden. Was zählt, wird zur Lage: nach Regeln oder mit einem Klick.

FachverfahrenSensorenFunk und AISDateienNetzprotokolleStrom1.204.310EinträgeRegelLageFahndungstrefferPegel über AlarmstufeUnbekannter KontaktHauptprotokoll#a41f#7c02#e9b3

Quellen speisen den Strom, jedes Format wird erkannt

  • 0 Mio.Einträge in einem einzigen Strom durchsucht und geprüft
  • über 0Meldungen pro Sekunde durch den laufenden Server aufgenommen
  • unter 0 msSuchzeit in der Datenbank bei Schlüssel, Zeit oder Kartenausschnitt, bei fünf Millionen Einträgen
  • 0Protokolleinträge für eine Million Meldungen

Gemessen auf einem einzelnen Arbeitsplatzrechner, nicht auf Rechenzentrumshardware. Behörden und Streitkräfte betreiben leistungsstarke Server mit schnellen Datenträgern. Mit mehr Kernen und schnelleren Datenträgern ist Luft nach oben.

  1. Anbinden

    Quelle wählen, Adresse, Ordner oder Thema eintragen. Für bekannte Dienste genügt eine Vorlage.

  2. Erkennen

    Defconder liest eine Probe und schlägt Format, Zeit-, Orts- und Schlüsselfeld sowie die Seitenfortsetzung vor.

  3. Verankern

    Jeder Batch bekommt einen Prüfwert, der im Hauptprotokoll steht. Veränderungen fallen auf.

  4. Übernehmen

    Eine Regel oder ein Klick macht aus dem Eintrag einen Datensatz der Lage, mit Verweis auf den Ursprung.

  • Anbinden statt programmieren

    Format, Zeitfeld, Ortsfeld und Seitenfortsetzung erkennt Defconder aus einer Probe selbst. Für bekannte Dienste genügt eine Vorlage. Eine neue Quelle ist Konfiguration, kein Projekt.

  • Neun Wege hinein

    Abruf von Web-Schnittstellen, Webhook, Eingangsordner, TCP, UDP, WebSocket, Ereignisströme, MQTT für Geräte und Kafka für Datenplattformen. Zugangsdaten bleiben als Geheimnisse auf dem Server.

  • Millionen Einträge, sofort gefunden

    Volltext, Zeit, Ort, Schlüssel und beliebige Felder. Die Antwort kommt in Millisekunden, auch im größten getesteten Strom.

  • Jeder Eintrag beweisbar

    Nicht nur der Treffer, auch die Masse dahinter ist manipulationssicher an das Protokoll gebunden. Verändert, gelöscht oder eingeschleust: Es fällt auf. Für jeden Eintrag gibt es einen Nachweis zum Speichern.

  • Das Wichtige nach vorn

    Eine Regel oder ein Klick macht aus einem Eintrag einen Datensatz der Lage, mit Verweis auf Strom und Ursprung. Eine Obergrenze je Batch hält die Lage übersichtlich, statt sie zu fluten.

  • Freigabestufe gilt auch hier

    Jeder Strom hat seine eigene Einstufung. Übernommene Daten werden nie niedriger eingestuft. Wer eine Stufe nicht hat, sieht den Strom nicht einmal in der Liste.

Treffer reichen nicht. Entscheidungen brauchen Beweise.

Reine Datenplattformen liefern Treffer. In einer Lage muss man zusätzlich wissen, ob ein Eintrag echt ist, wer ihn sehen darf und was daraus folgt. Defconder beantwortet alle drei, auf Millionen Einträgen und auf Ihrer eigenen Hardware.

Vorhandene Analysesysteme bleiben im Einsatz. Defconder holt ihre Treffer ab, verankert sie und verbindet sie mit allem anderen in der Lage.

Quellenkatalog

Was Defconder anbindet

Von der Fachanwendung bis zum Sensor, vom Schiffsfunk bis zum sozialen Netz.

  • Fachverfahren und Behörden

    Was vorhandene Systeme als Schnittstelle, Export oder Datei liefern, wird ohne Umbau übernommen.

    • Web-Schnittstellen (REST)
    • Eingangsordner
    • CSV, XML, JSON
    • GZIP-Dateien
    • Webhooks
    • HL7 v2 (MLLP) und FHIR R4 aus dem Krankenhaus
  • Sensorik und Geräte

    Messstellen, Kameras mit Metadaten, Gateways und Geräte, die ihre Werte melden.

    • MQTT
    • TCP und UDP
    • WebSocket
    • Syslog und CEF
    • key=value-Protokolle
  • See, Funk und Navigation

    Positionsmeldungen aus dem Funk- und Navigationsbereich, direkt dekodiert.

    • AIS-Schiffsmeldungen
    • NMEA und GPS
    • Ereignisströme (SSE)
  • Datenplattformen

    Wo bereits eine Datendrehscheibe besteht, hängt sich Defconder als Verbraucher an.

    • Kafka mit Gruppen und Lesestand
    • Abruf mit Seitenfortsetzung
    • Zeitfenster und Kennungen
    • Anmeldung per Token
  • Soziale Netze und Messenger

    Öffentliche Beiträge als Quelle der Lage. Mastodon und Bluesky-Konten ohne Zugang, Reddit, Bluesky-Suche, X und Telegram mit eigenem Zugang.

    • Mastodon
    • Bluesky
    • Reddit
    • X
    • Telegram
  • Nachrichten und Dienste

    Meldungen, Warnungen und Messwerte öffentlicher Dienste in derselben Lage wie alles andere.

    • RSS und Atom
    • Behördenmeldungen
    • Wetter- und Pegeldienste

Formate, die Defconder selbst erkennt

  • JSON
  • JSON-Zeilen
  • GeoJSON
  • CSV und TSV
  • XML und RSS
  • Syslog und CEF
  • NMEA und AIS
  • key=value-Protokolle
  • Eigene Zeilenmuster
  • HL7 v2 und FHIR
  • GZIP-Dateien

Beispiele

Dasselbe Prinzip. Drei Lagen.

Fahndung, Katastrophe, Verteidigung: andere Quellen, andere Regeln, derselbe Weg von der Masse zur Entscheidung.

  • Fahndung: der Treffer aus Millionen Lesevorgängen

    Fahrzeugdaten, Hinweise, Wachbücher und Auskünfte der Fachverfahren laufen als Ströme auf. Millionen Einträge bleiben durchsuchbar, bis auf die Sekunde und den Kartenausschnitt. Nur der Treffer auf ein gesuchtes Fahrzeug wird zum Datensatz der Lage.

    Quellen
    Kennzeichenlesungen, Hinweise, Fachverfahren
    Regel
    Kennzeichen steht auf der Fahndungsliste
    Lage
    Sichtung mit Ort, Zeit und Verweis auf den Originaleintrag

    Welche Quellen eingebunden werden dürfen, bestimmt die Rechtsgrundlage der Behörde, nicht die Technik.

  • Katastrophe: Pegel, Warnungen und Meldungen zusammen

    Pegelmessstellen, Wetterwarnungen, Einsatzprotokolle der Leitstelle und Meldungen aus der Bevölkerung kommen in einem Takt zusammen, per Abruf, über Kafka oder als Datei vom Netzlaufwerk. Steigt ein Pegel über die Alarmstufe, erscheint die Einsatzstelle in der Lage. Alles davor bleibt nachschlagbar.

    Quellen
    Pegel, Wetterdienst, Leitstelle, Bürgermeldungen
    Regel
    Pegelstand über Alarmstufe 3
    Lage
    Einsatzstelle mit Pegelverlauf, bereit zur Warnung der Bevölkerung
  • Verteidigung: Tausende Kontakte, wenige Entscheidungen

    Schiffsfunk, Flugdaten, Sensorik, Aufklärungsberichte als Dateien und Netzwerkprotokolle fließen in getrennte Ströme mit eigener Einstufung. Auch bei Millionen Einträgen am Tag wird nur der unbekannte Kontakt im Sperrgebiet zum Objekt der Lage. Die Masse bleibt beim Betreiber, auf eigener Hardware, auch abgeschottet.

    Quellen
    AIS, ADS-B, Sensoren, Berichte, Protokolle
    Regel
    Kennung unbekannt und innerhalb des Sperrgebiets
    Lage
    Kontakt mit Quelle, Zuverlässigkeit und Einstufung

Übungsszenarien mit fiktiven Daten. Keine realen Einheiten oder Vorfälle.

Offene Daten, sofort nutzbar

Amtliche und offene Quellen: eingebaut statt eingekauft.

Warnungen, Wetter, Strahlung, Erdbeben, Luftlage, Drohnen-Geozonen, Karten und Bevölkerung. Defconder bringt geprüfte Vorlagen für offene Behörden- und Gemeinschaftsdaten mit. Anbinden ist ein Klick, jede Quelle trägt Lizenz und Quellenangabe, jeder Abruf steht im Protokoll.

  • 0Vorlagen für Datenströme, jede gegen die echte Schnittstelle geprüft
  • 0geprüfte Kartendienste im Katalog, mit Lizenz und Quellenangabe, darunter Luftbilder aus allen 16 Bundesländern
  • 0davon Ebenen der Drohnen-Geozonen, von Flugbeschränkungsgebieten bis Kraftwerken
  • 0Dateiformate für eigene Karten ohne Internet: MBTiles, PMTiles, GeoPackage
  • Gefahren und Warnungen

    Amtliche Warnmeldungen laufen als Strom in die Lage, bundesweit oder für einen Landkreis.

    • BBK und NINA: Katastrophenschutz, Katwarn, BiWaPP, Hochwasser, Polizeimeldungen
    • Deutscher Wetterdienst: Wetterwarnungen

    Amtliche Informationen der jeweiligen Stellen

  • Luftlage und Drohnen-Geozonen

    Positionen kooperativer Luftfahrzeuge aus zwei offenen Quellen mit automatischem Wechsel bei Ausfall. Dazu die amtlichen Flugbeschränkungsgebiete für Drohnen als Kartenebenen.

    • adsb.lol (offenes Empfängernetz)
    • dipul der Deutschen Flugsicherung: Flugbeschränkungsgebiete, Kontrollzonen, Flughäfen, Kraftwerke, Krankenhäuser, Behörden und weitere

    adsb.lol: ODbL. dipul: CC BY-ND 4.0, die Zonen werden nie verändert

  • Wetter, Strahlung, Erdbeben, Brand

    Messwerte und Ereignisse mit Ort und Zeit, direkt in derselben Karte und Suche wie alles andere.

    • DWD-Messwerte und Niederschlagsradar
    • Bundesamt für Strahlenschutz: Ortsdosisleistung an knapp 1700 Messstellen
    • GFZ: jüngste Erdbeben weltweit
    • NASA FIRMS: Wärmepunkte aus Satellitendaten (mit eigenem kostenlosem Schlüssel)

    DWD: GeoNutzV. BfS: dl-de/by-2-0. GFZ und NASA: Quellenangabe

  • Karten und Bevölkerung

    Amtliche Grundkarten, Luftbilder und die Verteilung der Bevölkerung als Ebenen. Ohne Internet läuft eine eigene Karte aus einer Datei.

    • basemap.de und TopPlusOpen des BKG
    • Luftbilder (Orthophotos) von allen 16 Bundesländern
    • Zensus 2022: Bevölkerung je Rasterzelle
    • OpenStreetMap, auch offline als Protomaps-Karte (PMTiles)
    • 3D-Gebäude (CityGML, CityJSON) und Kataster der Länder als Dateiimport, Gebäude in 3D nach Sektor eingefärbt

    BKG und Zensus: dl-de/by-2-0. OpenStreetMap: ODbL

Frei verfügbar heißt nicht frei von Pflichten.

Jede Quelle trägt ihre Lizenz und die geforderte Quellenangabe mit. Daten mit Veränderungsverbot werden unverändert angezeigt. Ob ein Dauerbetrieb mit einer offenen Quelle zulässig und belastbar ist, entscheidet der Betreiber. Für den Einsatz empfehlen wir eigene oder vertraglich abgesicherte Quellen und nutzen die offenen als Einstieg und Rückfallebene.

Stand der Prüfung: Jede Vorlage und jeder Kartendienst wurde gegen die echte Schnittstelle abgerufen. Die NASA-Vorlage braucht einen eigenen Schlüssel und ist deshalb nur gegen das dokumentierte Format geprüft. Offene Quellen können Abrufe begrenzen oder ausfallen.

Auf einen Blick

Nicht nur der Standort, auch alles Kritische daneben, auf einer drehbaren Karte.

  • Gebäude mit echter Höhe und Sektor: Klinik, Schule, Umspannwerk auf einen Blick
  • Luftbilder aus allen sechzehn Bundesländern
  • Vom eigenen Server ausgeliefert, eigene Karten und eingespielte Daten auch ohne Internet

Umfeld in 3D

Nicht nur der Standort. Auch alles, was neben ihm kritisch ist.

Amtliche Gebäudemodelle der Länder, Luftbilder aus allen sechzehn Bundesländern und die Lage in einer schrägen, drehbaren Karte. Die Gebäude tragen ihre echte Höhe und nach ihrer Nutzung einen Sektor. Welche Klinik, welche Schule und welches Umspannwerk neben der Anlage liegen, zeigt die Karte auf einen Blick. Alles wird vom eigenen Server ausgeliefert. Eigene Karten und eingespielte Daten laufen auch ohne Internet, die Luftbilder der Länder und die Geozonen brauchen die Dienste der Behörden.

Defconder-Karte in Schrägansicht: Kölner Innenstadt auf dem Luftbild, Gebäude als 3D-Körper, nach Sektor eingefärbt, mit Legende

Beispiel aus einer echten Datei: Kölner Innenstadt mit dem 3D-Gebäudemodell LoD2 und dem Luftbild des Landes Nordrhein-Westfalen (Geobasis NRW, Datenlizenz Deutschland Zero 2.0). Bei Gebäuden ohne Grundfläche im Modell, wie dem Dom, wird der Umriss vereinfacht aus der Hülle gebildet.

Links die Defconder-Karte in Schrägansicht: Berlin auf dem Luftbild, das Flugbeschränkungsgebiet als roter 3D-Ring, die Kontrollzonen des Flughafens als blaue Wände, Flugplätze als flache gelbe Flächen. Rechts die Alarmkarte mit drei Spuren in Geozonen

Links echte Daten: Berlin auf dem Luftbild von Brandenburg (GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0) mit den Drohnen-Geozonen der DFS (dipul, CC BY-ND 4.0, unverändert) als Wände. Die Höhen stehen wie in den Daten angegeben, das Gelände ist nicht eingerechnet. Rechts die Alarmkarte der Oberfläche mit zwei Testmeldungen über dem Flughafen und der Innenstadt, eingespielt über den Eingang für Cursor-on-Target.

  • 0Bundesländer mit Luftbild-Dienst im Katalog, jeder mit einer echten Kachel geprüft
  • 0Sektoren, nach denen Gebäude aus ihrer amtlichen Nutzung eingefärbt werden
  • 0Gebäude einer echten LoD2-Kachel (56 MB CityGML), in rund vier Sekunden gelesen
  • 0Gebäudefunktionen der amtlichen Schlüsselliste, aus der die Sektoren abgeleitet sind
  • Gebäude mit echter Höhe

    CityGML und CityJSON der Landesvermessung werden im Server gelesen, in Weltkoordinaten umgerechnet und als 3D-Körper gezeichnet. Die Höhe stammt aus den Messwerten der Daten. Schrägansicht mit einem Klick, Drehen und Neigen mit der rechten Maustaste.

  • Umfeld nach Sektor

    Aus der Gebäudefunktion der amtlichen Daten ordnet Defconder Gebäude sieben Sektoren zu: Gesundheit, Bildung und Betreuung, Versorgung und Entsorgung, Staat und Verwaltung, Sicherheit und Rettung, Verkehr sowie Kultur und Religion. Alle übrigen Gebäude treten grau zurück.

  • Luftbilder aus allen 16 Ländern

    Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Lizenz und Quellenangabe bleiben sichtbar. Für Hamburg zeigt der Katalog den jüngsten Jahrgang der Luftbild-Zeitreihe des Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung.

  • Sichtfeld und Wasserspiegel

    Aus einem hochgeladenen Höhenmodell rechnet Defconder, von wo ein Punkt einsehbar ist und welche Flächen ein angenommener Wasserspiegel bedeckt. Das sind Szenarien ohne Prognose und ohne Wassertiefe.

  • Relief und Beschriftung

    Ein hochgeladenes Höhenmodell erscheint als echtes 3D-Relief. Karten aus Protomaps-Daten tragen Orts-, Straßen- und Gewässernamen, gesetzt mit eingebauten offenen Schriften (Noto Sans, SIL OFL). Das Relief ersetzt dabei die gewählte Karte, beides zugleich zeigt die Oberfläche noch nicht.

  • Karten unter eigener Kontrolle

    Der eigene Server liefert Kacheln, Dateien und Schriften aus, jede Anfrage wird gegen die Freigabestufe des Nutzers geprüft. Eigene Karten laufen aus MBTiles, PMTiles, GeoPackage, GeoTIFF, CityGML und CityJSON ohne Internet. Nur die Geozonen der DFS und die Online-Luftbilder brauchen eine Verbindung, und die lässt sich serverseitig abschalten.

  • Ortungsstörung aus der Luftlage

    Luftfahrzeuge melden in ADS-B, wie genau sie ihre Position kennen. Defconder zählt je Fläche von rund 1900 Quadratkilometern, wie viele mindestens 185 Meter Unsicherheit melden, gleitend über 15 Minuten, mit und ohne Filter für ältere Geräte. Das ist ein Hinweis auf gestörten Satellitenempfang und kein Beleg. Die Angaben liefert adsb.lol.

  • Drohnen-Geozonen als Wände

    Die Zonen der Deutschen Flugsicherung (dipul) stehen mit ihrer Höhenangabe als durchscheinende Wände in der Karte, auf Klick auch als gefüllte Körper: Kontrollzonen, Flugbeschränkungsgebiete, Flughäfen, Flugplätze und temporäre Einschränkungen. Nennen die Daten keine Obergrenze, wie bei Flugplätzen, bleibt die Fläche flach. Die Zonen werden unverändert angezeigt und live abgerufen, dafür braucht der Server Internet.

  • Alarm, wenn eine Spur in eine Zone fliegt

    Der Server prüft alle 15 Sekunden, ob eine Spur aus Sensoren, Remote ID oder anderen Eingängen in einer Zone liegt, mit Lage und, wo die Daten es zulassen, mit Höhe. Der Alarm steht als Ereignis im Protokoll und geht, wenn eingerichtet, an E-Mail und Webhook. Reine ADS-B-Spuren zählen nicht, sie fliegen planmäßig durch Kontrollzonen. Die Höhe wird mit 50 Metern Toleranz verglichen, weil Quellen Meereshöhe und Ellipsoidhöhe unterschiedlich melden.

Anlass: das KRITIS-Dachgesetz

Das KRITIS-Dachgesetz ist seit dem 17. März 2026 in Kraft (BGBl. 2026 I Nr. 66). Betreiber kritischer Anlagen müssen Resilienzmaßnahmen nach einem All-Gefahren-Ansatz planen und Sicherheitsvorfälle melden. Defconder ist kein Nachweis der Gesetzeserfüllung und ersetzt keine Rechtsberatung. Es liefert die Lagegrundlage: das Umfeld, die Luftlage, Warnungen und den Beleg, wer wann was gesehen hat.

Stand 07.10.2026. Grenzen: Das Relief läuft nur mit einem hochgeladenen Höhenmodell und ersetzt dann die Luftbild-Ebene, beides zugleich zeigt die Karte noch nicht. In Karten aus OpenStreetMap-Daten erscheinen nur Gebäude mit Höhenangabe als Körper, im geprüften Beispiel Florenz rund jedes zehnte. Die Sektorzuordnung ist eine Einordnung von Defconder nach der Gebäudefunktion und keine amtliche Einstufung als kritische Infrastruktur. Die Lesezeit wurde auf dem Entwicklungsrechner gemessen.

Auf einen Blick

Eine 3D-Welt aus amtlichen Daten, in der Sie Krisen vorher durchspielen.

  • Hochwasser, Brand, Sturm und der Ausfall von Strom, Gas und Kraftstoff als Übungslage
  • Aus der Übung entsteht der Krisenplan mit Karte, Rollen und Prüfung
  • Läuft auf Ihrer Infrastruktur, auch ohne Internet

Defconder Terra: die 3D-Welt

Defconder Terra: Gelände, Gebäude, Luftbild, Wetter und Wasser. Berechnet, nicht nur gezeichnet.

Terra ist die 3D-Welt von Defconder: echte Gebäude, echtes Gelände und echtes Luftbild aus amtlichen Daten, dazu Sonnenstand, Jahreszeit und Wetter, die man stufenlos einstellt oder aus der echten Lage des Deutschen Wetterdienstes übernimmt. Darauf laufen Übungslagen: Sturzflut und Flusshochwasser, Brand, Schadstofffahne, Dachpotenzial, Sturm, Schnee, Eis, Hitze, Schlamm und der Ausfall von Strom, Gas und Kraftstoff. Daraus entsteht der Krisenplan mit Karte, Rollen, Ressourcen und Prüfung, und auf Wunsch ein Sensordatensatz mit berechnetem Wärmebild für Spiel- und Simulations-Engines. Alles läuft auf Ihrer Infrastruktur, auch ohne Internet.

  • 0Gebäudeteile aus amtlichen Landesdaten im Pilotgebiet Hannover Mitte, mit Dachformen
  • 0automatische Prüfungen oder mehr für die Rechenkerne, den Plan und die Dokumente, darunter Vergleiche mit der Sonnentabelle des US Naval Observatory, der EU-Datenbank PVGIS und der exakten Lösung für den Dammbruch
  • 0Wetterlagen als Vorlage, jeder Wert stufenlos einstellbar oder aus der echten Lage übernommen
  • 0Datenebenen aus amtlichen Quellen: Strahlenmessnetz, Einwohner nach Zensus, Schutzgebiete, Wetterwarnungen
  • 0Prüfregeln, mit denen der Plan-Coach einen Krisenplan nachvollziehbar und ohne KI kontrolliert
  • 0Anfragen an Dritte im Test mit gesperrtem Internet, in beiden Darstellungen

Welt und Wetter

Die Szene folgt Datum, Uhrzeit und Wetter. Wer eine Übung plant, stellt die Lage ein. Wer es genau wissen will, übernimmt die Messung oder die Prognose der Station Hannover.

Defconder Terra: 3D-Ansicht der Hannoveraner Innenstadt mit Gebäuden samt Dachformen, Schattenwurf der Wintersonne am Vormittag, Bedienfeld mit Datum, Uhrzeit und Wetter

Hannover Mitte, 21. Dezember, 9:30 Uhr. Die Schatten stammen aus dem berechneten Sonnenstand. Gebäude: 3D-Gebäudemodell LoD2 und Geländemodell DGM1 des LGLN (CC BY 4.0), Straßen, Wasser und Grün aus OpenStreetMap (ODbL). Alles wird vom eigenen Server ausgeliefert.

Defconder Terra: Starkregen am Neuen Rathaus mit Regenschleiern, daneben die Auswirkungen der Wetterlage nach Stufen

Starkregen mit 35 Millimetern pro Stunde. Die Farben bleiben erhalten, der Regen fällt im Wind. Rechts stehen die Auswirkungen der Lage mit Stufe und Zahlen. Die Einstufung ist an die Warnkriterien des Deutschen Wetterdienstes angelehnt.

  • Zwei Darstellungen, eine Szene

    Eine schnelle Karte für die Lageführung und eine 3D-Welt mit Dachformen und Schatten. Datum, Uhrzeit, Wetter, Kamera und Ebenen bleiben beim Wechsel erhalten. Beide laufen mit offenen Bibliotheken von Ihrem eigenen Server.

  • Sonne und Jahreszeit

    Der Sonnenstand wird astronomisch gerechnet und gegen eine unabhängige Bibliothek und die Tabellen des US Naval Observatory geprüft: größte Abweichung 0,016 Grad. Himmelsfarbe, Dämmerung, Tageslänge und Belaubung folgen dem Datum.

  • Wetter, das man einstellt

    Bewölkung, Niederschlag, Temperatur, Wind, Sichtweite, Schnee und Nässe lassen sich frei setzen oder aus Vorlagen wählen: von Starkregen und Gewitter bis Orkan und Schneechaos. Beaufort, gefühlte Temperatur, Sonnenstrahlung und Sichtweite folgen benannten Formeln und werden geprüft.

  • Echte Lage vom Wetterdienst

    Ein Knopf übernimmt die aktuelle Messung der Station Hannover oder einen Zeitpunkt der Prognose des Deutschen Wetterdienstes: Bewölkung, Regen, Temperatur, Wind, Böen, Sicht, Schnee, Gewitter und Eisregen. Fehlende Messwerte werden benannt. Nur dieser Abruf braucht Internet.

  • Was die Lage bewirkt

    Sturm, Starkregen, Schnee, Eis, Hitze, Kälte, Nebel, Gewitter und aufgeweichter Boden werden zu Auswirkungen mit Stufe, Zahlen und Text: Böen in Kilometern pro Stunde und Staudruck, Schneelast auf dem Dach, Glättegefahr, Wärmebelastung. Bei Starkregen wird der Boden sichtbar zu Matsch.

  • Befahrbarkeit bei Hochwasser

    Zu jeder Wassertiefe nennt Terra, ob Straßen frei, eingeschränkt oder für Pkw und Einsatzfahrzeuge nicht mehr passierbar sind. Die Schwellen sind Erfahrungswerte und als solche gekennzeichnet.

Wasser, Feuer, Fahne, Sonne

Die Rechenkerne laufen im Browser oder auf dem eigenen Server. Jede Rechnung nennt ihre Annahmen und ihre Prüfung.

Defconder Terra: Sturzflut in der Hannoveraner Innenstadt, Wassertiefen blau bis violett über der Karte, Kennzahlen zu betroffenen Gebäuden und Straßen

Übungslage Starkregen mit 35 Millimetern pro Stunde, eine Stunde lang, gerechnet auf einem 6-Meter-Gitter. Gebäude sind Hindernisse, Versickerung und Kanalnetz sind Platzhalterannahmen und nicht kalibriert. Ein Übungsmodell, keine Vorhersage.

Defconder Terra: Jahrhunderthochwasser der Leine in der Hannoveraner Innenstadt, berechnete Wassertiefen mit der amtlichen Hochwassergefahrenkarte in Orange darüber, Prüfwerte im Bedienfeld

Leine, Jahrhunderthochwasser (HQ100). Orange liegt die amtliche Hochwassergefahrenkarte des NLWKN darüber. Das Modell deckt 85 Prozent der amtlichen Fläche ab, die Flächen stimmen zu 59 Prozent überein, 34 Prozent der berechneten Fläche sind Überschätzung. Der Anfangswasserstand wurde an diesen Karten eingestellt: eine Kalibrierung, keine unabhängige Vorhersage.

  • Sturzflut mit Gebäuden als Hindernis

    Ein Flachwassermodell rechnet, wohin das Wasser aus einer Regenlage läuft. Es bleibt in Ruhe, wo es ruhen muss, erhält die Wassermenge und trifft beim Dammbruch die bekannte exakte Lösung. Ergebnis: betroffene Gebäude, gesperrte Straßen, getroffene Sektoren.

  • Flusshochwasser der Leine, gegen die amtliche Karte geprüft

    Drei Läufe für häufiges Hochwasser, Jahrhunderthochwasser und Extremhochwasser. Die amtlichen Hochwassergefahrenkarten lassen sich darüberlegen, die Übereinstimmung steht mit im Bedienfeld. Beim häufigen Hochwasser stimmen die Flächen nur zu 27 Prozent überein, das steht ebenso da.

  • Brand und Schadstofffahne

    Zündort oder Quellort anklicken: Das Feuer breitet sich nach Wind, Hang und Brennstoff aus, die Fahne nach Wind und Stabilität der Luft. Beides rechnet direkt im Browser, in Sekundenbruchteilen. Die Parameter sind als Platzhalter gekennzeichnet.

  • Dach für Dach: Solarpotenzial

    Aus Neigung, Ausrichtung und Verschattung durch Nachbargebäude und Gelände rechnet Terra die Einstrahlung jeder Dachfläche. Das Verfahren liegt bei zwölf Neigungen und Ausrichtungen im Mittel 1,2 Prozent neben der EU-Datenbank PVGIS, im ungünstigsten Fall 5,9 Prozent.

Versorgung und Ausfall

Was passiert, wenn ein Umspannwerk ausfällt, das Gas wegbleibt oder die Tankstellen leer sind? Terra rechnet es als Übungslage durch, vom ersten Ausfall bis zur Folge im Plan. Echte Betreiberdaten lassen sich als Datei andocken, weitere Formate sind in Arbeit.

Defconder Terra: Ausfall eines Umspannwerks in der Hannoveraner Innenstadt, betroffene kritische Gebäude rot und violett, Verlauf der Ausfälle und erste Ausfallstunde je Sektor im Bedienfeld

Übungsausfall eines Umspannwerks bei Frost, nach 52 Stunden. Die Zuordnung der 1.527 kritischen Gebäude folgt der Entfernung, die Notstromzeiten je Sektor sind einstellbare Annahmen. Violett: Gesundheitseinrichtungen, deren Notstrom ohne Kraftstoffnachschub erschöpft ist. Das Netz stammt aus OpenStreetMap und ist unvollständig.

  • Ausfall und Kaskade

    Umspannwerk, Trafostation, Gasstation, Tanklager oder Tankstelle ausfallen lassen, mit Beginn und Ende. Terra rechnet Stunde für Stunde: Notstrom je Sektor, Heizung, Wasserdruck nach Pufferzeit, Mobilfunk, Signalanlagen, Auskühlgefahr bei Frost. Alle Annahmen sind einstellbar.

  • Kraftstoff und Tankstellen

    Tankstellen ohne Strom pumpen nicht. Ohne Lieferung sind sie nach Vorrat und Krisenfaktor (Hamsterkäufe) leer. Notstrom hält länger, wenn Kraftstoff nachgeliefert wird, und kürzer, wenn nicht: Strom, Gas und Kraftstoff hängen im Modell zusammen.

  • Übungsnetz aus offenen Daten

    55 Knoten aus OpenStreetMap (Umspannwerke, Trafostationen, Tankstellen, Gasspeicher) und 1.527 kritische Gebäude als Verbraucher. Was fehlt, setzt man als Übungsknoten, gekennzeichnet als Übung. Es ist ein Folgenmodell, kein Lastfluss- oder Hydraulikmodell.

  • Echte Betreiberdaten andocken

    Dateiimport für GeoJSON und CSV, jeder Import mit Name, Lizenz und Herkunft, jederzeit wieder entfernbar, Übung und Echtdaten getrennt. In Arbeit: CIM/CGMES (IEC 61970), INSPIRE-Versorgungsnetze (GML), OGC WFS und API Features, Marktstammdatenregister als CSV und betreiberspezifische Adapter.

  • Von der Folge in den Plan

    Gespeicherte Ausfälle laufen als Schritt in Szenarien. Aus dem Ausfall legt Terra Maßnahmen als Entwurf an: Notstrom für Krankenhäuser, Kraftstoff, Wärmestuben, Wasser, Verkehr ohne Ampeln, Funk. In der Folgenanalyse steht die Überbrückung durch Notversorgung, und der Plan-Coach meldet, wenn sie kürzer ist als der Wiederanlauf.

Luftlage und Verkehr

Bewegte Objekte in der Welt: echte offene Flugdaten (ADS-B) in wirklicher Höhe, die fusionierte Lage aus Defconder mit Drohnen über Remote ID, dazu Übungsverkehr auf dem echten Straßennetz. Jedes Objekt trägt seine Herkunft, Übung und echte Daten sind getrennt gekennzeichnet.

  • Spuren aus Defconder

    Terra liest die fusionierte Lage aus Defconder über die Lage-Schnittstelle (lage-1, nur lesend, eigener Zugang mit Bereich spuren). Was Defconder aus Remote ID, SAPIENT, ASTERIX, Cursor on Target und ADS-B einliest, steht als Drohne, Luftfahrzeug oder Bodenfahrzeug in der 3D-Welt, mit der von Defconder ausgewiesenen Abweichung.

  • Echte Flugdaten in wirklicher Höhe

    Positionen aus adsb.lol (Open Database License, Namensnennung adsb.lol-Mitwirkende): jedes Luftfahrzeug in der gemeldeten Höhe über dem Gelände, mit Spur, Kurs und Lot zum Boden, eingefärbt nach Höhenband. Momentaufnahmen werden mit Zeitstempel und Quelle gespeichert und laufen auch ohne Internet. Das Tageslimit der offenen Schnittstelle ist begrenzt.

  • Straßenverkehr und Drohnen als Übung

    Bis zu 1.500 Übungsfahrzeuge (Pkw, Bus, Lkw, Einsatzfahrzeug) fahren auf dem Straßennetz aus OpenStreetMap, Einbahnstraßen beachtet. Dazu acht Übungsdrohnen mit Kreis-, Strecken- und Rasterflug und Übungsflugverkehr im An- und Abflug des Flughafens. Alles erfunden und als Übung gekennzeichnet.

  • Nahverkehr live nur mit Lizenz

    Terra versteht GTFS-Realtime (Fahrzeugpositionen). Eine Quelle wird nur abgerufen, wenn Adresse, Quelle und Lizenz eingetragen sind. Es ist keine bestimmte Quelle fest eingebaut, die Lizenz der gewählten Quelle ist vor dem Betrieb zu prüfen.

  • Grenzen

    Positionen aus offenen Quellen können lückenhaft, verzögert oder falsch sein, Luftfahrzeuge ohne Transponder fehlen. Der Straßenverkehr ist ein Übungsmodell und keine Messung. Bei den Spuren aus Defconder gilt: Defconder verschmilzt Meldungen verschiedener Quellen nur bei gleicher Art und ähnlicher Höhe.

Luftbild und Datenebenen

Terra zeigt auf Wunsch statt der Karte das echte Luftbild mit 20 Zentimetern je Bildpunkt und legt amtliche Ebenen darüber. Jede Ebene nennt Quelle, Lizenzangabe und Abrufdatum im Programm.

Defconder Terra: Luftbild der Hannoveraner Innenstadt mit durchscheinenden Gebäuden und der Einwohnerzahl je 100-Meter-Zelle nach dem Zensus 2022

Digitales Orthophoto des LGLN (Aufnahme März 2025) mit der Einwohnerzahl je 100-Meter-Zelle nach dem Zensus 2022. Die Ebenen sind beim Datenbau abgelegt und laufen im Betrieb ohne Internet.

  • Echtes Luftbild unter der 3D-Welt

    Das Luftbild liegt auf dem Gelände, die Gebäude stehen durchscheinend darüber. In beiden Darstellungen schaltbar. Das Bild zeigt den Aufnahmezeitpunkt, nicht die eingestellte Jahreszeit, und das steht im Bedienfeld.

  • Strahlenmessnetz

    Ortsdosisleistung der Messstellen des Bundesamts für Strahlenschutz, bundesweit 1.676 Stellen mit Stundenwert, Farbskala nach Wert, Einzelwerte auf Klick.

  • Einwohner nach Zensus

    Einwohnerzahl je 100-Meter-Gitterzelle zum Stichtag 15. Mai 2022. Veränderte oder unterdrückte kleine Werte sind in den Originaldaten so gekennzeichnet und werden nicht ergänzt.

  • Schutzgebiete und Wetterwarnungen

    Naturschutz-, FFH-, Vogelschutz- und Landschaftsschutzgebiete des Bundesamts für Naturschutz sowie die Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes für Gemeinden, als Schnappschuss zum Abrufzeitpunkt.

Krisenplan auf der Karte

Aus der Lage wird ein Plan: Maßnahmen mit Nummer, Typ, Verantwortlichem und Stellvertretung stehen als Marker, Zonen, Linien und Pfeile auf dem Luftbild. Das Dokument dazu entsteht auf Knopfdruck.

Defconder Terra: Krisenplan auf dem Luftbild mit nummerierten Maßnahmen, rot markierter Räumungszone, Fluchtweg als Pfeil und dem Plan-Coach im Bedienfeld

Beispielplan für eine Übung: Hochwasser der Leine in der Innenstadt. Die Zone ist der Gefährdungsbereich, der Pfeil der Fluchtweg zur Sammelstelle, Sammelstelle und Bereitstellungsraum stehen als taktische Zeichen. Im Bedienfeld prüft der Plan-Coach nach 29 festen Regeln. Der Plan nennt keine echten Personen oder Rufnummern.

Defconder Terra: Plandokument zum Lesen und Drucken mit Steckbrief, Lagekarte auf dem Luftbild und Legende der Maßnahmentypen

Das Dokument zum Lesen entsteht aus dem Planstand: Steckbrief, Lagekarte, Maßnahmen nach Phasen, Zeitleiste, Rollen, Ressourcen, Kommunikationsmatrix, Folgenanalyse, Meldepflichten, Prüfung durch den Plan-Coach und der Nachweis aus der Prüfkette. Als Seite zum Lesen im eigenen Netz, als Word-Datei und als Daten.

  • Steckbrief, Auslöser, Eskalation

    Zweck, Geltungsbereich, Auslösekriterium, verantwortliche und stellvertretende Stelle, bis zu sechs Eskalationsstufen und ein Prüfintervall. Überfällige Prüfungen meldet der Plan-Coach.

  • Maßnahmen mit Typ, Ort und Voraussetzung

    Dreizehn Maßnahmentypen mit Farbe, Phase, Beginn, Dauer, Mittel, Erfolgskriterium, Voraussetzungen, Wirkzeit, Eskalation und Kartenbezug als Punkt, Zone, Linie oder Pfeil. Sammelstelle, Bereitstellungsraum, Betreuungsstelle und Informationspunkt erscheinen als taktische Zeichen nach der BBK-Empfehlung 2024. Sofortmaßnahmen sind gekennzeichnet. Freigegeben wird erst, wenn alle Pflichtangaben stehen.

  • Rollen, Ressourcen, Kommunikation, Folgen, Meldungen

    Wer vertritt wen und wie ist die Person erreichbar. Welche Ressource gibt es in welcher Menge, und wo wird sie doppelt gebraucht. Wer informiert wen auf welchem Weg bis wann. Welche Prozesse fallen aus, wie lange ist das tolerierbar. An wen ist bis wann zu melden.

  • Plan-Coach ohne KI

    Neunundzwanzig feste Regeln prüfen Vollständigkeit, Stellvertretung, Doppelbelegung von Personen, zeitliche Voraussetzungen und Zirkelbezüge, Meldefristen, Wiederanlauf gegen tolerierbare Ausfallzeit und Notstrom-Überbrückung, Überbuchung von Ressourcen, Warnweg bei Räumung, Ortsbezug, Freigabe und Prüffrist, dazu Stab mit Gruppen und Sachgebieten, Stabsleitung mit zwei Vertretungen, Sofortmaßnahmen, Meldestellen mit Leitfragen, Ausweichkanäle ohne IT, Notstrom gegen den Richtwert von 72 Stunden, Deeskalation, Wirkzeit gegen Vorwarnzeit, Übungen und Erkenntnisse. Jeder Befund nennt die Stelle und springt dorthin.

  • Entwurf aus der Lage

    Aus einem berechneten Hochwasserlauf legt Terra Maßnahmen als Entwurf an: Lage bewerten, warnen, Straßen sperren, Gebäude räumen und je betroffenem Sektor eine Maßnahme. Verantwortliche, Mittel und Erfolgskriterium bleiben für Menschen offen, der Entwurf ist nicht freigebbar, bevor sie stehen.

  • Dokument, Word, Daten, Lesen-Link

    Seite zum Lesen und Drucken, Word-Datei, Daten als JSON, Lagekarte als Bild. Der Lesen-Link zeigt im eigenen Netz den aktuellen Planstand ohne Bearbeitung.

  • Szenen und Szenarien

    Szenen halten Ansicht und Lage fest. Szenarien spielen eine zeitliche Abfolge ab: Regen setzt ein, Pegel steigt, Sperrung wird ausgelöst, Maßnahme beginnt. Pläne, Szenen und Szenarien lassen sich anlegen, lesen, ändern und löschen.

  • Jede Änderung in der Kette

    Alle Pläne und ihre Teile sind ereignisbasiert. Jedes Ereignis trägt den Hash des vorherigen. Eine nachträgliche Veränderung bricht die Kette und wird mit der Nummer des ersten betroffenen Ereignisses gemeldet. Der Stand der Kette steht im Plandokument.

Sensordaten und Weltexport

Terra rechnet aus Zeit, Wetter und Szene ein Bild von oben und liefert es als Datensatz: für das Training und den Test von Software, für Übungen mit Drohnen- und Satellitenbildern und für Spiel- und Simulations-Engines.

Defconder Terra: Sensordatensatz mit Luftbild, berechnetem Farbbild, Klassenbild und Wärmebild eines Ausschnitts der Hannoveraner Innenstadt

Ausschnitt am Opernplatz, Sommernachmittag. Luftbild, berechnetes Farbbild, Klassen und Wärmebild aus derselben Szene. Im Wärmebild liegen Dächer und besonnter Asphalt hoch, Grün und Schatten niedrig. Die Temperatur kommt aus einer Energiebilanz, nicht aus einer Messung.

  • Berechnetes Wärmebild

    Je Bildpunkt eine Energiebilanz aus absorbierter Sonne, Himmelsgegenstrahlung, Wind und Verdunstung, mit thermischer Trägheit der Materialien und Schattenwurf der Nachbargebäude. Sensorunschärfe und Rauschen sind einstellbar, der Startwert ist fest.

  • Datensatz mit Georeferenz

    Ein ZIP mit Farbbild, Luftbild, Oberflächenhöhe, Höhe über Grund, Klassen, Schatten und zwei Wärmebildern in 16 Bit (Zentikelvin), dazu Weltdateien, Klassenliste, Annahmen und Quellen. Alle Kanäle haben dieselbe Größe und dasselbe Raster.

  • Weltexport für Engines

    Das Pilotgebiet als 3D Tiles und glTF mit Dachformen, in drei Färbungen, dazu Gelände, Oberfläche, Klassen und Luftbild als Raster mit Georeferenz. Für Cesium for Unreal, Cesium for Unity, Blender, Godot und QGIS, mit Anleitung im Paket.

Was man von 3D-Lagekarten und Planwerkzeugen erwartet, und was Terra darüber hinaus liefert

Was man von 3D-Lagekarten und Planwerkzeugen erwartet, und was Terra darüber hinaus liefertTerraÜblich bei 3D-Lagekarten und Planwerkzeugen
3D-WeltGebäude, Gelände und Luftbild aus amtlichen Daten, auf der eigenen Infrastruktur, auch ohne Internet3D-Gebäude und Gelände, häufig als gehosteter Dienst
Sonne und SchattenSonnenstand astronomisch gerechnet und gegen das US Naval Observatory geprüft, Dachpotenzial gegen PVGIS geprüftSonnenstand und Schattenwurf als Darstellung
Wetter und JahreszeitStufenlos einstellbar oder aus der echten Lage des Deutschen Wetterdienstes, mit Auswirkungen von Sturm, Schnee, Eis, Hitze und SchlammWetterlagen und Jahreszeiten als Darstellung
ÜberflutungFlachwasserrechnung mit Gebäuden als Hindernis, Zeitverlauf, Fluss gegen die amtliche Karte geprüft, BefahrbarkeitWasserstand oder Starkregen als Fläche
VersorgungsausfallÜbungsmodell für Strom, Gas und Kraftstoff mit Kaskade, Notstrom, Tankstellen und Import echter Betreiberdaten (weitere Formate in Arbeit)Meist nicht vorgesehen
DatenebenenStrahlenmessnetz, Einwohner, Schutzgebiete, Wetterwarnungen, mit Quelle, Lizenzangabe und Abrufdatum, ohne Internet im BetriebEbenen mit amtlichen Daten, meist online
KrisenplanSteckbrief, Eskalation, Maßnahmen mit Typ und Fläche, Rollen mit Vertretung, Ressourcen mit Überbuchungsprüfung, Kommunikation, Folgenanalyse, Meldefristen, Plan-Coach mit 29 Regeln, Stab mit Sachgebieten, Meldestellen, Notstrom, Abschlussbericht, Entwurf aus der LagePlanbausteine mit Verantwortlichen und Karte, Plan-Coach teils mit KI
Dokument und ExportSeite zum Lesen, Word, JSON, Lagekarte, Prüfkette im DokumentDokument oder Word-Export
SensordatenBerechnetes Wärmebild und Datensatz mit Klassen, Tiefe, Schatten und GeoreferenzMeist nicht vorgesehen
Export in Engines3D Tiles, glTF und Raster mit GeoreferenzMeist auf die eigene Plattform beschränkt
NachweisReferenzprüfungen jedes Rechenkerns, Grenzen je Modell, Hash-Kette über jede ÄnderungÄnderungsverlauf

Die rechte Spalte beschreibt, was man von gängigen 3D-Lagekarten und Planwerkzeugen nach öffentlich beschriebenen Funktionen erwarten kann, ohne Anbieter zu nennen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Stand 15.10.2026.

Was man von einer guten 3D-Lagekarte erwartet, und was darüber hinausgeht

Erwartet wird: Gebäude in 3D, Sonne und Schatten, Wetter und Jahreszeiten, Luftbild, Überflutung, Sektorfärbung kritischer Gebäude, Datenebenen, Dachpotenzial, Pläne mit Karte. Terra bietet das. Darüber hinaus belegt Terra, was die Rechnung kann und was nicht: Jeder Rechenkern hat Referenzprüfungen, jedes Modell nennt seine Grenzen, jeder Plan seine Änderungsgeschichte. Terra läuft komplett auf der Infrastruktur des Betreibers, auch ohne Netz, verknüpft mit Spuren aus mehreren Sensoren, mit Alarm bei Geozonen-Verletzung und mit dem manipulationssicheren Protokoll von Defconder.

Stand 15.10.2026, Pilotgebiet Hannover Mitte. Grenzen: Die Modelle sind vereinfacht und besonders bei Kanalnetz, Bodenart und Brennstoff nicht kalibriert. Das Versorgungsnetz ist ein Übungsmodell aus offenen Daten ohne Leitungstopologie, OpenStreetMap erfasst Trafostationen und Gasstationen nur unvollständig, echte Betreiberdaten brauchen eine Vereinbarung mit dem Betreiber. Das Flusshochwasser der Leine ist an den amtlichen Hochwassergefahrenkarten eingestellt, bei häufigem Hochwasser stimmen die Flächen nur zu 27 Prozent überein. Das Wärmebild blickt senkrecht von oben, nutzt Materialwerte aus der Literatur und ist nicht an Messungen kalibriert. Die Daten des Deutschen Wetterdienstes sind die der Station Hannover, nicht gebietsgenau, und brauchen beim Abruf Internet. Das Luftbild zeigt den Aufnahmezeitpunkt März 2025. Eine Vorhersage ist Terra nicht. Die Nutzungsbedingungen der Landesdaten, Luftbilder und Hochwasserkarten für die Weitergabe an Kunden werden noch geklärt. Es gibt noch keinen Sicherheitstest durch Dritte.

Auf einen Blick

Ein Krisenplan als prüfbare Daten, den ein Programm auf Lücken prüft, bevor der Ernstfall kommt.

  • 29 feste Regeln, ohne KI
  • Daraus ein gestaltetes Dokument mit Roter Seite, Stabsschaubild und Lagekarte
  • Liegt auf Ihrer Infrastruktur und bleibt auch ohne Internet erreichbar

Krisenplan und Alarm- und Einsatzplan

Krisenplan und Alarm- und Einsatzplan mit Defconder Terra

Defconder Terra führt einen Krisenplan als prüfbare Daten: Eskalation, Stab mit Sachgebieten, Meldestellen, Sofortmaßnahmen, Notstrom, Übungen und Abschlussbericht. Daraus entsteht ein gestaltetes Dokument mit Roter Seite, Schaubild des Stabes und Lagekarte. Der Plan-Coach prüft ihn nach 29 festen Regeln ohne KI. Alles läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur, auch ohne Internet.

Was ist ein Krisenplan in Defconder Terra?

Ein Krisenplan in Terra ist ein Plan aus verknüpften Daten statt einer Textdatei: Auslöser und Eskalationsstufen, Rollen mit Stellvertretung und Sachgebiet, Maßnahmen mit Beginn, Dauer, Mittel und Erfolgskriterium, Meldestellen mit Leitfragen, Kommunikationswege mit Ausweichkanal und Notstrom je Liegenschaft. Jede Änderung steht als Ereignis in einer manipulationssicheren Kette. Terra erzeugt daraus das Dokument, prüft es auf Lücken und vergleicht nach einem Einsatz Plan und Wirklichkeit.

  • 0feste Prüfregeln, mit denen der Plan-Coach den Krisenplan nachvollziehbar und ohne KI kontrolliert
  • 0Maßnahmentypen mit Beginn, Dauer, Mitteln, Erfolgskriterium und Kartenbezug
  • 0öffentliche Quellen, an denen sich die Gliederung orientiert, ohne Anspruch auf Konformität
  • 0Stunden Notbetrieb ohne Kraftstoffnachlieferung als Richtwert, je Liegenschaft berechnet
  • 0Seiten umfasst das Muster auf Deutsch, die englische Fassung 19, alle Angaben fiktiv

Was ein Krisenplan in Terra enthält

Jeder Baustein ist ein eigenes Datenobjekt, das sich anlegen, lesen, ändern und löschen lässt. Maßnahmen werden erst freigegeben, wenn alle Pflichtangaben stehen.

Defconder Terra: Krisenplan, Reiter Rollen, mit Stabsleitung, Kernteam und Sachgebieten S1 bis S3 neben der Karte mit taktischen Zeichen für Bereitstellungsraum und Sammelstelle

Rollen mit Stabsgruppe, Sachgebiet und mehreren Stellvertretungen. Auf der Karte erscheinen Bereitstellungsraum und Sammelstelle als taktische Zeichen mit der Nummer der Maßnahme.

  • Steckbrief, Auslöser, Eskalation

    Zweck, Geltungsbereich, Auslösekriterium, bis zu sechs Eskalationsstufen, Vorwarnzeit und Prüfintervall. Dokumenteigenschaften wie Klassifikation, Zuständigkeit, Ablageort und Freigabe stehen im Dokument.

  • Stab und Sachgebiete

    Rollen mit Stabsgruppe (Leitung, Kernteam, Erweiterung, Assistenz, Bewältigungsteam, Fachberatung, Verbindung), Sachgebiet S1 bis S6 nach der Führungsorganisation der DV 100 und mehreren Stellvertretungen für die Stabsleitung.

  • Meldestellen und Leitfragen

    Wer Ereignismeldungen entgegennimmt, wie er außerhalb der Dienstzeit erreichbar ist und welche Ja/Nein-Fragen zur Ersteinschätzung gehören. Wird eine Frage mit Ja beantwortet, wird die Stabsleitung alarmiert.

  • Sofortmaßnahmen

    Maßnahmen ohne Aufschub sind gekennzeichnet und stehen als Checkliste mit Spalte Erledigt im Dokument. Es gilt der Grundsatz Schutz von Leib und Leben vor dem Schutz von Sachwerten.

  • Maßnahmen mit Kartenbezug

    Dreizehn Maßnahmentypen mit Beginn, Dauer, Mitteln, Erfolgskriterium, Voraussetzungen und Wirkzeit. Ort als Punkt, Fläche, Linie oder Pfeil. Für Sammelstelle, Bereitstellungsraum, Betreuungsstelle und Informationspunkt zeigt die Karte taktische Zeichen.

  • Kommunikation mit Ausweichkanal

    Wer informiert wen, auf welchem Weg und bis wann. Der Plan-Coach meldet Empfänger, die nur über Kanäle erreichbar sind, die vom Netz oder von der IT abhängen.

  • Notstrom je Liegenschaft

    Erhebungsbogen mit Nennleistung, Kraftstoff, Tankinhalt, Verbrauch, mobiler Einspeisung und gesicherter Lieferung. Terra rechnet die Betriebsdauer aus und prüft sie gegen den Richtwert von 72 Stunden. Import als CSV.

  • Folgenanalyse und Meldepflichten

    Kritische Prozesse mit tolerierbarer Ausfallzeit, Wiederanlauf und Überbrückung durch Notversorgung. Meldepflichten mit Empfänger, Frist und Rechtsgrundlage, Rechtsgrundlagen als freie Liste.

  • Deeskalation, Übungen, Erkenntnisse

    Kriterium und Ablauf der Deeskalation, dokumentierte Übungen auch aus abgespielten Szenarien und Erkenntnisse mit Priorität, Verantwortlichem und Zieldatum.

  • Einsatztagebuch und Abschlussbericht

    Meldungen, Entscheidungen und Aufträge mit Zeit, Vermutungen als solche gekennzeichnet. Der Abschlussbericht stellt geplante und tatsächliche Zeiten je Maßnahme gegenüber und führt die Erkenntnisse auf.

Das Dokument: Rote Seite, Schaubild des Stabes, Lagekarte

Aus dem Planstand erzeugt Terra auf Knopfdruck ein Dokument zum Lesen und Drucken, eine Word-Datei, die Daten als JSON und eine gestaltete Muster-Fassung als PDF.

Das Dokument beginnt mit einer Roten Seite für den Ernstfall: Auslösekriterium, Eskalationsstufen, Stabsleitung mit Vertretungen, Meldestellen, Meldefristen, Sofortmaßnahmen und Notruf. Es folgen Dokumentenlenkung mit Änderungshistorie und Freigabe, Begriffe, Eskalation und Alarmierung, Sofortmaßnahmen, Führungsorganisation mit Schaubild, Lagekarte, Maßnahmen nach Phasen, Zeitleiste, Notstromversorgung, Ressourcen, Kommunikationsmatrix, Folgenanalyse, Meldepflichten, Deeskalation, Prüfergebnis und der Nachweis aus der Prüfkette.

Defconder Terra: Plandokument zum Lesen und Drucken mit Steckbrief, Lagekarte auf dem Luftbild und Legende der Maßnahmentypen

Das Dokument zum Lesen entsteht aus dem Planstand, die gestaltete Muster-Fassung mit Roter Seite als PDF.

Nach einem Einsatz oder einer Übung vergleicht der Abschlussbericht, was geplant war, mit dem, was das Einsatztagebuch festhält: Beginn und Dauer je Maßnahme, Abweichung in Minuten, Entscheidungen und Erkenntnisse mit Verantwortlichem und Zieldatum.

Defconder Terra: Abschlussbericht mit Tabelle der Maßnahmen, geplanten und tatsächlichen Zeiten und Abweichung in Minuten

Abschlussbericht: Soll und Ist je Maßnahme aus dem Einsatztagebuch einer Übung (Beispieldaten).

Der Plan-Coach: 29 feste Regeln ohne KI

Der Coach prüft nach festen, nachvollziehbaren Regeln. Er rät nicht und erfindet nichts, er zeigt Lücken und verweist auf die Stelle im Plan.

  • Vollständigkeit

    Steckbrief, alle Phasen belegt, Pflichtangaben, Freigabe, Dokumentdaten.

  • Zuständigkeit

    Stellvertretung bei Rollen und Maßnahmen, Erreichbarkeit, Doppelbelegung von Personen, Stabsgruppen, Sachgebiete, Stabsleitung mit mindestens zwei Vertretungen, Protokollführung.

  • Zeit und Abhängigkeit

    Voraussetzungen und Zirkelbezüge, Meldefristen, Wiederanlauf gegen tolerierbare Ausfallzeit und Überbrückung, Wirkzeit gegen Vorwarnzeit.

  • Ressourcen und Wege

    Überbuchung, Warnweg bei Evakuierung, Ausweichkanal ohne IT, Ortsbezug.

  • Alarmierung und Stab

    Sofortmaßnahmen, Meldestellen mit Leitfragen, Stabsraum, Befugnisse, Lagebesprechungsrhythmus, Deeskalation.

  • Notstrom, Übung, Nachbereitung

    Betriebsdauer gegen Richtwert oder gesicherte Lieferung, dokumentierte Übung im Prüfintervall, offene Erkenntnisse mit Verantwortlichem und Zieldatum.

Woran sich der Krisenplan orientiert

Die Gliederung folgt Bausteinen aus öffentlichen Dokumenten. Terra erhebt keinen Anspruch auf Konformität mit ihnen und ersetzt keine rechtlich vorgeschriebene Planung. Ob ein Plan zu den Vorgaben der zuständigen Behörde passt, entscheidet diese.

QuelleWas Terra daraus aufnimmt
BSI-Standard 200-4 Business Continuity Management und Dokumentvorlage Notfallhandbuch, Bundesamt für Sicherheit in der InformationstechnikDokumenteigenschaften, Begriffe Störung, Notfall und Krise, Sofortmaßnahmen, Meldestellen mit Leitfragen, Alarmierung und Eskalation, Aufbau des Stabes, Deeskalation, Überprüfung, tolerierbare Ausfallzeit und Wiederanlaufzeit
DV 100 Führung und Leitung im EinsatzSachgebiete S1 bis S6, Führungsvorgang, Befehlsschema Einheit, Auftrag, Mittel, Ziel, Weg, Einsatztagebuch und Abschlussbericht
Orientierungshilfe In 5 Schritten zum Hochwasseralarm- und Einsatzplan, Land Baden-WürttembergAlarmplan und Einsatzplan, Auslösung nach Schwellen, Vorwarnzeit gegen Rüstzeit, Maßnahmen mit Verantwortlichen
Musternotfallplan Stromausfall, Regierungspräsidium Karlsruhe, 2014Erhebungsbogen Notstrom je Liegenschaft, Kraftstoffmanagement, Alarmierung bei Stromausfall, Notrufannahmestellen und Betreuungsstellen
Notstromversorgung in Unternehmen und Behörden, Band 13, und Treibstoffversorgung bei Stromausfall, Band 18, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und KatastrophenhilfeRichtwert von 72 Stunden Notbetrieb ohne Kraftstoffnachlieferung
Taktische Zeichen im Bevölkerungsschutz, Empfehlungen zur Einführung einer FwDV 102/DV 102, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Mai 2024Die Zeichen F.3.6 Sammelstelle, F.3.8 Bereitstellungsraum, F.3.13 Betreuungsstelle und F.3.17 Notfallinformationspunkt, nachgezeichnet mit Quellenangabe

Terra sagt nicht konform, nach Standard, zertifiziert oder geprüft. Landesrecht ist nicht geprüft, zum Beispiel wer den Katastrophenfall feststellt. Eine Prüfung durch eine Katastrophenschutzbehörde oder eine Beratung für Business Continuity Management hat nicht stattgefunden.

Notstrom und Kraftstoff: Erhebung, Berechnung, Import

Was passiert, wenn ein Umspannwerk ausfällt, das Gas wegbleibt oder die Tankstellen leer sind? Terra rechnet es als Übungslage durch, vom ersten Ausfall bis zur Folge im Plan. Echte Betreiberdaten lassen sich als Datei andocken, weitere Formate sind in Arbeit.

Der Erhebungsbogen hält je Liegenschaft fest, ob ein stationäres Aggregat vorhanden ist, wie viel Kraftstoff im Tank ist und wie viel das Aggregat je Stunde verbraucht, ob eine externe Einspeisung vorbereitet ist und wer bei Stromausfall den Kraftstoff liefert. Terra teilt Tankinhalt durch Verbrauch und warnt, wenn die Betriebsdauer unter 72 Stunden liegt und die Lieferung nicht gesichert ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt Notbetrieb über mindestens 72 Stunden ohne Kraftstoffnachlieferung.

Bestehende Erhebungen lassen sich als CSV importieren. Gleiche Liegenschaften werden aktualisiert, bei einem Fehler wird nichts importiert. Eingriffe in die Energieversorgung sind Sache der Netzbetreiber, Terra plant die eigene Handlungsfähigkeit und nicht den Netzbetrieb.

Defconder Terra: Krisenplan, Reiter Notstrom, mit drei Liegenschaften, berechneter Betriebsdauer und Import des Erhebungsbogens als CSV

Notstrom je Liegenschaft mit berechneter Betriebsdauer und Import des Erhebungsbogens als CSV.

Warum der Plan dort liegen sollte, wo Sie ihn im Ernstfall noch erreichen

Vier Entscheidungen, die Terra anders trifft als ein Plan in einem Webdienst: Ort, Methode, Nachweis und Rechenkerne.

  • Erreichbar ohne Netz und ohne Anbieter

    Ein Plan für den Stromausfall, der nur bei einem Anbieter im Netz liegt, ist im Ernstfall nur erreichbar, wenn Strom, Netz und Anbieter laufen. Terra läuft auf Ihrer eigenen, notstromversorgten Infrastruktur und braucht kein Internet. Als Rückfallebene erzeugt es die Rote Seite und das Dokument zum Ausdrucken.

  • Prüfen statt raten

    Terra setzt für den Krisenplan bewusst kein Sprachmodell ein. Ein vorgefüllter Plan kann plausibel und falsch sein, etwa mit einer falschen Frist oder einer Ressource, die es nicht gibt, und unter Zeitdruck wird Vorgefülltes leicht abgenickt. Terra entwirft nur aus einer berechneten Lage und prüft den Plan nach 29 festen Regeln. Jeder Befund nennt die Stelle.

  • Änderungen sind sichtbar

    Jede Änderung steht als Ereignis in einer Hash-Kette. Wird ein früheres Ereignis verändert, bricht die Kette. Wer Zugriff auf alle Daten hat, könnte die Kette neu berechnen. Deshalb nennt das Dokument den Kopf der Kette, und dieser sollte an einer zweiten Stelle festgehalten werden.

  • Berechnet statt gezeichnet

    Hochwasser, Brandausbreitung, Schadstofffahne, Wetterwirkung und Versorgungsausfall werden gerechnet, mit benannten Annahmen und Prüfung gegen unabhängige Quellen. Die Rechenkerne laufen im Browser oder auf Ihrem Server. Aus der berechneten Lage entsteht der Entwurf für den Plan.

Muster ansehen und herunterladen

Ein vollständiger Beispielplan als PDF, erzeugt von Terra. Alle Angaben sind fiktiv, es kommen keine echten Personen, Rufnummern oder Zuständigkeiten vor.

Muster zum Ansehen

So sieht ein Krisenplan aus Terra aus

Ein vollständiger Beispielplan als PDF mit 17 Seiten: Rote Seite für den Ernstfall, Dokumentenlenkung, Begriffe, Eskalation und Alarmierung mit Meldestellen, Sofortmaßnahmen, Führungsorganisation mit Schaubild des Stabes, Lagekarte mit taktischen Zeichen, Maßnahmen, Zeitleiste, Notstromversorgung, Folgenanalyse, Deeskalation, Prüfung durch den Plan-Coach und Nachweis aus der Prüfkette. Gegliedert nach den Bausteinen, die in üblichen Alarm- und Krisenplänen vorkommen, ohne Anspruch auf Konformität mit einem bestimmten Standard. Erzeugt von Terra, nicht von Hand gesetzt.

PDF, 17 Seiten, 0,4 MB, Deutsch

Muster ohne Rechtswirkung. Alle Angaben sind fiktiv, es kommen keine echten Personen, Rufnummern oder Zuständigkeiten vor. Die Werte stammen aus Übungsmodellen und sind keine Vorhersage. © 2026 JamOneAI, Defconder. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe nur unverändert und vollständig. Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), Gebäude © LGLN (LoD2). Taktische Zeichen nach: Taktische Zeichen im Bevölkerungsschutz, BBK, Mai 2024.

Für wen der Krisenplan gedacht ist

  • Städte, Gemeinden und Kreise

    Alarm- und Einsatzpläne für Hochwasser, Stromausfall und andere Lagen, mit Stab, Meldewegen und Lagekarte.

  • Betreiber kritischer Anlagen

    Notfallplanung mit Folgenanalyse, Notstrom je Liegenschaft, Meldepflichten und Nachweis für Prüfungen.

  • Behörden und Unternehmen mit Krisenstab

    Stab mit Sachgebieten, Geschäftsordnung, Einsatztagebuch und Abschlussbericht.

  • Übende

    Szenarien lassen sich abspielen, Übungen und Erkenntnisse werden dokumentiert und fließen in die Prüfung ein.

Grenzen: was Terra heute nicht kann

Eine ehrliche Liste, damit Sie vor einem Pilot wissen, was fehlt.

  • Meldepflichten: auf Ihr Haus zugeschnitten

    Defconder ist keine Software von der Stange. Terra führt Meldepflichten mit Empfänger, Frist und Rechtsgrundlage, die Varianten für Ihre Branche und Ihr Haus erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen und liefern sie mit Defconder aus. Die Bausteine dafür stehen kurz vor der Fertigstellung.

  • In Arbeit: tolerierbarer Datenverlust

    Die Folgenanalyse kennt tolerierbare Ausfallzeit, Wiederanlauf und Überbrückung. Der tolerierbare Datenverlust (RPO) ist in Arbeit und steht kurz vor der Fertigstellung.

  • Kein Entwurf durch ein Sprachmodell

    Der Entwurf entsteht aus berechneter Lage und festen Vorlagen, nicht aus einem Textmodell. Verantwortliche, Mittel und Erfolgskriterium bleiben für Menschen offen.

  • Keine Zertifizierung, kein Sicherheitstest

    Es gibt kein Zertifikat für Informationssicherheit und keinen Test durch Dritte, auch keine Prüfung durch eine Behörde.

  • Kein Hosting

    Terra wird auf Ihrer Infrastruktur betrieben. Ein Betrieb als Dienst ist nicht Teil des Angebots.

  • Ein Pilotgebiet

    Die Daten liegen für Hannover Mitte vor. Weitere Gebiete brauchen amtliche Daten und die Klärung ihrer Nutzungsbedingungen.

  • Modelle sind vereinfacht

    Hochwasser, Brand, Schadstoffausbreitung und Versorgungsausfall sind Übungsmodelle mit benannten Annahmen und keine Vorhersage.

  • Keine Rechtsberatung

    Der Plan ist eine Arbeitsgrundlage. Rechtsgrundlagen richten sich nach dem Recht des Landes. Echte Netzdaten werden nur mit Zustimmung der Betreiber eingebunden.

Sie planen einen Pilot mit echtem Anwendungsfall? Wir zeigen Terra gern an Ihrem Gebiet.

Gespräch anfragen

Auf einen Blick

Ein Fachpaket für Kliniken, das nur aus Konfiguration besteht. Szenario mit Übungsdaten.

  • Stationen, Betten, Notstrom, Geräte und Vorräte in einem Lagebild
  • Das Krankenhausinformationssystem meldet über HL7 und FHIR, jede Meldung bleibt als Rohnachricht beweisbar
  • Patientendaten tragen eine Freigabestufe

Krankenhaus

Der Krisenstab sieht, was die Station weiß.

Ein Fachpaket für Kliniken, das nur aus Konfiguration besteht: Stationen und Betten, Notstrom und Treibstoff, lebenserhaltende Geräte, Vorräte, Rettungsmittel, Sichtung und IT-Systeme als Objekte mit Beziehungen und Regeln. Das Krankenhausinformationssystem meldet über HL7 v2 und FHIR, jede Meldung bleibt als Rohnachricht beweisbar, der Datensatz in der Lage wird aktualisiert und nicht verdoppelt.

Das Video lädt erst, wenn Sie es starten und im folgenden Fenster einwilligen. Vorher werden keine Daten an YouTube (youtube-nocookie.com) übertragen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Defconder-Anwendung Krisenstab Klinik mit Kennzahlen zu Stationen, Patienten und Notstromaggregaten, einer Karte und der Tabelle der Stationen mit Betten, Auslastung und Zustand

Anwendung Krisenstab Klinik im Übungsszenario Klinikum Beispielstadt: Stromausfall im Stadtteil und Massenanfall von Verletzten. Alle Namen und Daten sind erfunden.

Notstromaggregat 1 im Krisenstab Klinik mit Restlaufzeit, Schwellen, Warnstufe Lastabwurf prüfen, nicht nutzbarer Reserve, Last, Lieferzeit, nutzbarer Menge und Puffer bis zur Lieferung

Notstromaggregat im Übungsszenario: Aus Füllstand, Reserve und Last entsteht die Restlaufzeit, der Puffer bis zur Lieferung steht daneben. Schwellen und Lieferzeit sind Platzhalter. Alle Daten sind erfunden.

Strom KIS ADT in Defconder mit vier HL7-Nachrichten, ihren Schlüsseln und der Markierung, dass sie in die Lage übernommen wurden

Der Strom der Aufnahme-, Verlegungs- und Entlassungsmeldungen. Jede HL7-Nachricht liegt unverändert im Strom, ihr Prüfwert steht im Hauptprotokoll, und die Kennzeichnung zeigt, welche zum Datensatz der Lage wurde.

  • 0Objekttypen im Fachpaket, dazu 8 Beziehungstypen und 7 Aktionen mit Regeln
  • 0automatisierte Prüfungen zu Fachpaket und Schnittstellen, alle bestanden
  • 0Standards für die Anbindung des Krankenhausinformationssystems: HL7 v2 über MLLP und FHIR R4
  • HL7 v2 mit Quittung

    Aufnahme-, Verlegungs- und Entlassungsmeldungen (ADT) kommen über eine dauerhafte Verbindung mit MLLP-Rahmung. Defconder quittiert jede Nachricht (AA), lehnt Unlesbares ausdrücklich ab (AR) und nimmt nur von eingetragenen Absenderadressen an.

  • FHIR R4

    Bündel und einzelne Ressourcen werden als Webhook angenommen und zerlegt. Jede Ressource ist ein Eintrag, Felder wie id, status oder subject.reference stehen für die Zuordnung bereit.

  • Aktualisieren statt verdoppeln

    Meldet das KIS denselben Patienten mehrfach, wird über ein Schlüsselattribut der vorhandene Datensatz angepasst. Eine identische Meldung ändert nichts und erzeugt kein Ereignis. Nicht gemeldete Felder, etwa die Sichtungskategorie, bleiben erhalten.

  • Herkunft nachprüfbar

    Die Rohnachricht liegt im Strom, ihr Merkle-Prüfwert im verketteten Hauptprotokoll. Jeder Datensatz verweist auf Strom und Eintrag, aus dem er entstand.

  • Patientendaten mit Stufe

    Der Typ Patient ist als VS-NfD und als besondere Datenkategorie geführt. Ein Konto mit niedrigerer Freigabestufe sieht weder die Datensätze noch die Meldungen dahinter.

  • Restlaufzeit und Schwellen

    Aus Tankinhalt, Füllstand, nicht nutzbarer Reserve und der Last des Aggregats rechnet die Aktion Restlaufzeit prüfen die Stunden bis zum Leerlauf, vergleicht sie mit der Lieferzeit und setzt eine Warnstufe: Normal, Stab informieren oder Lastabwurf prüfen. Reicht der Tank nicht bis zur Lieferung, steigt die Warnstufe, auch wenn die Schwellen noch nicht erreicht sind. Schwellen, Reserve und Lieferzeit sind je Haus einstellbar, die Beispielwerte (6 und 3 Stunden) sind Platzhalter. Nachlieferung auslösen und Lastabwurf festlegen halten die Entscheidung fest, schalten aber nichts ab. Ohne Verbrauch gibt es keine Restlaufzeit, die Aktion lehnt dann ab. Die Rechnung steckt in einem Baustein, den sich jede Installation auf jede Objektart legen kann, auch ohne Klinikpaket, etwa auf Tank, Wasserreserve oder Sauerstofflager.

  • Notbetrieb als Regel

    Fällt das Krankenhausinformationssystem aus, ruft die Aktion IT-Notbetrieb den Notbetrieb aus und vermerkt auf allen unterstützten Stationen die Papierdokumentation. Auf einem nicht gestörten System lehnt die Regel ab.

Stand und Grenzen

  • Übungsszenario mit erfundenen Daten. Kein Betrieb mit echten Patientendaten, nicht zugelassen, rechtlich nicht geprüft.
  • HL7 v2 und FHIR sind gegen Beispielnachrichten nach dem Standard geprüft, nicht gegen ein reales Krankenhausinformationssystem. Vor einem Einsatz steht der Test gegen die Testumgebung des Herstellers.
  • Begriffe, Sichtungskategorien und Abläufe sind begründete Annahmen. Sie werden mit Katastrophenschutzbeauftragten und Krisenstäben abgestimmt, bevor etwas produktiv läuft.
  • Nicht gebaut: Bettennachweis nach außen, Anbindung an Gebäudeleittechnik (BACnet, OPC UA) und an Leitstellensysteme mit herstellereigenem Format.

Stand 22.10.2026. Vorführung im Gespräch, per Videokonferenz oder vor Ort.

Auf einen Blick

Fertige Fähigkeiten, die Sie ohne Programmierung auf Ihre Objekte legen.

  • Vorab sehen, was entsteht, dann einspielen
  • Branchenübergreifend, der Bestand wächst laufend
  • Alles bleibt bei Ihnen

Bausteine

Eine Fähigkeit. Auf jede Objektart.

Defconder wächst nicht durch Beratungsprojekte, sondern durch Bausteine: fertige Fähigkeiten, die Sie ohne Programmierung auf Ihre Objekte legen. Sie wählen den Baustein, sehen vorab, was entsteht, und spielen ihn ein. Die Bausteine sind branchenübergreifend, und der Bestand wächst laufend.

  • Ohne Programmierung

    Baustein wählen, Objektart wählen, Vorschau prüfen, einspielen. Vorhandene Attribute und Datensätze bleiben unverändert.

  • Jede Branche

    Dieselbe Fähigkeit passt auf Notstromaggregat, Kraftstofftank, Wasserreserve oder Sauerstofflager, in Klinik, Versorger und Behörde. Das Fachpaket muss dafür nicht gewechselt werden.

  • Nachweisbar

    Jedes Einspielen steht mit Baustein, Ausgabe und Ziel im Protokoll. Was ein Baustein tut, ist an den Regeln seiner Aktionen nachzulesen.

  • Bleibt bei Ihnen

    Welche Bausteine Sie bekommen, richtet sich nach Ihrer Lieferung. Es gibt keinen Abruf beim Hersteller. Im Haus schalten Sie Bausteine selbst ein und aus.

  • Wächst laufend

    Wir erweitern den Bestand fortlaufend und branchenübergreifend. Neue Bausteine kommen mit der Lieferung, ohne dass Sie Ihr Fachmodell neu aufbauen müssen.

  • Prüfen vor Handeln

    Aktionen eines Bausteins lehnen ab, wenn Angaben fehlen. Entscheidungen mit Folgen verlangen eine Freigabe.

Reiter Bausteine in Defconder mit dem Baustein Anschlüsse für Anlagentechnik und Warnmeldungen und dem Baustein Vorrat und Restlaufzeit, jeweils mit Beschreibung, Feldern, Aktionen und Grenzen

Der Bereich Bausteine in der Oberfläche. Jeder Baustein nennt, was er kann, was er anlegt und wo seine Grenzen liegen.

  • Vorrat und Restlaufzeit

    Wie lange reicht der Vorrat, und reicht er bis zur Lieferung? Der Baustein rechnet aus Füllstand, Inhalt, nicht nutzbarer Reserve und Last die Restlaufzeit, vergleicht sie mit der Lieferzeit und setzt eine Warnstufe. Eine Aktion löst die Nachlieferung aus, eine zweite hält die Entscheidung über Maßnahmen fest und verlangt eine Freigabe.

    • Der Verbrauch folgt der Last zwischen Leerlauf und Volllast
    • Die Warnstufe steigt schon, wenn der Vorrat nicht bis zur Lieferung reicht
    • Jede Prüfung zeigt die Veränderung seit der vorigen, bei erhöhter Warnstufe ist eine Benachrichtigung einstellbar
    • Schwellen, Reserve und Lieferzeit legt jedes Haus selbst fest, der Baustein schaltet nichts ab

    Beispiel mit erfundenen Übungsdaten: Tank mit 600 Litern, zu 56,6 Prozent gefüllt, 10 Prozent Reserve nicht nutzbar, Last 85 Prozent bei 30 bis 160 Litern je Stunde, Lieferzeit 4 Stunden. Ergebnis: 2,0 Stunden Restlaufzeit, 2 Stunden zu wenig bis zur Lieferung, Warnstufe Lastabwurf prüfen.

  • Anschlüsse: Anlagentechnik und Warnmeldungen

    Der Baustein schaltet Vorlagen frei, mit denen Sie Geräte der Anlagentechnik lesen und Warnmeldungen aufnehmen. Jede Verbindung trägt ihre Herkunft: Das Gerät, aus dem ein Wert stammt, beziehungsweise die Lizenz der Quelle.

    • Modbus TCP für Aggregate, Zähler und Pegel, ausschließlich lesend
    • CAP-Warnmeldungen aus einem Feed, mit Schwere, Dringlichkeit und Gebiet
    • Ohne Herkunft oder Lizenz legt Defconder keine Verbindung an

    Heute gegen Simulator und Beispieldaten geprüft, noch nicht an Ihrem Gerät. Vor dem Betrieb testen wir gemeinsam mit Ihnen.

Der Baustein Vorrat und Restlaufzeit in Defconder mit seinen zwanzig Feldern für Eingaben und berechnete Werte, den drei Aktionen und seinen Grenzen

Der Baustein Vorrat und Restlaufzeit in Version 2.0: Eingaben wie Reserve, Last und Lieferzeit, berechnete Werte wie nutzbare Menge, Restlaufzeit und Puffer bis zur Lieferung.

Formular für neue Anbindungen in Defconder mit der Vorlage Modbus TCP, Feldern für Adresse, Geräteadresse, Herkunft und Werte sowie dem Hinweis, dass nur lesend zugegriffen wird

Die Vorlage Modbus TCP im Formular für neue Anbindungen. Die Registerbelegung steht im Handbuch Ihres Geräts und wird eingetragen, Defconder rät sie nicht.

Was Bausteine nicht tun

  • Sie steuern keine Anlagen. Modbus wird nur gelesen, Maßnahmen werden nur festgehalten.
  • Schwellen, Reserve, Lieferzeit und die Registerbelegung eines Geräts bringen Sie mit, sie sind nicht vorgegeben.
  • Die Rechnung nimmt die aktuelle Last als gleichbleibend an, der Verbrauch folgt linear zwischen Leerlauf und Volllast. Steigt die Last, muss sie nachgeführt werden.
  • Mehrere Geräte werden einzeln betrachtet, nicht zu einem Verbund zusammengerechnet.
  • Anschlüsse sind bisher nicht an einem echten Gerät erprobt. Weitere Protokolle der Anlagentechnik sind noch nicht enthalten.

Alle Daten im Beispiel sind erfunden.

Auf einen Blick

Vom Ereignis zur freigegebenen Handlung, geprüft und mit Beleg.

  • Auslöser, Daten, Prüfungen, Freigaben und Aktionen auf einer Fläche
  • Vor dem Start geprüft, nach dem Lauf als Laufbeleg exportierbar
  • Wiederholung ab gespeichertem Checkpoint

Abläufe

Vom Ereignis zur freigegebenen Handlung. Prüfbar.

Im Ablauf-Studio verbinden Sie Auslöser, Daten, Prüfungen, Freigaben und Aktionen auf einer Fläche. Die aktuelle Ausgabe ergänzt prüfbare Laufbelege, Wiederholung ab gespeichertem Checkpoint, einen deterministischen CLI-Läufer sowie Ressourcen-Lineage und Modellstatus.

Was ist das Ablauf-Studio in Defconder?

Das Ablauf-Studio ist ein visueller Editor für versionierte Abläufe. Vor dem Veröffentlichen analysiert Defconder den Graphen auf Schleifen, fehlende Angaben und Wege zu freigabepflichtigen Aktionen ohne Freigabe. Abgeschlossene Läufe lassen sich als Laufbeleg exportieren und unabhängig prüfen. Fehlgeschlagene Läufe können mit gespeichertem Eingabe-Checkpoint wiederholt werden. Ein deterministischer CLI-Läufer, Ressourcen-Lineage und lokal gepflegte Modell-Lifecycle-Status ergänzen die Werkzeuge.

  • Vor dem Start geprüft

    Die Graphanalyse erkennt Schleifen, fehlende Angaben und erreichbare Aktionen ohne erforderliche Freigabe. Die aktuellen Prüfungen decken auch den KI-zu-Aktion-Pfad ab.

  • Laufbeleg exportieren und prüfen

    Der abgeschlossene Lauf enthält eine Hash-Kette. Die JSON-Datei lässt sich exportieren und unabhängig neu berechnen; Änderungen an Schritten werden erkannt.

  • Ab Checkpoint wiederholen

    Ein fehlgeschlagener Lauf kann mit einem gespeicherten, klassifizierten Eingabe-Checkpoint erneut gestartet werden. Der Wiederholungsstart wird als neuer Lauf protokolliert.

  • Deterministischer CLI-Läufer

    Der lokale Läufer führt Ablaufdateien mit bereitgestellten Host-Funktionen aus. Der geprüfte Beispieldurchlauf erzeugt denselben Beleg wie der Ablaufkern.

  • Ressourcen-Lineage

    Die Lineage zeigt gespeicherte Objektarten, Aktionen, Ereignistypen, Datenströme, Vektorindizes, Unterabläufe und ausgewählte Modelle je Ablauf.

  • Modellstatus sichtbar

    Modelle können lokal als experimentell, aktiv, abgekündigt oder abgelöst geführt werden. Der Status wird nicht automatisch mit einem Modellanbieter synchronisiert.

  • Bausteine für den ganzen Ablauf

    Auslöser aus Ereignis, Schwelle, Zeitplan, Datenstrom oder von Hand. Dazu Datenabfrage, Bedingung, Schleife über Meldungen, parallele Pfade, Warten, Zusammenführen, Ähnlichkeitssuche, KI-Einordnung und -Zusammenfassung, Freigabe, Aktion und Benachrichtigung.

  • Aufgeräumter Editor

    Der Schrittkatalog links ist nach Kategorien einklappbar und durchsuchbar. Kontextmenüs auf Fläche und Knoten, eine kompakte Aktionsleiste, Rückgängig und Wiederholen sowie Import und Export halten den Weg zum Ablauf kurz.

  • Veröffentlichen mit zweiter Person

    Eine veröffentlichte Version bleibt unveränderlich. Auf Wunsch muss eine zweite Person die Veröffentlichung bestätigen. Änderungen führen immer zu einer neuen Version.

  • Testfälle und Simulation

    Ein Trockenlauf spielt einen Ablauf mit Beispieldaten durch, ohne Benachrichtigungen zu senden oder Aktionen auszulösen. Gespeicherte Testfälle und eine Simulation mit mehreren Ereignissen prüfen das erwartete Verhalten.

  • Versionen vergleichen und zurückrollen

    Zwei Versionen lassen sich nebeneinander vergleichen. Ein Rückrollplan zeigt vorab, was sich ändert. Das Zurückrollen erzeugt einen neuen Entwurf und verändert die alte Version nicht.

  • Freigabepostfach, Verlauf und Kennzahlen

    Wartende Freigaben stehen gesammelt im Postfach. Der Verlauf lässt sich filtern, jeder Schritt eines Laufs ist einsehbar, und die Entscheidung der freigebenden Person wird protokolliert. Kennzahlen zeigen, wie oft Abläufe gestartet wurden, wie sie endeten und welche Versionen im Einsatz sind. Sie beruhen auf den protokollierten Läufen der lokalen Instanz.

Linker Ausschnitt eines als Übung markierten Ablaufs mit mehreren verzweigten Knoten; die vollständige Graphprüfung ist bestanden.

Der große Übungsablauf mit 15 Knoten. Der linke Ausschnitt zeigt Auslöser, Daten, Prüfung und die ersten Verzweigungen. Alle Beispieldaten sind erfunden.

Rechter Ausschnitt desselben 15-Knoten-Übungsablaufs mit Ähnlichkeitssuche, Zusammenführung, Freigabe und Abschluss.

Der rechte Ausschnitt führt die Pfade über Suche und Zusammenführung bis zur Freigabe und zum Abschluss. Die grüne Leiste zeigt das Ergebnis der Graphprüfung.

  • Übung: Warnstufe bis Nachlieferung

    Ein erfundenes Notstromaggregat erreicht eine Warnstufe. Der Ablauf informiert den Stab, wartet auf eine Freigabe und protokolliert danach die Aktion.

    • Freigabepflichtige Aktion bleibt bis zur Freigabe stehen
    • Die freigebende Person wird im Lauf protokolliert
    • Der Trockenlauf zeigt die Schritte ohne Wirkung

    Alle Daten sind erfundene Übungsdaten.

  • Übung: Meldung prüfen und freigeben

    Ein erfundener Meldungseingang wird eingeordnet. Der gezeigte Entwurf enthält absichtlich Fehler, damit die Prüfung fehlende Freigabepfade sichtbar macht.

    • Fehler werden am betroffenen Knoten angezeigt
    • Der Graph lässt sich als verzweigter Ablauf betrachten
    • Ein lokal gepflegter Modellstatus ist in der Lineage sichtbar

    Alle Meldungen und Namen sind für die Demo erfunden.

Übungsentwurf mit drei roten Prüfmeldungen: eine freigabepflichtige Aktion und zwei KI-Pfade sind ohne Freigabe erreichbar.

Der fehlerhafte Übungsentwurf wird nicht freigegeben. Alle drei Befunde benennen einen Weg zur Aktion ohne Freigabeknoten.

Schrittkatalog im Ablauf-Studio mit 32 Bausteinen in sechs aufklappbaren Kategorien (Auslöser, Daten, Logik, KI, Kontrolle, Aktion) und Suchfeld.

Der Schrittkatalog ordnet 32 Bausteine in sechs Kategorien. Eine Suche und aufklappbare Gruppen halten die Übersicht, auch bei großen Abläufen.

Schrittkatalog mit aufgeklappter Kategorie Daten: Objekte lesen, Ähnliches suchen, Daten maskieren, Blindverarbeitung, Graph lesen, Datensee abfragen und Adresse geokodieren.

Eine aufgeklappte Kategorie zeigt ihre Bausteine, hier die sieben Bausteine für Daten. Die übrigen Gruppen bleiben eingeklappt.

Editor mit kompakter Aktionsleiste: Speichern, Rückgängig, Wiederholen, Prüfen, Trockenlauf, Veröffentlichen, Mehr und Zur Liste, darunter die Prüfmeldung und die Palette der Auslöser.

Die Aktionsleiste ist kompakt: Speichern, Rückgängig, Prüfen, Trockenlauf und Veröffentlichen liegen in einer Zeile, seltener gebrauchte Werkzeuge im Menü Mehr.

Kontextmenü an einem Knoten mit den Einträgen Eigenschaften öffnen, Kopieren, Duplizieren und Löschen.

Rechtsklick auf einen Knoten: Eigenschaften öffnen, kopieren, duplizieren oder löschen. Die Eigenschaften erscheinen rechts im Seitenfeld.

Kontextmenü auf der freien Arbeitsfläche mit Einfügen, Automatisch anordnen, Ansicht einpassen, Präsentationsbilder sowie Ablauf importieren und exportieren.

Rechtsklick auf die Fläche: Einfügen, automatisch anordnen, Ansicht einpassen, Präsentationsbilder erzeugen sowie Abläufe importieren und exportieren.

Menü Mehr in der Kopfleiste des Editors mit Kopieren, Einfügen, Automatisch anordnen, Ablauf importieren, Ablauf exportieren, Präsentationsbilder und Zur Ablaufliste.

Dieselben Werkzeuge liegen im Menü Mehr der Kopfleiste. Rückgängig und Wiederholen stehen daneben.

Eigenschaften eines ausgewählten Aktionsknotens im Ablauf-Studio.

Die Eigenschaften zeigen Name, zugeordnete Aktion und Fehlerstrategie des ausgewählten Knotens.

Trockenlauf mit den simulierten Schritten eines erfundenen Aggregat-Beispiels; Sende- und Aktionswirkung sind deaktiviert.

Der Trockenlauf markiert Benachrichtigung und Aktion als simuliert. Interne Beispielkennungen sind in der Aufnahme anonymisiert.

Laufverlauf mit einem erfundenen Übungslauf, der auf die Freigabe einer zweiten Person wartet.

Der Lauf wartet sichtbar auf eine Freigabe. Die protokollierten bisherigen Schritte bleiben einsehbar.

Abgeschlossener Übungslauf mit Anzeige, dass der Laufbeleg mit der Neuberechnung übereinstimmt, und Schaltfläche zum Herunterladen.

Der Beleg wurde exportiert und unabhängig geprüft. Personenkennungen wurden in der Aufnahme anonymisiert.

Lineage-Ansicht mit Ressourcenverwendungen mehrerer erfundener Abläufe und lokal gepflegtem Modellstatus.

Die Lineage ordnet gespeicherte Ressourcen den Abläufen und Knoten zu. Im Beispiel enthält der lokale Modellkatalog kein Modell.

Was diese Ausgabe belegt

  • Die gezeigten Szenarien und Daten sind erfundene Übungen aus einer lokalen Testinstanz, kein Praxiseinsatz.
  • Die Lauf- und Paketprüfungen liefen in dieser Sitzung gegen den lokalen Testserver; daraus folgt keine unabhängige Sicherheitszertifizierung.
  • Der Modell-Lifecycle ist lokal gepflegte Metadaten. Automatische Anbieter-Synchronisierung und Massenmigration sind nicht enthalten.
  • Einige registrierte Knoten benötigen Host-Adapter, die in dieser Installation nicht angebunden sind.
  • Abläufe steuern keine Anlagen. Freigabe und Wirkung hängen von den jeweils angebundenen Aktionen ab.

Alle Namen und Daten in den gezeigten Abläufen sind erfundene Übungsdaten. Personenkennungen wurden in den Screenshots anonymisiert.

Auf einen Blick

Änderungen am Modell erst im Entwurf, dann zu zweit freigegeben.

  • Der Hauptstand ist für direkte Änderungen gesperrt
  • Vergleich Feld für Feld, Konflikte werden erkannt
  • Wer die Übernahme beantragt, darf sie nicht selbst freigeben

Versionsräume

Änderungen planen, vergleichen und zu zweit freigeben.

Die Versionsräume sichern den aktiven Stand von Defconder als Hauptstand. Änderungen entstehen in getrennten Arbeitszweigen, werden Feld für Feld verglichen und gehen erst nach der Freigabe durch eine zweite Person in den Betrieb. Alles liegt lokal auf dem eigenen Defconder-Server.

Was sind die Versionsräume in Defconder?

Die Versionsräume sind eine lokale Versionsverwaltung für das Modell: Fachpakete, Objekttypen, Beziehungen, Aktionen, Oberflächen, Analysen und Ablaufentwürfe. Der Hauptstand ist für direkte Änderungen gesperrt. Änderungen laufen über Arbeitszweige mit Commits, Vergleich, Wiederherstellung und Tags. Die Übernahme in den Hauptstand beantragt eine Person und gibt eine zweite frei. Zwei Änderungen am selben Feld werden als Konflikt erkannt. Stände lassen sich als Paket mit Prüfsummen weitergeben.

Baustein Versionsräume mit drei Karten (Prüfbare Historie, Isolierte Entwürfe, Kontrollierte Übernahme) und der Meldung, dass der lokale Hauptstand initialisiert wurde.

Der Baustein Versionsräume. Der aktive Stand wird als Hauptstand gesichert. Alle Namen und Daten sind erfundene Übungsdaten.

Arbeitszweig notstrom-uebung als isolierter Arbeitszweig mit Historie und Vergleichsbereich.

Für die Übung entsteht ein eigener Arbeitszweig, getrennt vom Betrieb. Direkte Änderungen am Hauptstand sind gesperrt.

  • Hauptstand gesperrt

    Der aktive Stand ist für direkte Änderungen gesperrt. Änderungen kommen nur über geprüfte Zusammenführungen.

  • Isolierte Arbeitszweige

    Entwürfe und Übungen laufen in eigenen Zweigen. Der Betrieb bleibt unberührt, bis eine Änderung freigegeben ist.

  • Commits mit Begründung

    Jeder gesicherte Stand trägt eine Nachricht, den Autor und den Zeitpunkt. Die Historie steht im verketteten Ereignisprotokoll.

  • Vergleich Feld für Feld

    Der Vergleich zeigt für jede geänderte Ressource die Felder mit altem und neuem Wert, bevor etwas übernommen wird.

  • Wiederherstellen und markieren

    Ein früherer Stand lässt sich in einem Arbeitszweig wiederherstellen. Dabei entsteht ein neuer Commit, nichts wird gelöscht. Tags markieren geprüfte Stände.

  • Übernahme zu zweit

    Wer die Übernahme beantragt, darf sie nicht selbst freigeben. Eine zweite berechtigte Person entscheidet, die Freigabe steht im Protokoll.

  • Konflikte werden erkannt

    Der Drei-Wege-Vergleich prüft Ausgangsstand, Zweig und Hauptstand. Ändern zwei Zweige dasselbe Feld, wird nichts stillschweigend überschrieben.

  • Keine Geheimnisse in der Historie

    Passwörter und Zugangsdaten werden in Versionsobjekten abgelehnt. Gespeichert wird nur ein Verweis auf das Geheimnis.

  • Pakete mit Prüfsummen

    Ein Stand lässt sich als Paket exportieren und bei einem anderen Haus als eigener, getrennter Zweig importieren. Die Prüfsummen sichern die Unversehrtheit.

  • Acht eigene Rechte

    Ansehen, Sichern, Zweige anlegen, Übernahme beantragen, Übernahme freigeben, Wiederherstellen, Exportieren und Importieren sind getrennte Rechte in der Rollenverwaltung.

  • Fall: Das Klinikum übt den Stromausfall

    Ein Notstromaggregat soll neu beschrieben werden, und der laufende Betrieb darf dabei nicht gestört werden.

    • Der Hauptstand wird gesichert, die Übung läuft im Zweig notstrom-uebung
    • Das Aggregat wird umbenannt und um den Tankinhalt ergänzt, ein Passwort im Modell wird abgelehnt
    • Ein falscher Name wird zurückgeholt, der geprüfte Stand bekommt einen Tag
    • Die Übernahme beantragt eine Person, die Selbstfreigabe wird abgelehnt, eine zweite Person gibt frei

    Alle Namen, Daten und Personen sind erfunden. Der Fall ist eine Übung und keine Fachregel für ein Krankenhaus.

  • Fall: Zwei Änderungen am selben Feld, ein Stand für ein Partnerhaus

    Während der Zweig läuft, ändert jemand dasselbe Feld in einer Variante anders. Und ein Partnerhaus braucht denselben Stand.

    • Die Übernahme der Variante wird als Konflikt erkannt und nicht überschrieben
    • Der Zweig muss angepasst und neu gesichert werden
    • Ein Commit wird als Paket mit Prüfsummen exportiert
    • Das Partnerhaus importiert es als eigenen, getrennten Zweig, nie direkt in den Betrieb

    Der Konflikt wird im Drei-Wege-Vergleich erkannt. Die Meldung in der Oberfläche nennt die Zahl der Konflikte.

Rote Meldung: Geheimnisse dürfen nicht in Versionsobjekte geschrieben werden, daneben der Arbeitszweig mit zwei Commits.

Ein Passwort im Modell wird abgelehnt: Geheimnisse dürfen nicht in Versionsobjekte geschrieben werden. Stattdessen wird ein Verweis verwendet.

Vergleich zwischen Ausgangsstand und Zweig mit den Feldern name und attributes, jeweils mit Vorher und Nachher.

Der Vergleich zeigt jedes geänderte Feld mit altem und neuem Wert: der neue Name und das ergänzte Attribut.

Historie eines Arbeitszweigs mit einem Wiederherstellungs-Commit, der den Namen des zurückgeholten Stands trägt.

Die Wiederherstellung erzeugt einen neuen Commit mit dem Namen des zurückgeholten Stands. Nichts wird gelöscht.

Rote Meldung: Die Person, die den Merge beantragt hat, darf ihn nicht selbst freigeben. Darunter die Historie und der offene Antrag.

Die Selbstfreigabe wird abgelehnt: Die Person, die den Merge beantragt hat, darf ihn nicht selbst freigeben.

Zweite Person hat den Antrag freigegeben, in der Historie des Hauptstands steht der Merge-Commit der zweiten Person.

Eine zweite Person gibt frei. Der Merge steht in der Historie des Hauptstands, mit ihrem Namen.

Rote Meldung: Der Drei-Wege-Vergleich enthält Konflikte, ein Konflikt.

Eine Variante ändert dasselbe Feld anders. Der Drei-Wege-Vergleich erkennt den Konflikt, die Übernahme wird nicht ausgeführt.

Meldung: Versionspaket als Import-Klinik-Nord importiert.

Ein exportiertes Paket wird als eigener Zweig importiert, hier mit dem erfundenen Namen Import-Klinik-Nord.

Was diese Ansicht zeigt und was nicht

  • Die gezeigten Szenarien und Daten sind erfundene Übungen aus einer lokalen Testinstanz, kein Praxiseinsatz.
  • Die Versionsräume speichern lokal auf dem Defconder-Server. Es gibt keine Git-Remote-Verbindung.
  • Prüfsummen belegen die Unversehrtheit eines Pakets, nicht die Identität des Absenders.
  • Ablaufentwürfe werden als Entwurf übernommen. Prüfen, Veröffentlichen und Aktivieren bleiben im Abläufe-Modul.
  • Live-Daten, erkannte Geheimnisse, Anbieterzugangsdaten und externe Flugverbotszonen werden nicht versioniert.
  • Zweige und Tags lassen sich derzeit nicht löschen oder archivieren, und die Pakete sind nicht signiert.

Alle Namen und Daten sind erfundene Übungsdaten. Die Benutzernamen in den Aufnahmen sind Testkonten.

Auf einen Blick

Große Bestände einlesen, verknüpfen und abgleichen, ohne dass etwas geraten wird.

  • Millionen Einträge, jeder mit Prüfwert
  • Der Personenabgleich sperrt, statt Fremde zusammenzuführen
  • Zweckbindung und Freigabe durch mehrere Personen nach dem Muster des Richtervorbehalts

Große Datenmengen

Millionen Datensätze, jede Zuordnung nachvollziehbar.

Defconder liest große Bestände ein, verknüpft sie zu einem Graphen, gleicht Personen ab, ohne Fremde zusammenzuführen, ordnet Adressen auf der Karte zu und sucht nach Bedeutung statt nach Stichwörtern. Alles läuft auf dem eigenen Server, jeder Eintrag trägt einen Prüfwert, und was ein Mensch entscheiden muss, wird gesperrt statt geraten.

Das Video lädt erst, wenn Sie es starten und im folgenden Fenster einwilligen. Vorher werden keine Daten an YouTube (youtube-nocookie.com) übertragen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Graphansicht in Defconder mit Personen, Telefonnummern und Fahrzeugen als Knoten und einem hervorgehobenen Pfad zwischen zwei Personen

Der Graph über Millionen Einträge: Knoten mit Symbolen, Hinweise beim Überfahren, kürzester Pfad zwischen zwei Personen. Jede Kante nennt Strom und Eintrag, aus dem sie entstand. Übungsdaten.

Personenabgleich in Defconder mit gesperrten Paaren, Risikokennzeichen und den Punkten je Merkmal

Personenabgleich: Ab fünfzehn Punkten und drei unabhängigen Belegen wird automatisch zusammengeführt. Zwillingsrisiko, widersprüchliches Geburtsdatum oder häufiger Name sperren das Paar, bis zwei Personen entschieden haben.

Geokodierung in Defconder mit einer Adresse in Bremen, Koordinaten, Genauigkeitsklasse und Rückwärtssuche

Geokodierung ohne Internet aus offenen Kartendaten. Das Ergebnis nennt die Genauigkeit (Hausnummer, Straße, Postleitzahl, Ort). Mehrdeutige Adressen erhalten bewusst keine Koordinate.

SQL-Konsole in Defconder mit einem Flächendiagramm der Einsätze je Stunde des Tages

SQL über den Datensee mit Diagramm: Einsätze je Stunde des Tages aus 43.743 Übungsmeldungen. Jede Abfrage ist schreibgeschützt und steht im Hauptprotokoll.

Semantische Suche in Defconder mit Trefferliste und dreidimensionaler Karte der Bedeutungen von 5000 Lagemeldungen

Semantische Suche über 5000 Lagemeldungen, die Bedeutungskarte zeigt, welche Meldungen inhaltlich zusammenliegen. Das Sprachmodell läuft lokal, nichts verlässt den Server.

Blinder Graph in Defconder mit Pseudonymen statt Klarnamen und dem Hinweis, dass zur Aufdeckung ein richterlicher Beschluss mit Freigaben nötig ist

Blinder Graph: Ermittler sehen Zusammenhänge unter Pseudonymen. Klarnamen werden nur mit hochgeladenem Beschluss und den Signaturen von mindestens zwei Hütern befristet aufgedeckt.

  • 0Millionen Zeilen (3,9 GB) in 505 Sekunden eingelesen, auf einem Rechner
  • 0Millionen Kanten zwischen 11 Millionen Knoten in 306 Sekunden zum Graphen gebaut
  • 0falsche automatische Zusammenführungen bei 3,6 Millionen Personendatensätzen mit bekannter Wahrheit
  • 0Millisekunden für 10.000 Adressnachschläge, offline
  • Streaming statt Speicherlimit

    Dateien beliebiger Größe (CSV, NDJSON, Parquet, ganze Ordner) werden in Stücken gelesen. Jedes Stück erhält eine Merkle-Wurzel im verketteten Hauptprotokoll, jede Zeile einen eigenen Prüfwert.

  • Datenbanken anbinden

    PostgreSQL, SQL Server, Oracle, MySQL, MariaDB und SQLite werden als Quelle abgefragt. Zugangsdaten liegen im Tresor, Abfragen sind schreibgeschützt, Zeitversatz und Fortsetzung stehen in der Konfiguration.

  • Graph mit Herkunft

    Verknüpfungsregeln legen fest, welche Felder Knoten und Kanten werden. Pfadsuche, Nachbarschaft und Filter laufen über den Datensee. Wer einen Strom nicht sehen darf, sieht die daran hängenden Kanten nicht.

  • Abgleich, der sperrt

    Phonetische Vorauswahl, Punktesystem und unabhängige Belege. Bei Risiko entscheidet nicht die Software: Das Paar bleibt gesperrt, bis zwei Personen es bewerten. Jede Entscheidung ist ein Ereignis im Protokoll.

  • Geokodierung offen und offline

    Ein Adressindex aus OpenStreetMap-Daten entsteht in Sekunden und arbeitet ohne Netz. Optional fragt eine Kette Nominatim oder Photon an, gebunden an die Einstufung des Stroms, ohne Adressen ins Nutzungsprotokoll zu schreiben.

  • Bedeutungssuche lokal

    Eingebettet wird mit einem lokalen Modell. Exakte Suche über eine Million Vektoren dauert unter einer Sekunde, ein Näherungsindex macht sie bis zu dreizehnmal schneller. Dazu eine dreidimensionale Karte der Bedeutungen.

  • DuckDB-Analyse im Browser

    Gruppieren, Zählen, Zeitreihen: SQL direkt auf dem Strom, mit Balken-, Linien- und Flächendiagramm, Spaltenprofil und CSV-Export. Nach 60 Sekunden bricht die Abfrage ab.

  • Richtervorbehalt eingebaut

    Im blinden Graph bleiben Klarnamen verschlüsselt. Aufdeckung braucht den Beschluss als Datei und Freigaben nach dem Mehraugenprinzip. Der Schlüssel liegt nur für die Dauer der Freigabe im Arbeitsspeicher.

  • Zweckbindung

    Rollen und Freigabestufen gelten bis in den Graphen. Abfragen und Aufdeckungen sind Ereignisse mit Zeit, Person und Zweck, damit lässt sich später belegen, wer was wann gesehen hat.

Wer hat Zugriff auf Ihre Daten?

  • Defconder läuft auf Ihrer Infrastruktur: ohne Cloud, ohne Konto beim Hersteller, ohne Fernzugang.
  • Bei Plattformen von US-Anbietern kann der Anbieter nach dem US CLOUD Act zur Herausgabe von Daten verpflichtet werden, die er kontrolliert oder zu denen er Zugang hat, auch wenn die Server in Deutschland stehen.
  • Stellen Sie diese Frage jedem Anbieter, auch uns: Wer außer Ihnen kann auf die Daten zugreifen, wer kann das System abschalten, und wo steht das schriftlich?
  • Das ist keine Rechtsberatung. Ob und wie das auf Ihre Beschaffung zutrifft, klärt Ihre Rechtsabteilung.

Stand und Grenzen

  • Alle Messwerte stammen von einem einzelnen Rechner mit Übungs- und Zufallsdaten. Keine Aussage über Cluster oder viele gleichzeitige Nutzer.
  • Der Näherungsindex erreicht bei einer Million Vektoren je nach Einstellung 87 bis 97 Prozent der exakten Treffer. Wer alle Treffer braucht, nutzt die exakte Suche.
  • Die Qualität der Bedeutungssuche hängt vom Sprachmodell ab. Für Deutsch ist ein mehrsprachiges Modell nötig, kleine englische Modelle liefern schwache Ergebnisse.
  • Oracle ist nur über Einheitentests geprüft, MySQL nur über MariaDB mit gleicher Schnittstelle. PostgreSQL, SQL Server, MariaDB und SQLite sind gegen laufende Instanzen bzw. Dateien getestet.
  • Der Richtervorbehalt schützt Klarnamen im blinden Graph. Wer Administratorzugriff auf Server und Rohströme hat, sieht die Rohdaten. Dagegen helfen Schwellenentschlüsselung und Hardware, nicht Software allein. Beides steht als Ausbaustufe, nicht als Zusage.
  • Rechtlich nicht geprüft. Der Einsatz mit echten personenbezogenen Daten setzt eine Rechtsgrundlage und eine Datenschutzfolgenabschätzung voraus.

Stand 22.10.2026. Vorführung im Gespräch, per Videokonferenz oder vor Ort.

Auf einen Blick

Fragen in ganzen Sätzen an den Fall, jede Antwort mit Quelle und Prüfwert. Stand: gebaut und im Test belegt.

  • Die Abfrage rechnet Defconder selbst, das Modell erklärt nur
  • Jede Aussage mit wörtlichem Zitat, sonst als nicht belegt gekennzeichnet
  • Nur Ihre Sicht, nur lokale Modelle, Beleg zum Nachrechnen

Fallfragen

Fragen Sie den Fall. Jede Antwort mit Beleg.

Stellen Sie eine Frage in ganzen Sätzen. Ein lokales Modell übersetzt sie in eine Abfrage, Defconder führt diese selbst aus und zeigt, wie. Jede Aussage nennt ihre Quelle mit wörtlichem Zitat. Was sich nicht belegen lässt, steht als nicht belegt da.

Was sind Fallfragen in Defconder?

Fallfragen sind Fragen in natürlicher Sprache an einen Fall oder an den Bestand, den Sie sehen dürfen. Ein lokales Modell übersetzt die Frage in eine Abfrage, Defconder prüft und führt sie selbst aus. Das Ergebnis stammt aus den Daten, nicht aus dem Modell. Aussagen des Modells gelten nur als belegt, wenn das Zitat wörtlich in der genannten Quelle steht. Jede Antwort trägt einen Prüfwert und lässt sich ohne Defconder nachrechnen. Stand: gebaut und im Test belegt, mit erfundenen Daten.

Fallfragen in Defconder: eine Frage zu Delikten einer Art in einem Stadtteil, darunter die ausgeführte Abfrage als Text, das Ergebnis als Zahl mit Trefferliste und die erste Aussage des Modells, gekennzeichnet als belegt.

Frage in ganzen Sätzen, darunter die Abfrage, die Defconder ausgeführt hat, und das Ergebnis. Alle Daten sind erfunden. Die Oberfläche ist deutsch.

  • Das System rechnet, das Modell erklärt

    Die Zahl, die Liste und die Gruppen kommen aus einer Abfrage, die Defconder selbst ausführt. Sie sehen die Abfrage als Text. Fällt das Modell aus, bleibt das Ergebnis.

  • Jede Aussage mit Quelle und Zitat

    Das Modell darf nur sagen, was es wörtlich belegen kann. Stimmt ein Zitat oder eine Zahl nicht, steht die Aussage als nicht belegt da und lässt sich nicht bestätigen.

  • Nur das, was Sie sehen dürfen

    Fallfragen nutzen dieselbe Sicht nach Freigabestufe wie der Rest des Systems. Was Ihr Konto nicht sehen darf, kommt weder in die Abfrage noch in die Antwort.

  • Nur lokale Modelle

    Es laufen nur Modelle, die Sie auf Ihrer eigenen Infrastruktur freigegeben haben, nie Cloud-Modelle. Die Betreibersperre der KI-Schicht gilt auch hier.

  • Verknüpfungen erst nach Widerspruch

    Schlägt das Modell eine Verbindung vor, formuliert zuerst ein zweiter Agent das stärkste Argument dagegen. Erst wenn Sie das gelesen haben, trägt Defconder die Verknüpfung ein.

  • Beleg zum Nachrechnen

    Jede Antwort bekommt einen Prüfwert im Protokoll. Der Beleg rechnet Quellen, Zitate und Abfrage neu, ein unabhängiges Werkzeug prüft den Auszug ohne Defconder.

Aussagen des Modells in Defconder: zwei Aussagen, beide als belegt gekennzeichnet, jede mit wörtlichem Zitat aus dem Datensatz und Angabe der Quelle, dazu die Schaltflächen Bestätigen und Verwerfen.

Zwei Aussagen des Modells, jede mit Zitat und Quelle. Fehlt ein Beleg, steht dort nicht belegt, und die Aussage lässt sich nicht bestätigen.

Beleg einer Fallfrage in Defconder: Der Beleg trägt, darunter die einzelnen Prüfungen von Prüfwert, Quellen, Zitaten und Abfrage.

Der Beleg rechnet Prüfwert, Quellen, Zitate und Abfrage neu und sagt, ob die Antwort trägt.

Gemessen

Im Test am erfundenen Fall Hafenmarkt mit 2400 Delikten, zwei lokalen Modellen und je fünf Fragen: acht richtig beantwortet, zwei vom System abgelehnt, keine falsche Antwort angezeigt. Kleine Stichprobe, keine Zusage für Ihre Daten.

Was diese Ausgabe belegt

  • Die gezeigten Fälle und Daten sind erfunden und stammen aus einer lokalen Testinstanz, kein Praxiseinsatz.
  • Die Qualität hängt am Modell. Defconder prüft Abfrage, Zitate und Zahlen, nicht jeden Denkfehler. Ein Zitat, das die Aussage nicht trägt, muss der Mensch lesen.
  • Auf Rechnern ohne Grafikkarte dauert eine Antwort mit Modell Minuten. Die Abfrage allein ist deutlich schneller.
  • Der Beleg bestätigt Rechnung und Übereinstimmung. Er beweist nicht, dass die Quelldaten richtig oder vollständig sind.
  • Noch nicht einbezogen: Medienbefunde und Akten als Quelle einer Antwort.

Stand: gebaut und im Test belegt. Auf Rechnern ohne Grafikkarte dauert eine Antwort mit Modell Minuten. Alle Angaben ohne Gewähr, alle Beispieldaten erfunden.

Auf einen Blick

Wo hakt ein Ablauf wirklich? Prozesskarte, Varianten und Engpässe aus dem eigenen Protokoll, lokal, mit Prüfwert. Stand: gebaut und im Test belegt.

  • Wege, Zeiten und Übergaben aus den echten Fällen
  • Fälle pseudonymisiert, kleine Gruppen unterdrückt, standardmäßig ausgeschaltet
  • Kennzahlbeleg, den ein unabhängiges Werkzeug nachrechnet

Prozessanalyse

Wo hakt ein Ablauf wirklich? Am eigenen Protokoll nachrechnen.

Die Prozessanalyse liest Ereignisse aus dem eigenen Protokoll, aus freigegebenen Abläufen oder aus importierten Dateien und zeigt, wie Fälle tatsächlich laufen: Wege, Zeiten, Engpässe an Übergaben. Alles läuft lokal und verschlüsselt, Fälle erscheinen pseudonymisiert, kleine Gruppen bleiben verborgen, und jedes Ergebnis trägt einen Prüfwert.

Was ist die Prozessanalyse in Defconder?

Die Prozessanalyse ist ein Process-Mining-Baustein für das eigene Ereignisprotokoll und für importierte Ereignisdaten (CSV, XES, OCEL, Parquet). Sie zeigt Prozesskarte, Varianten, Durchlaufzeiten und Übergaben zwischen Rollen. Sie ist standardmäßig ausgeschaltet, arbeitet lokal in begrenzten Arbeitsprozessen, pseudonymisiert Fälle und unterdrückt Gruppen unter der Mindestgröße. Jedes Ergebnis hat einen Prüfwert, und ein unabhängiges Werkzeug rechnet den Kennzahlbeleg ohne Defconder nach. Stand: gebaut und im Test belegt, mit erfundenen Daten.

Das Video lädt erst, wenn Sie es starten und im folgenden Fenster einwilligen. Vorher werden keine Daten an YouTube (youtube-nocookie.com) übertragen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Prozessanalyse in Defconder: Prozesskarte einer erfundenen Notaufnahme mit den Schritten Aufnahme, Triage, Arztkontakt, Röntgen, Befund und Labor, an den Pfeilen Fallzahl und mittlere Zeit, darunter alle Übergänge als Liste.

Die Prozesskarte aus 400 erfundenen Notaufnahme-Fällen: Fallzahl und mittlere Zeit an jedem Übergang. Die Oberfläche ist deutsch.

  • Prozesskarte aus den echten Fällen

    Wie oft geht es von Schritt zu Schritt, und wie lange dauert das im Mittel? Die Karte entsteht aus den Ereignissen, nicht aus einem Wunschmodell.

  • Varianten ohne Einzelne zu zeigen

    Die häufigsten Wege mit Fallzahlen. Gruppen unter der Mindestgröße (voreingestellt fünf) werden nie ausgewiesen.

  • Zahlen mit Grenzen

    Durchlaufzeit, Median, Rücksprünge. Was sich nicht berechnen lässt, steht als nicht verfügbar da, statt geschätzt zu werden.

  • Engpässe an den Übergaben

    Wartezeit zwischen Rollen mit Häufigkeit. Aus einem Befund lässt sich eine Maßnahme mit Verantwortlichem, Frist und Messgröße vorbereiten.

  • Lokal, verschlüsselt, ausgeschaltet bis zur Freigabe

    Importierte Quellen werden verschlüsselt gespeichert, Fälle pseudonymisiert. Die Prozessanalyse läuft erst, wenn ein Administrator sie einschaltet.

  • Prüfwert und unabhängiger Beleg

    Jedes Ergebnis trägt einen Prüfwert. Der Kennzahlbeleg lässt sich herunterladen, und ein eigenes Prüfwerkzeug rechnet ihn ohne Defconder nach.

Siebzehn Analysearten in einer Ansicht

Von der Prozesskarte bis zur Was-wäre-wenn-Simulation: Die Analysearten laufen als begrenzte Aufträge in eigenen Prozessen, lassen sich filtern, als Ansicht speichern und als druckbarer Bericht mit Prüfwert ausgeben, auf Deutsch und Englisch.

  • Verstehen

    • Prozesskarte mit Häufigkeit und Zeit
    • Varianten und Variantenvergleich zweier Zeiträume
    • Fallgruppen vergleichen über exakte Attribute
    • Objektbeziehungen nach OCEL 2.0
  • Messen

    • Leistung: Durchlaufzeit, Median, Zielzeit
    • Rollenübergaben mit Wartezeit
    • Datenqualität: Zeiten, Dubletten, Reihenfolge
    • Ausreißerprüfung mit erklärter Schwelle
  • Entdecken

    • Heuristische Entdeckung aus den Ereignissen
    • Induktive Entdeckung mit ausgewiesenem Rückfallmodell
    • Export als BPMN 2.0, PNML oder Modell-JSON
  • Gegen das Soll prüfen

    • Soll-Ist-Abgleich mit Sollmodellen aus dem Ablauf-Studio oder aus BPMN- und PNML-Import
    • Abweichungsbericht je Vorgang
    • Regelprüfung: Pflichtschritt, Frist, Vier-Augen-Freigabe
    • Ursachenanalyse mit begrenztem Entscheidungsbaum, Zusammenhänge statt Beweise
  • Vorausschauen

    • Vorhersage der nächsten Aktivität und der Restzeit, lokal trainiert und an späteren Vorgängen geprüft
    • Ereignissimulation für Was-wäre-wenn bei Ankünften und Ressourcen
  • Handeln und belegen

    • Aus einem Befund eine Maßnahme mit Verantwortlichem, Frist und Messgröße
    • Gespeicherte Ansichten und Filter
    • Prüfwertbericht und unabhängiger Kennzahlbeleg

Was eine Prozessanalyse können muss, und was bei uns dazukommt

Process Mining ist ein eingeführtes Verfahren. Wer es einsetzt, erwartet Prozesskarte, Varianten, Soll-Ist-Abgleich, Ursachen, Vorhersage und Simulation. Das alles ist in Defconder gebaut. Dazu kommt, was bei Daten über Menschen und über kritische Abläufe den Unterschied macht.

  • Das erwarten Sie, und es ist da

    • Prozesskarte, Varianten und Variantenvergleich aus dem echten Ereignisprotokoll
    • Objektzentrierte Auswertung nach OCEL 2.0
    • Soll-Ist-Abgleich gegen BPMN- und PNML-Modelle, Abweichungsbericht, Regelprüfung
    • Ursachenanalyse, Vorhersage von Restzeit und nächster Aktivität, Was-wäre-wenn-Simulation
    • Import von CSV, XES, OCEL und Parquet
    • Berichte, gespeicherte Ansichten, Maßnahmen mit Frist und Messgröße
  • Das kommt bei Defconder dazu

    • Läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur, verschlüsselt, ohne Cloud
    • Fälle pseudonymisiert, Gruppen unter der Mindestgröße werden nie ausgewiesen
    • Aus bis zur Freigabe durch einen Administrator, jede Quelle mit Einstufung und Rechten
    • Jedes Ergebnis mit Prüfwert, ein unabhängiges Werkzeug rechnet den Beleg ohne Defconder nach
    • Jede Auswertung und jede Maßnahme steht im verketteten Protokoll
    • Nicht Berechenbares steht als nicht verfügbar da, statt geschätzt zu werden
Prozessanalyse in Defconder: Leistungskennzahlen mit 400 Fällen, mittlerer Durchlaufzeit von 116,8 Minuten, Median 85 Minuten und Rücksprüngen, nicht berechenbare Werte als nicht verfügbar gekennzeichnet.

Leistung: 400 Fälle, im Mittel 116,8 Minuten, Median 85 Minuten. Was nicht berechenbar ist, steht als nicht verfügbar da.

Prozessanalyse in Defconder: Rollenübergaben mit Häufigkeit und mittlerer Zeit zwischen den Rollen, je Zeile eine Schaltfläche, um aus dem Befund eine Maßnahme vorzubereiten.

Übergaben zwischen Rollen mit mittlerer Wartezeit. Aus einem Befund wird eine Maßnahme mit Frist und Messgröße.

Prozessanalyse in Defconder: links die Liste der siebzehn Analysearten, rechts die Ursachenanalyse einer erfundenen Notaufnahme mit Entscheidungsbaum nach Schicht und Triagestufe, Ergebnisprüfwert und Download des unabhängigen Kennzahlbelegs.

Ursachenanalyse: Welche Merkmale hängen mit langen Durchlaufzeiten zusammen? Die Ansicht zeigt Zusammenhänge, keine Kausalnachweise. Links die siebzehn Analysearten, rechts Ergebnisprüfwert und Beleg.

Prozessanalyse in Defconder: Ereignissimulation einer erfundenen Notaufnahme mit mittlerer Wartezeit in Basis und Szenario, Durchsatz, Ressourcenauslastung und Wartezeit je Aktivität.

Was-wäre-wenn-Simulation: mehr Ressourcen und andere Ankünfte gegenüber der Basis. Die Basiswerte sind ausdrücklich hypothetisch, die Rechnung ist mit festem Startwert reproduzierbar.

Gemessen

Die Modultests der Prozessanalyse meldeten im Lauf vom 31.10.2026 374 bestandene Prüfungen, die Serverbeweisgruppe und der unabhängige Prüfer bestanden. Von 38 definierten Funktionen sind 34 im Code fertig und belegt, vier teilweise. Im Browser bestanden am 31.10.2026 15 nachgeprüfte Abnahmeskripte, darunter Abweichungsbericht, Ursachenanalyse, Regelprüfung und die Widgets im persönlichen Dashboard.

Was diese Ausgabe belegt

  • Die gezeigten Daten sind erfunden und stammen aus einer lokalen Testinstanz, kein Praxiseinsatz.
  • Der Beleg bestätigt Rechnung und Übereinstimmung, nicht Herkunft oder Vollständigkeit der Quelldaten.
  • Die Browserabnahme ist nicht für jede Funktion einzeln geführt: 15 Skripte wurden am 31.10.2026 nachgeprüft, die übrigen stützen sich auf den Modultest.
  • Importe über den Browser sind auf 8 MiB begrenzt. Serverseitig sind Parquet und XES bis zu 10 Millionen Ereignisse vorgesehen, eine Messung ist kein Beleg für jede Kennzahl.
  • Nachrichtenzustellung und Empfänger aus Comms sind im Protokoll nicht als auswertbare Ereignisse vorhanden.

Stand: gebaut und im Test belegt. Alle Beispieldaten erfunden, alle Angaben ohne Gewähr.

Defconder Orbit

Was im Orbit passiert, betrifft den Boden.

Satelliten und Trümmerteile werden aus öffentlichen Bahndaten laufend neu berechnet, nicht nur angezeigt. Nähert sich ein absturz- oder kollisionsgefährdetes Objekt einem Ihrer Standorte, entsteht automatisch ein Ereignis in Ihrem Protokoll.

Verfolgung läuft

  • Echte Bahnrechnung

    SGP4-Bahnmechanik auf Basis öffentlicher Zwei-Zeilen-Elemente (CelesTrak), alle paar Stunden neu geladen.

  • Automatischer Alarm

    Kommt ein Objekt mit erhöhtem Risiko einem Ihrer Standorte nahe, entsteht das Ereignis von selbst, mit Entfernung und Zeitstempel.

  • In die Ontologie eingebunden

    Ein Alarm kann direkt einen Datensatz Ihres Modells anlegen. Dieselben Aktionen, dieselben Freigabestufen wie überall sonst im System.

  • Zwei Ansichten

    Klassische Karte oder ein mit der Maus drehbarer 3D-Globus, für dieselben Live-Daten, jederzeit umschaltbar.

  • Lückenlos protokolliert

    Jeder Datenabruf, gelungen oder nicht, wird als eigenes Ereignis in derselben Hash-Kette festgehalten wie jede andere Änderung.

  • Einstellbar ohne Code

    Welche Objektgruppen verfolgt werden, der Alarm-Radius und der Zielentitätstyp für Alarm-Datensätze stehen in den Einstellungen.

Einsatzszenarien

Wo eine Orbit-Lage sofort einen Unterschied macht

Dieselbe Verfolgung, derselbe Alarm-Mechanismus, je nach Standort und Freigabestufe unterschiedlich genutzt.

  • Polizei

    Bewachte Liegenschaften, Gerichte oder Großveranstaltungen als Standort hinterlegen. Ein Überflug-Alarm erscheint als Ereignis in derselben Lage wie Fahndungen und Streifen, nicht in einem separaten System.

  • Geheimdienst

    Wiedereintritte und ungewöhnliche Annäherungen fremder Objekte als zusätzliche Quelle neben klassischer Aufklärung, mit derselben Freigabestufen-Logik wie jeder andere Datensatz.

  • Anschlagsschutz

    Für die Dauer einer Großveranstaltung einen Alarmradius um den Ort legen. Trifft ein absturzgefährdetes Objekt in den Radius, entsteht automatisch ein geprüftes Ereignis für die Einsatzleitung.

  • Streitkräfte

    Weltraumlage neben Kontakten, Sensoren und Kräften in derselben Karte nach APP-6. Kollisionsrisiko für eigene Standorte und Wiedereintritte fremder Objekte im selben Lagebild wie die Aufklärung.

  • Bevölkerungsschutz

    Absturzgefährdete Trümmerteile über bewohntem Gebiet werden früh erkannt und laufen als Ereignis an die Einsatzleitung, genau wie Pegelstände es heute schon über die Sensor-Bridge tun.

Alle verfolgten Objekte auf einen Blick

Jeder Punkt ist ein echtes, gerade propagiertes Objekt. Die Farbe zeigt die Risikostufe, berechnet aus der zuletzt bekannten Bahnhöhe.

  • Farbcodierung nach Risikostufe
  • Alarme mit Entfernung und Zeitstempel in der Seitenleiste
  • Umschaltbar zur 3D-Ansicht
Flache Karte mit farbcodierten Orbit-Objekten und aktiven Alarmen

Alle Bilder zeigen fiktive Übungsdaten. Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende.

Defconder ASDA

Was sich Ihrem Standort nähert, sehen Sie zuerst.

Luftfahrzeuge werden aus öffentlichen ADS-B-Daten laufend neu erfasst, nicht nur angezeigt. Unterschreitet ein Luftfahrzeug den eingestellten Sicherheitsabstand zu einem Ihrer geschützten Standorte, entsteht automatisch ein mathematisch geprüftes Ereignis in Ihrem Protokoll, mit echter Distanzberechnung, nicht nur einer Schätzung.

Luftraum wird überwacht

  • Echte Luftlage

    Live-Positionen aus der offenen ADS-B-Quelle adsb.lol, einem Empfängernetz von Freiwilligen (Open Database License, Namensnennung adsb.lol-Mitwirkende). Keine erfundenen Flugbewegungen.

  • Mathematisch bewiesen, nicht geschätzt

    Zwei Bedingungen prüfen jeden Abstand: der Mindestabstand an jedem Zeitpunkt, und dass zwischen zwei Messpunkten physikalisch keine Annäherung unentdeckt bleiben konnte.

  • Automatischer Alarm

    Unterschreitet ein Luftfahrzeug den eingestellten Sicherheitsradius um einen Standort, entsteht das Ereignis von selbst, mit Entfernung und Zeitstempel.

  • Eigene Beweiskette

    Jeder Abstandsbeweis wird eigenständig mit SHA-512 verkettet und im Hauptprotokoll referenziert. Ein höherer Sicherheitshorizont für sicherheitskritische Module.

  • In die Ontologie eingebunden

    Ein Alarm kann direkt einen Datensatz Ihres Modells anlegen. Dieselben Aktionen, dieselben Freigabestufen wie überall sonst im System.

  • Eigene Berechtigung

    Wer die Luftlage und ihre Einstellungen sehen darf, wird als eigene, granulare Berechtigung vergeben, unabhängig von jeder anderen Rolle.

Einsatzszenarien

Wo eine Luftraumlage sofort einen Unterschied macht

Derselbe Beweis, derselbe Alarm-Mechanismus, je nach Standort und Freigabestufe unterschiedlich genutzt.

  • Polizei

    Bewachte Liegenschaften, Gerichte oder Großveranstaltungen als geschützten Standort hinterlegen. Ein Näherungsalarm erscheint als Ereignis in derselben Lage wie Fahndungen und Streifen, nicht in einem separaten System.

  • Anschlagsschutz

    Für die Dauer einer Großveranstaltung einen Sicherheitsradius um den Ort legen. Nähert sich ein unautorisiertes Luftfahrzeug, entsteht automatisch ein geprüftes Ereignis für die Einsatzleitung.

  • Streitkräfte

    Luftlage neben Kontakten, Sensoren und Kräften in derselben Karte nach APP-6. Näherungsschutz für eigene Standorte im selben Lagebild wie die Aufklärung.

  • Kritische Infrastruktur

    Kraftwerke, Flughäfen oder Rechenzentren als geschützten Standort hinterlegen. Ein unautorisierter Überflug wird zum geprüften Ereignis, nicht zur Vermutung.

Alles auf einen Blick: Status, Alarme, Einstellungen

Live-Status der Datenquelle, aktive Näherungsalarme und der konfigurierbare Sicherheitsradius in einer Ansicht, ehrlich auch dann, wenn eine Datenquelle gerade nicht erreichbar ist.

  • Sicherheitsradius und Abtastrate ohne Code einstellbar
  • Aktive Näherungsalarme mit Entfernung und Zeitstempel
  • Zeigt auch echte Störungen der Datenquelle, statt sie zu verschweigen
ASDA-Ansicht mit Live-Status, Näherungsalarmen und dem einstellbaren Sicherheitsradius

Alle Bilder zeigen fiktive Übungsdaten. Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende.

Sensor-Fusion

Zwei Meldungen. Ein Objekt. Eine Wahrheit.

Melden zwei Quellen dieselbe reale Sache leicht unterschiedlich, führt Defconder sie zu einem einzigen, bereinigten Track zusammen, mit offen ausgewiesener Positionsabweichung statt verschwiegener Unsicherheit. Kein Kalman-Filter, sondern transparente, nachvollziehbare Mathematik: Zuordnung, dann gewichtete Mittelung. Stand: in der laufenden Anwendung (Reiter Spuren) und geprüft mit eingelieferten Meldungen aus mehreren Quellen. Die strengste Freigabestufe der beteiligten Meldungen gilt für die ganze Spur. Noch nicht im Feld mit echten Sensoren erprobt.

Quelle AQuelle B
Quellen: 2Abweichung: 65 m

Zwei unabhängige Meldungen

  • Zuordnung zuerst

    Zwei Meldungen gelten als dasselbe Objekt, wenn sie dieselbe Kennung tragen ODER räumlich und zeitlich nah genug beieinanderliegen. Konfigurierbare Schranken statt starrer Annahmen.

  • Ehrliche Unsicherheit

    Jeder fusionierte Track trägt seine eigene Qualitätskennzahl: den größten Abstand zwischen den beitragenden Meldungen, offen ausgewiesen statt verschwiegen.

  • Keine Meldung geht verloren

    Eine Meldung ohne passende Zuordnung bleibt als eigener Ein-Meldungs-Track erhalten, statt stillschweigend zu verschwinden.

  • Nachvollziehbar statt Blackbox

    Gewichtete Mittelung, keine trainierte Schätzung. Jeder Schritt lässt sich nachrechnen, nicht nur glauben.

Zeitreise und Prognosen mit Beweis

Was war. Was kommen kann. Und warum man es nachrechnen kann.

Weil das Protokoll nie etwas überschreibt, lässt sich die Lage zu jedem früheren Zeitpunkt wiederherstellen, mit Prüfstempeln, die der Browser selbst nachrechnet. Darauf bauen Prognosen auf: Verläufe, Annäherungen, Ausdauer und eigene Modelle, deterministisch, ohne externe KI und als Simulation gekennzeichnet. Ausgewählte Aussagen prüft ein formales Beweisprogramm.

  • Zurückspulen mit Prüfstempel

    Zeitstrahl mit Wiedergabe in mehreren Geschwindigkeiten. Zu jedem Zeitpunkt zeigt ein Stempel, dass der Fingerabdruck stimmt, die Kette lückenlos ist und Browser und Server denselben Zustand rechnen.

  • Vier Arten von Prognosen

    Verlauf einer Messgröße, Annäherung und Schutzkorridor, Ausdauer und Ablösung sowie ein eigenes Modell mit Unsicherheitsband. Alles nachrechenbar, nichts davon Teil des echten Lagebilds.

  • Optionen nebeneinander

    Mehrere Handlungsmöglichkeiten werden gerechnet und gegen Bedingungen geprüft. Die Oberfläche nennt die Option mit den wenigsten Verletzungen, die Entscheidung trifft der Mensch und begründet sie.

  • Formal bewiesen unter Annahmen

    Ein Beweisprogramm läuft lokal im Server und prüft drei Arten von Eigenschaften: rechtzeitiges Abfangen, Anflugwege außerhalb von Sperrzonen und durchgehende Mindestbesetzung. Das Ergebnis nennt seine Annahmen mit.

  • Versiegelte Läufe

    Jeder festgehaltene Lauf steht in einer eigenen Prüfkette und mit einem Verweis im Hauptprotokoll. Eine Neuberechnung aus den damaligen Ereignissen liefert dasselbe Ergebnis.

  • Freigabestufe gilt auch rückwärts

    Wer etwas heute nicht sehen darf, sieht es auch in der Zeitreise nicht. Ein Lauf erhält die strengste Stufe der verwendeten Daten.

Die Lage von gestern, bis auf die Sekunde, mit Beleg

Karte, Objekte und Ereignisse werden aus dem Protokoll bis zum gewählten Zeitpunkt wiederhergestellt. Der Prüfstempel links zeigt, was dabei im Browser nachgerechnet wurde.

  • Fingerabdruck des Ereignisses im Browser nachgerechnet
  • Kette serverseitig geprüft, Lagebild-Siegel von Browser und Server unabhängig verglichen
  • Die echte Lage bleibt unberührt, der historische Zustand ist nur eine Ansicht
Chronos Guard: historischer Zustand der Lage mit Prüfstempel, Zeitstrahl und Wiedergabe

Die gezeigten Ansichten stammen aus einer Testinstanz mit Übungsdaten. Formale Beweise gelten unter den ausgewiesenen Modellannahmen und sagen nichts über die Richtigkeit der Eingangsdaten. Eine Zulassung für den Einsatz bei Behörden ist mit Chronos Guard nicht verbunden.

Sicherheit

Ein Protokoll, das nicht lügen kann.

Jeder Eintrag enthält den Fingerabdruck seines Vorgängers. Ändern Sie unten einen Eintrag: Alle folgenden werden sofort ungültig. Das ist keine Animation, sondern echte SHA-256-Berechnung in Ihrem Browser.

Kette intakt
  1. #119:04:12 architektgültig
    prev
    0000000000000000
    hash
    cf7b59dabef80bb3
  2. #219:11:40 s.brandtgültig
    prev
    cf7b59dabef80bb3
    hash
    a8e748972ec3c956
  3. #319:12:05 KI-Agent, freigegeben von t.kellergültig
    prev
    a8e748972ec3c956
    hash
    287fb2120be2bb2f
  4. #419:12:06 Systemgültig
    prev
    287fb2120be2bb2f
    hash
    929ac949a0aa18a2

Tipp: Ändern Sie den Text von Eintrag 2 und beobachten Sie die Einträge danach.

  • Freigabestufen im Server

    Fünf Stufen von Offen bis Geheim. Was über der Stufe eines Benutzers liegt, wird nicht übertragen. Im Zweifel gilt: kein Zugriff.

  • Anmeldung mit Nachweis

    Passwort und Einmalcode oder Passkey. Sperrschutz nach Fehlversuchen, konfigurierbare Sitzungsdauer.

  • Beweis statt Stichprobe

    Regeln zur Klassifizierung werden von einem Beweissystem geprüft, nicht nur im Formular.

  • Schlüssel nur gehasht

    Zugänge für Sensoren werden gehasht gespeichert und sind an ein Objekt und eine Stufe gebunden.

  • Einrichtung ohne Klartext

    Neue Benutzer setzen Passwort und Einmalcode selbst über einen einmaligen Link. Der Administrator sieht beides nie.

  • Export ohne Hürde

    Das komplette Ereignisprotokoll und Fachpakete lassen sich als Datei herunterladen.

  • Im echten Angriffstest geprüft

    Ein Umgehungsversuch direkt an der Oberfläche vorbei, mit gültiger Sitzung einer niedrigeren Freigabestufe, wurde serverseitig abgelehnt und vollständig protokolliert.

Auf einen Blick

Alles, was Defconder über sein Protokoll behauptet, lässt sich ohne Defconder nachrechnen.

  • Eine Seite im Browser oder eine Kommandozeile, offen unter Apache-2.0
  • Läuft ohne Netz und sagt bei jedem Ergebnis, wie weit es trägt
  • In drei Sprachen unabhängig umgesetzt

Offener Prüfer

Nicht glauben. Nachrechnen.

Alles, was Defconder über sein Protokoll behauptet, lässt sich ohne Defconder prüfen. Der Prüfer ist eine einzelne Seite im Browser und eine Kommandozeile, offen unter Apache-2.0 und in drei Sprachen umgesetzt. Er braucht kein Netz, die Seite darf technisch keine Verbindung aufbauen, und er sagt bei jedem Ergebnis, wie weit es trägt. Seit Fassung 0.4 prüft er auch Zeitbeweise über Bitcoin, Stichproben mit öffentlichem Zufall, die Freigabe von Schlüsseln nur gegen einen Protokolleintrag und eine Signatur, die ein künftiger Quantencomputer nicht fälscht.

Der Defconder-Prüfer zeigt eine bestandene Aussage über das Protokoll auf Vertrauensstufe 2, bezeugt von drei Zeugen, mit vier Feststellungen und den einzelnen Prüfschritten

Der Prüfer im Browser, mit Beispieldaten aus einer Testinstanz: Vertrauensstufe 2, drei Zeugen haben den Stand des Protokolls gegengezeichnet. Die Aussagen lauten, dass ein Datensatz genau zwei Ereignisse hat, ein anderer genau einmal abgerufen wurde und ein dritter nie.

  • 0Umsetzungen des Prüfers in JavaScript, Python und Rust, alle gegen dieselbe Spezifikation geschrieben
  • 0Testvektoren, die alle drei bestehen: Baumwurzeln, Konsistenzbeweise, Signaturen (auch hashbasierte aus einer unabhängigen Referenz), Ereignisse, Auszüge, Aussagen, Zeitanker, Beweise von OpenTimestamps samt einem echten von 2015, Ziehungen und Belege
  • 0Laufzeitabhängigkeiten. Der Prüfer braucht nur die Verschlüsselungsfunktionen des Browsers oder von Node
  • 0zufällig veränderte Dokumente in der Zufallsprüfung aller Dokumentarten, ohne Absturz und ohne eine unbemerkt angenommene Fälschung

Was Zeugen gesehen haben, lässt sich nicht mehr ändern

Ein Zeuge merkt sich den Stand des Protokolls und zeichnet einen neuen nur dann gegen, wenn er lückenlos darauf aufbaut. Das Protokoll darf wachsen, aber nichts, was der Zeuge schon gesehen hat, darf sich ändern. Ändern Sie einen der ersten fünf Einträge: Der Beweis des Betreibers passt nicht mehr zum Stand des Zeugen, und der Zeuge verweigert. Das ist dieselbe Rechnung, die der Prüfer für Vertrauensstufe 2 anstellt (Konsistenzbeweis nach RFC 9162).

Der Zeuge zeichnet gegen
  1. #1vom Zeugen gesehen
  2. #2vom Zeugen gesehen
  3. #3vom Zeugen gesehen
  4. #4vom Zeugen gesehen
  5. #5vom Zeugen gesehen
  6. #6neu
  7. #7neu
  8. #8neu
Stand des Zeugen (Größe, Wurzel)
5 · 84696c617a40b308…
Neuer Stand (Größe, Wurzel)
8 · 5120a51ef18ec6c2…
Beweis des Betreibers
4 Hashes

Die drei gestrichelten Einträge sind neu und dürfen sich ändern. Die Hashes rechnet Ihr Browser selbst, mit derselben Rechenvorschrift wie der Prüfer.

Auch das Fehlen lässt sich beweisen

Wer behauptet, ein Datensatz sei nie abgerufen worden, muss das belegen können. Dafür führt der Betreiber einen Index, sortiert nach der Prüfsumme des Schlüssels, und die Wurzel dieses Index wird im Prüfpunkt mitunterschrieben. Zu einem Schlüssel ohne Eintrag zeigt er die beiden benachbarten Einträge, zwischen denen er liegen müsste. Der Prüfer rechnet nach, dass beide im Index stehen, nebeneinander und der Schlüssel dazwischen. Probieren Sie es aus, mit einem verkleinerten Index und denselben Rechenregeln.

Nicht im Index Zu diesem Schlüssel gibt es kein Ereignis. Beide Nachbarn liegen im Index, und der Schlüssel fällt zwischen sie.

Prüfsumme des Schlüssels
f93ea53fb5b9…
Linker Nachbar (#9)
f72804bc52da… userId=carla
Rechter Nachbar (#10)
ffffffffffff… Randeintrag oben
  • Beide Einträge liegen im Index und stehen nebeneinander
  • Die Prüfsumme liegt zwischen den beiden Einträgen

Wurzel des Index: 0fdcbc87f088921d… · 11 Einträge mit zwei Randeinträgen

Ein Zufall, den niemand lenken kann

Für eine Stichprobe braucht es Zufall, den weder der Betreiber noch die Aufsicht beeinflussen kann. Der Prüfer nimmt dafür die Prüfsumme eines Bitcoin-Blocks, der erst nach dem Festschreiben des Prüfpunkts gefunden wurde, und leitet daraus die Auswahl ab. Ändern Sie ein Zeichen des Zufalls: Die ganze Auswahl ändert sich. Die Schranke rechnet der Prüfer aus der Zahl der fehlerfreien Ziehungen.

Mit 95 Prozent Sicherheit liegt der Anteil verletzender Ereignisse unter 0,746 Prozent, wenn keine der Ziehungen einen Verstoß findet.

Ein einziges verletzendes Ereignis bliebe mit Wahrscheinlichkeit 96,1 Prozent unentdeckt. Eine Stichprobe ergänzt die Beweise und ersetzt sie nicht.

Die ersten gezogenen Ereignisse (Folgenummern)

#9900#4186#4712#8131#6010#1105#2022#4320#7508#7600#3498#7390

Gerechnet wird wie im Prüfer: SHA-256 über Schema, Wurzel, Zufall, Größe und Zahl, dann je Ziehung SHA-256 des Zählers, ohne Verzerrung durch den Rest. Die Wurzel des Prüfpunkts ist hier ein fester Beispielwert.

  • Drei Vertrauensstufen, ehrlich benannt

    Stufe 0: in sich stimmig. Stufe 1: der Schlüssel gehört dem, den Sie erwartet haben. Stufe 2: unabhängige Zeugen haben den Stand des Protokolls bestätigt. Jedes Ergebnis nennt seine Stufe, und Stufe 0 sagt ausdrücklich, dass sie nicht beweist, von wem ein Dokument stammt.

  • Auszüge: zeigen, ohne zu verraten

    Jedes Ereignis besteht aus einem Baum seiner Felder, jedes Feld mit eigenem Salz. Wer ein Dokument weitergibt, kann Felder verdecken. Die Prüfsumme des Ereignisses und sein Platz im Protokoll bleiben nachprüfbar.

  • Entscheidungen gegen veröffentlichte Regeln

    Regeln stehen als Ereignis im Protokoll, bevor sie angewandt werden. Ein verweigerter Zugriff oder eine föderierte Abfrage trägt einen Beleg mit Regel, Eingaben und Ergebnis. Der Prüfer rechnet die Regel selbst durch, auch alle Randfälle, und braucht dafür kein externes Beweisprogramm.

  • Beobachter und die Bürger-App

    Ein Beobachter holt Prüfpunkte laufend und schlägt Alarm bei Rücksetzung, Umschreiben oder zwei Wurzeln für dieselbe Größe. Die Bürger-App enthält dieselbe Prüfung für das Handy (Entwicklerfassung). Zwei unterschriebene Wurzeln gleicher Größe sind ein Beweis, den jeder nachrechnen kann.

  • Lesezugriffe im Protokoll

    Treffer föderierter Abfragen, Dateiabrufe, Bürgerfotos, der Export des Protokolls und die Übergabe an ein KI-Modell stehen als Ereignis im Protokoll. So lässt sich beweisen, dass etwas auf diesen Wegen nie abgerufen wurde. Das bloße Anzeigen im Dashboard kennt der Server nicht und erfasst es deshalb nicht.

  • Zeitkorridor aus öffentlicher Rechenarbeit

    Optional trägt ein Prüfpunkt den Kopf des neuesten Bitcoin-Blocks (nicht früher als). Ein Zeitbeweis im Format von OpenTimestamps zeigt, dass er spätestens zu einer späteren Blockzeit bestand. Beides zusammen ergibt einen Zeitkorridor, auf etwa zwei Stunden genau. Ein echtes Beispiel mit allen Dateien liegt offen: ein Prüfpunkt im Bitcoin-Block 970912, frühestens 11.10.2026 05:58 UTC entstanden und spätestens 12:33 UTC vorhanden, mit dem Original-Beweis des Werkzeugs ots. Ein qualifizierter Zeitstempel nach eIDAS ist das nicht.

  • Eine Signatur, die ein Quantencomputer nicht fälscht

    Zusätzlich zu Ed25519 kann das Protokoll seinen Prüfpunkt mit SLH-DSA nach FIPS 205 unterschreiben. Das Verfahren braucht nur SHA-256, die Seite rechnet es im Browser nach, und unsere Signaturen stimmen Byte für Byte mit einer unabhängigen Referenz überein. Die Gegenzeichnungen der Zeugen bleiben vorerst Ed25519.

  • Stichprobe mit öffentlichem Zufall

    Wo sich nicht alles lückenlos beweisen lässt, etwa dass jede Entscheidung der Regel folgte, zieht der Prüfer Ereignisse mit dem Zufall eines Bitcoin-Blocks, den der Betreiber beim Festschreiben nicht kannte. Bei fehlerfreien Ziehungen nennt er eine Schranke für den Anteil verletzender Ereignisse. Einzelne seltene Verstöße findet eine Stichprobe nicht, und der Bericht sagt das.

  • Freigabe nur gegen Protokolleintrag

    Ein Protokoll beweist nur, was drinsteht. Liegen Daten verschlüsselt und ist ihr Schlüssel unter mehreren Hütern geteilt, geben die Hüter ihren Anteil nur heraus, wenn die Anfrage im bezeugten Protokoll steht. Wer entschlüsselt hat, hat einen Eintrag hinterlassen. Der Prüfer rechnet Quittungen und Auskünfte nach und zeigt, wann für ein Objekt kein Schlüssel freigegeben werden konnte. Ein Referenz-Hüter liegt offen, die Anbindung an die Anwendung folgt.

  • Zählbeweise für Berichte

    Zu jedem Schlüssel gibt es eine bewiesene Zahl, auch je Monat. So lässt sich ein Quartalsbericht an die Aufsicht rechnen und prüfen, ohne die Ereignisse zu zeigen: genau so viele Zugriffe dieser Art in diesem Monat. Die Summe mehrerer Monate bildet, wer die bewiesenen Zahlen addiert.

  • Beweiswert über den Bruch eines Verfahrens hinaus

    Eine Erneuerungskette hält den Beweiswert eines Prüfpunkts, indem sie ihn rechtzeitig unter einem zweiten Verfahren mit Zeitbeweis festschreibt. Wer später ein gebrochenes Verfahren fälscht, kann nicht vor das Datum der Erneuerung zurückdatieren. Der Prüfer rechnet das gegen ein angenommenes Bruchdatum nach.

  • Bericht in Klartext

    Zu jedem Ergebnis nennt der Prüfer, was bewiesen ist, was nicht, was ein Gegner dafür bräuchte und was als Nächstes zu tun ist. Für Menschen, die ein Ergebnis weitergeben müssen und es erklären wollen.

  • Offene Formate, nachbaubar

    Prüfpunkte folgen den Formaten von C2SP, die Bäume RFC 9162. Die Spezifikation beschreibt jedes Format so genau, dass man den Prüfer in einer anderen Sprache nachbauen kann. Bisher gibt es drei Umsetzungen von einer Hand. Eine Umsetzung durch Dritte steht aus und ist ausdrücklich erwünscht.

  • Netzsperre eingebaut

    Die Prüferseite trägt eine Content-Security-Policy, die jede Verbindung ins Netz und jedes nachgeladene Skript verbietet. Eine Kopie, die heimlich Daten verschickt, würde vom Browser gestoppt, und die Prüfsumme der Seite lässt sich gegen den reproduzierbaren Bau vergleichen.

  • Seite und Quelle signiert, reproduzierbar gebaut

    Die Prüferseite wird reproduzierbar gebaut. Ihre Prüfsumme steht in einem Manifest, das mit Ed25519 und hashbasiert unterschrieben ist, und der Prüfer prüft das selbst. Eine Bezeugung durch unabhängige Dritte gibt es noch nicht.

Der Bericht in Klartext des Defconder-Prüfers mit den Abschnitten Was bewiesen ist, Was nicht bewiesen ist und Was ein Gegner dafür bräuchte

Der Bericht in Klartext zum selben Ergebnis. Er nennt zuerst, was bewiesen ist, und danach, was nicht bewiesen ist und was ein Gegner dafür bräuchte, darunter ein Zeuge, der erst nach einer Fälschung hinzugezogen wurde.

Was der Prüfer ausdrücklich nicht beweist

  • Dass der Inhalt eines Ereignisses wahr ist. Er zeigt nur, dass es unverändert im Protokoll steht.
  • Dass die Zeugen unabhängig sind. Das beurteilen Sie, nicht der Prüfer.
  • Dass die Schlüsselhüter unabhängig voneinander arbeiten. Wer so viele Hüter gewinnt, wie die Schwelle verlangt, entschlüsselt ohne Eintrag.
  • Dass die Freigabe nicht gestört werden kann. Ein Hüter, der falsche Anteile liefert, wird an der festgelegten Prüfsumme erkannt und mit seiner unterschriebenen Lieferung belegt, aber sabotieren mehr als n minus k Hüter, bleibt der Schlüssel zu. Ein überprüfbares Teilen im Sinne von Feldman gibt es bisher nicht.
  • Dass ein Index vollständig aus dem Protokoll abgeleitet wurde. Das lässt sich nur mit dem ganzen Protokoll nachrechnen, zum Beispiel mit dem Beobachter.
  • Dass eine Stichprobe keinen einzelnen seltenen Verstoß übersieht. Sie nennt einen Anteil, keine Abwesenheit.
  • Dass die Gegenzeichnungen der Zeugen quantensicher sind. Sie sind Ed25519. Hashbasiert unterschreiben können das Protokoll, die Veröffentlichung und die Erneuerung.
  • Die rechtliche Wirkung vor Gericht.
  • Es gab noch kein unabhängiges Sicherheitsaudit, und es gibt keinen qualifizierten Zeitstempel nach eIDAS. Die vollständige Prüfung von Zeitbeweis, Stichprobe, Freigabe und Erneuerung gibt es bisher nur in JavaScript, und die Seite und die Kommandozeile sprechen bisher nur Deutsch.

Stand 11.10.2026. Die Zahlen stammen aus dem Testlauf des Prüfers. Die drei Demos rechnen im Browser mit denselben Rechenvorschriften wie der Prüfer, verkleinert auf wenige Einträge. In der Anwendung selbst sind die hashbasierte Signatur und die Zählschlüssel zuschaltbar, die Stichprobe ist als Funktion des Servers vorhanden, Zeitbeweise werden mit dem Werkzeug ots gestempelt, und die Anbindung der Schlüsselhüter an die Anwendung folgt. Die Bilder zeigen den Prüfer mit Beispieldaten aus einer Testinstanz.

Härtetest

Systematisch geprüft. Mit offenem Ergebnis.

Bevor externe Prüfer ansetzen, haben wir das Produkt in sieben Stufen gegen schlimmste vernünftige Annahmen getestet: Differenztest der drei unabhängigen Prüfer, Fuzzing der Sensoreingänge, Rechteprüfung mit Konten kleinster Berechtigung, Ausfall- und Manipulationsverhalten des Protokolls, Angriffsfläche vor der Anmeldung und Lieferkette. Jeder Befund wurde behoben und mit einem Vorher-Nachher-Nachweis belegt. Hier steht, was geprüft wurde, was gefunden wurde und wo die Grenzen liegen.

  • 0verfälschte Eingaben im Differenztest der drei unabhängigen Prüfer in JavaScript, Python und Rust. Gesucht ist jede Eingabe mit abweichendem Urteil
  • 0verfälschte Meldungen an vier Sensoreingängen, ohne Absturz und ohne Hänger
  • 0Abweichungen zwischen den Prüfern nach der Behebung im identischen Lauf, zuvor 17
  • 0Einzelprüfungen der gesamten Basislinie, vor und nach allen Korrekturen gleich
  • Differenztest der Prüfer

    Drei unabhängige Umsetzungen der Prüflogik urteilen über dieselben verfälschten Beweisdokumente. Der Test deckte Abweichungen bei der Typprüfung und beim Lesen von Hexadezimalwerten auf. Sie sind behoben, der identische Lauf liefert keine Abweichung mehr.

  • Rechtekonzept

    Konten mit genau einer eng gefassten Berechtigung versuchten, ihre Freigabestufe zu erhöhen oder fremde Konten zu ändern. Das Konzept wurde an dieser Stelle geschlossen: sechs Prüffälle bestehen jetzt, zwei Gegenproben bestätigen, dass Erlaubtes weiter funktioniert.

  • Robustheit der Eingänge

    Fehlerhafte Rahmen ohne Anmeldung führten in einem Fall zum Beenden des Serverprozesses. Fehlerhafte Eingaben werden jetzt verworfen, ein unerwarteter Fehler beendet den Server nicht mehr.

  • Protokoll unter Last und bei Ausfall

    Das nur anhängbare Protokoll wird bei Fehlversuchen vor der Anmeldung begrenzt. Nach einem Stromausfall wird nur ein unvollständig geschriebener letzter Eintrag gesichert und entfernt, jede Veränderung weiter vorn bleibt ein harter Fehler.

  • Manipulation erkannt

    Veränderte, gelöschte und vertauschte Einträge im Protokoll werden beim Start erkannt, der Start wird verweigert. Hartes Beenden im Schreibsturm hinterlässt ein lesbares Protokoll und einen sauberen Neustart.

  • Lieferkette

    Bekannte Schwachstellen in Bauwerkzeugen wurden beseitigt, der Aufbau in sauberer Kopie nachgewiesen. Zwei Teilprojekte brauchen einen Hauptversionswechsel und stehen als offen im Bericht.

Grenzen des Tests

  • Eigentest des Herstellers, kein unabhängiges Gutachten. Ein externer Penetrationstest bleibt vorgesehen.
  • Stichprobe, kein Nachweis der Fehlerfreiheit. 24 040 und 16 000 Fälle sind umfangreich, aber endlich.
  • Ohne angebundenes Sprachmodell: geprüft sind die Schranken um die KI (Freigabepflicht, Stufenprüfung), nicht das Verhalten eines Modells unter Prompt-Injektion.
  • Ohne reale Sensorik im Feld, ohne Angriffe auf Netzebene und ohne physische Angriffe.
  • Offene Punkte sind im Bericht benannt, darunter zwei Abhängigkeitsprojekte mit Hauptversionswechsel.

Stand 22.10.2026. Die Prüffälle sind als einzelne Abwehrbehauptungen formuliert, nicht als verkettete Angriffe.

Föderierte Abfrage

Eine Anfrage über alles. Nie mehr, als bewiesen erlaubt ist.

Eine Suche läuft gleichzeitig über alle Domain Packs, statt Pack für Pack einzeln. Jeder Treffer wird serverseitig einzeln gegen Ihre Freigabestufe UND den angegebenen Zweck geprüft, bevor er zurückkommt, nicht erst hinterher gefiltert. Manche Datenkategorien bleiben für einen Zweck grundsätzlich gesperrt, unabhängig von der Freigabestufe. Wählen Sie unten einen Zweck und sehen Sie, welche Schichten durchsichtig werden.

LagebildKeine besondere KategorieImmer sichtbar, keine besondere Kategorie
FahndungVerdächtige und GefährderGesperrt für diesen Zweck
ErmittlungsverfahrenErgebnis besonderer MaßnahmenGesperrt für diesen Zweck
OpferschutzOpfer- und ZeugendatenGesperrt für diesen Zweck

Dieselbe Prüfung als Schaltbild

LagebildKeine besondere KategorieFahndungVerdächtige und GefährderErmittlungsverfahrenErgebnis besonderer MaßnahmenOpferschutzOpfer- und ZeugendatenErgebnis

1 / 4 Domain Packs sind für diesen Zweck durchsichtig. Unabhängig von der Freigabestufe gesperrt: 3 / 4.

Übungsbeispiel mit vier Domain Packs. Die echte Zweckbindungs-Matrix ist je Einsatz frei konfigurierbar.

  • Beweisen statt zusammenführen

    Nicht erst zusammenführen und danach filtern: jeder Treffer wird einzeln geprüft, bevor überhaupt etwas zurückgeht. Technisch unmöglich, mehr zu liefern, als bewiesen zulässig ist.

  • Zwei unabhängige Achsen

    Freigabestufe und Datenkategorie sind getrennt. Opfer- und Zeugendaten können für jeden Zweck gesperrt bleiben, unabhängig davon, wie hoch jemand eingestuft ist.

  • An die Rolle gebunden

    Welche Zwecke eine Rolle überhaupt auswählen darf, ist serverseitig festgelegt. Eine Rolle ohne Freigabe für einen Zweck kann ihn technisch nicht nutzen, nicht nur im Dropdown ausgeblendet.

  • Jede Ablehnung protokolliert

    Verweigerte Treffer werden gezählt und im Ereignisprotokoll festgehalten, nie stillschweigend weggelassen.

Mesh-Netz

Wenn das Netz zusammenbricht, hört Defconder nicht auf zu reden.

Kein Internet. Kein Mobilfunk. Kein Server. Geräte, die sich zufällig treffen, gleichen ihre Lage direkt miteinander ab, Bluetooth reicht. Jede Meldung trägt ihre eigene, kryptografisch geprüfte Herkunft. Eine gefälschte oder veränderte Meldung fällt beim nächsten Gerät automatisch auf, egal über wie viele Umwege sie gekommen ist.

Übliche Kommunikationswege aktiv

Die App, nicht ein Mockup

Startbildschirm der Defconder-Bürger-App: Mesh-Suche bereit, Schnellzugriff für Gefahr melden und aktuelle Warnungen
Start: Mesh-Suche jederzeit bereit
Meldebildschirm der App mit Kategorien wie Hochwasser, Brand und Sturm sowie einer Notfall-Meldung-Schaltfläche
Melden: Beobachtung in Sekunden absetzen
Mesh-Bildschirm der App: echter Bluetooth-Scan nach Geräten in der Nähe, Herkunftsprüfung jeder Meldung
Mesh: Geräte in der Nähe scannen
  • Kein Server nötig

    Jedes Gerät führt seine eigene, vollständige Kopie der Lage. Zwei Geräte, die sich treffen, gleichen sich direkt ab, mathematisch garantiert widerspruchsfrei.

  • Läuft über Umwege weiter

    Ein Gerät trägt Meldungen mit sich, bis es das nächste trifft. Eine Meldung erreicht ihr Ziel auch dann, wenn Absender und Empfänger sich nie begegnen.

  • Fälschung fällt auf

    Jedes Gerät signiert nur seine eigenen Meldungen in einer eigenen, verketteten Kette. Ein verändernder Zwischenstopp fliegt beim nächsten Gerät automatisch auf.

  • Freigabestufe bleibt erhalten

    Erreicht ein Mesh-Paket wieder ein Netz, wird es geprüft und in die Hauptkette eingespeist, mit der ursprünglich vergebenen Freigabestufe, nicht neu vergeben.

  • Auch für die Bevölkerung

    Die Defconder-Bürger-App läuft auf gewöhnlichen Smartphones, meldet Beobachtungen und gibt Warnungen weiter, auch wenn rundum kein einziger Mobilfunkmast mehr sendet.

  • Echt geprüft, nicht nur behauptet

    Zustandsabgleich, Weitergabe über Umwege, Herkunftsprüfung und die Einspeisung in eine echte Serverinstanz sind als lauffähiger Code verifiziert, nicht nur skizziert.

Lage und Führung

Wer das Lagebild führt, muss es beweisen können.

Defconder ist die herstellerunabhängige Schicht zwischen Sensoren, Quellen und Entscheidern. Es bündelt, was von überall kommt, bereitet Entscheidungen vor und hält fest, wer was wann entschieden hat. Ob Verteidigung, Bevölkerungsschutz oder Fahndung: Die Verantwortung bleibt beim Menschen, der Beweis bleibt im Protokoll.

Unser Leitsatz

Schutz zuerst. Der Mensch entscheidet. Alles ist nachprüfbar.

Wir steuern keine Wirkmittel und liefern keine Anbindung dorthin. Der Mensch entscheidet, sensible Freigaben brauchen mehrere Personen. Zweckbindung, Nachvollziehbarkeit und abgestufter Zugriff sind technisch eingebaut.

  • Keine Anbindung an Wirkmittel
  • Mehrere Personen für sensible Freigaben
  • Zweckbindung und Stufen im Server
  • Verkettetes Protokoll mit Prüfpfad
  • Herstellerunabhängig

    Sensoren, Plattformen und Fachverfahren verschiedener Hersteller laufen in einer Lage zusammen. Kein Anbieter bestimmt, was Sie sehen.

  • Luftraum mit Beweis

    Der Abstand zu geschützten Standorten wird nicht nur berechnet, sondern mathematisch bewiesen.

  • Mensch in der Schleife

    Der Betreiber legt je Aktion fest, ob ein Mensch freigeben muss. Dann wartet der Vorschlag der KI auf diese Freigabe, die Begründung steht im Protokoll.

  • Lückenlose Entscheidungskette

    Wer vorgeschlagen, wer freigegeben und wer ausgeführt hat, steht verkettet im Protokoll und lässt sich später prüfen.

  • Abgeschottet betreibbar

    Eigene Hardware, eigener Rechtsraum, auch ohne Verbindung nach außen. Cloud-Modelle sind ab der von Ihnen gesetzten Stufe serverseitig gesperrt.

  • Offene Anbindung

    Quellen liefern über offene Eingänge ein (Cursor on Target, SAPIENT, Remote ID, ASTERIX), die Lage lässt sich über eine nur lesende Schnittstelle abrufen (JSON und Cursor on Target, mit Zugängen und Freigabestufen). Gebaut und mit öffentlichen Beispieldaten geprüft, noch ohne Feldtest mit echten Sensoren. Defconder ersetzt keine Fachsysteme, es verbindet sie nachprüfbar.

Auf einen Blick

Wir bauen alles, was schützt, und keine Waffe. Ein System, das zögern kann, mit Beleg zu jedem Versprechen.

  • Widerspruchs-Agent, zwei Menschen, Sofort-Stopp, Fluchtwege offen
  • Daten nur zweckgebunden, Personenabgleich gesperrt bis zur gemeinsamen Freigabe
  • Zu jeder Aussage der Prüfweg und der ehrliche Stand

Haltung

Das Recht zu zögern

Ein Manifest von Defconder: was wir bauen, was wir bewusst nicht bauen und woran Sie jedes Versprechen nachprüfen.

Baut Defconder Waffen?

Nein. Defconder entwickelt keine Funktion, die ein Wirkmittel ansteuert, und kein System, das ein Ziel erfasst, um es zu treffen. Defconder baut Lage, Warnung, Schutz, Nachweis und ein System, das zögern kann: mit Widerspruchs-Agent, Vier-Augen-Prinzip, Sofort-Stopp und einem Protokoll, das sich ohne uns nachprüfen lässt. Hoheitliche Fähigkeiten liegen bei berechtigten Stellen. Wo diese eine Anbindung brauchen, sprechen wir darüber in Absprache und mit rechtlicher Prüfung.

Auf der anderen Seite steht auch ein Mensch.

Defconder

01Der Moment

Das Recht zu zögern

Es gibt einen Moment in jeder Krise, den niemand sehen will. Er liegt zwischen dem Wissen, dass etwas kommt, und dem Augenblick, in dem es da ist. In diesem Moment entscheidet sich, ob Menschen nach Hause kommen. Er ist kurz. Und er ist der Moment, in dem Entscheidungen am schlechtesten sind: unter Druck, mit unvollständigen Bildern, mit dem Gefühl, dass jede Sekunde Zögern jemanden das Leben kosten kann.

Wir bauen Software für diesen Moment. Und wir beginnen mit dem Satz, den man dort am ehesten vergisst:

Auf der anderen Seite steht auch ein Mensch.

Das ist der unbequemste Satz in jeder Verteidigung. Er ist wahr, wenn das Gegenüber ein Soldat ist, der nicht gefragt wurde. Er ist wahr, wenn es ein Pilot ist, der einen Befehl befolgt. Er ist wahr für den Techniker, der eine Drohne gebaut hat und nie wissen wird, wo sie landet. Und er ist wahr für die Menschen, die hinter einem Fenster sitzen, in einem Krankenhaus liegen, in einem Keller warten. Jede Seite hat Mütter und Väter. Jede Seite hat Kinder, die schlafen sollten.

Wir schreiben das nicht, um uns zu entschuldigen. Wir schreiben es, weil es der Grund ist, aus dem wir bauen, was wir bauen. Wer Verteidigung ernst nimmt, darf sie nicht kalt machen. Und wer Menschlichkeit ernst nimmt, darf nicht wegsehen, wenn Menschen geschützt werden müssen.

02Was wir tun

Was wir nicht tun

Wir entwickeln keine Waffen. Wir bauen nichts, das ein Wirkmittel ansteuert, nichts, das ein Ziel erfasst, um es zu treffen, nichts, das darüber entscheidet, wer verletzt wird. Nicht, weil uns Verteidigung gleichgültig wäre. Sondern weil sie uns nicht gleichgültig ist.

Wer Schaden verursacht, muss ihn verantworten können. Eine Software, die tausend Mal pro Sekunde rechnet, kann das nicht. Ein Mensch kann es. Deshalb gehört die Entscheidung über Gewalt dorthin, wo Verantwortung hingehört: zu Menschen, die dafür gewählt, ausgebildet und kontrolliert werden. Das ist nicht unsere Rolle, und wir wollen sie nicht übernehmen.

Was wir stattdessen tun

Wir bauen alles, was schützt.

Wir bauen das Sehen: ein Bild der Lage, das aus vielen Quellen kommt und sagt, wie sicher es ist. Wir bauen das Verstehen: Zusammenhänge, die man prüfen kann, statt Behauptungen, die man glauben muss. Wir bauen das Abwehren: Warnung, Schutzräume, Stromversorgung, Kommunikation, die auch dann noch funktioniert, wenn alles andere ausfällt. Und wir bauen das, was am seltensten gebaut wird: das Zögern.

03Zögern

Wir haben dem System das Zögern beigebracht

In Defconder arbeitet ein Widerspruchs-Agent. Seine einzige Aufgabe ist es, gegen die Maschine zu argumentieren, bevor sie handeln darf. Wichtige Schritte brauchen zwei Menschen, und wer etwas beantragt, kann es nicht selbst freigeben. Jede automatische Schutzreaktion lässt sich mit einem Handgriff stoppen. Fluchtwege bleiben offen, immer. Und jede Entscheidung, die das System trifft oder zurückhält, wird in eine Kette geschrieben, die niemand nachträglich ändern kann, ohne dass es auffällt.

Eine Entscheidung, die man nicht mehr aufhalten kann, ist keine Entscheidung mehr. Sie ist ein Ablauf.

Zögern heißt nicht, zu spät zu sein

Man könnte meinen, wer zögert, kommt zu spät. Das Gegenteil ist unser Anspruch. Wir holen die Zeit nicht im Moment der Gefahr, wir holen sie vorher.

Defconder führt viele Quellen zusammen, Sensoren, Warnkanäle, Flugverkehr, den Zustand von Gebäuden und Versorgung, und fragt bei jeder Spur, wie sicher sie ist, schon bevor ein einzelner Melder Alarm schlägt. Je früher ein Bild entsteht, desto mehr Zeit bleibt dem Menschen, ohne dass die Gefahr schneller ist als er. Und wo die Physik keine Zeit lässt, verlegen wir das Zögern nach vorn: Zwei Menschen legen im Voraus fest, was geschehen darf, wo, wie lange und nur in Form von Schritten, die man zurücknehmen kann. Die Maschine handelt dann nur in diesem Rahmen, und der Mensch behält den Griff zum Stopp.

Das ist der Unterschied zwischen einem System, das schnell ist, und einem, das schnell sein darf.

Wo wir aus physikalischen Gründen nicht früh genug sehen können, sagen wir es. Auch das gehört zum Zögern: nichts zu versprechen, was Sekunden nicht halten können.

04Wofür wir einstehen

Wer schützt, darf nicht durchleuchten

Verteidigung endet nicht an der Grenze. Sie reicht in die Polizeiarbeit, in Krisenstäbe, in jeden Raum, in dem Daten über Menschen zusammenlaufen. Und dort lauert dieselbe Gefahr wie im Krieg, nur leiser: dass aus dem Wunsch zu schützen die Gewohnheit wird zu beobachten.

Es ist leicht, riesige Datenbestände über Menschen zu verbinden, bis ein Bild entsteht von jemandem, der nie verdächtig war. Es ist schwer, es so zu tun, dass die Grundrechte es aushalten. Wir haben uns für das Schwere entschieden.

Bei uns werden Daten nur zu dem Zweck verbunden, für den sie erhoben wurden. Der Abgleich von Personen ist gesperrt, bis berechtigte Menschen ihn gemeinsam freigeben, und wo ein Richter entscheiden muss, rechnet das System blind, bis er entschieden hat. Wer eine Freigabestufe nicht hat, bekommt die Daten gar nicht erst übertragen. Jeder Zugriff steht im Protokoll, und das Protokoll lässt sich ohne uns prüfen.

Ein Land, das sich vor Angriffen schützt und dabei seine Menschen gläsern macht, hat verloren, bevor der Angreifer kommt.

Wer die Lage nicht selbst hält, ist nicht souverän

Ein Schutz, der nur mit der Erlaubnis eines Fremden läuft, ist keiner. Defconder läuft dort, wo Sie es betreiben, und fragt zum Laufen niemanden um Erlaubnis. Die KI arbeitet lokal. Cloud-Modelle sind optional und werden ab einer Geheimhaltungsstufe, die Sie selbst setzen, vom Server gesperrt. Was Sie wissen, gehört Ihnen.

Auch die Wahrheit braucht Schutz

Die erste Waffe eines Angriffs ist oft eine Lüge: eine gefälschte Meldung, ein erfundener Befehl, ein Bild, das nie so entstanden ist. Deshalb soll Defconder bei jeder Meldung prüfen, ob sie signiert ist, ob sie zu den Sensoren vor Ort passt und ob sie physikalisch möglich ist, und offen zeigen, was es nicht prüfen konnte. Antworten der KI gelten nur, wenn ein wörtliches Zitat sie belegt.

Und wir denken einen Schritt weiter: Das Einzige, was wir dem Gegenüber schicken wollen, ist die Wahrheit. Wer angreift, soll sehen können, wen er trifft: ein Krankenhaus, die Zahl der Menschen darin, belegt und von jedem nachprüfbar. Über offene Kanäle, von Menschen freigegeben, nie als Eingriff in fremde Systeme und nie mit etwas anderem als dem, was stimmt. Das hält nicht jeden auf. Aber niemand kann danach sagen, er habe es nicht gewusst. Stand: gebaut und im Test belegt, mit erfundenen Daten. Die Übergabe über offene Kanäle machen Menschen, nicht Defconder.

Wir können es, unabhängig davon, ob und wann es jemand einsetzt: Das Werkzeug zeigt der anderen Seite, was sie trifft, bevor sie trifft. Wir hoffen, dass jemand, der sieht, dass dort ein Krankenhaus steht und wie viele Menschen darin liegen, innehält und abbricht. Wir wissen nicht, wie oft das geschieht, und wir behaupten es nicht. Aber je selbstverständlicher solche Mitteilungen werden, offen, belegt und für jeden nachprüfbar, desto schwerer wird es, zu sagen, man habe nicht gewusst, was man angreift. Deshalb bauen wir sie als Format, das jeder nachrechnen und weitergeben kann, und nicht als Geheimnis von uns.

05Beweis

Misstrauen Sie uns. Rechnen Sie nach.

Ein Manifest ist nur so viel wert wie das, was man daran prüfen kann. Deshalb steht bei jedem unserer Versprechen, woran Sie es nachprüfen und in welchem Stand es ist. Unser Protokoll lässt sich mit einem unabhängigen Prüfer nachrechnen, der unseren Code nicht braucht. Was wir noch nicht können, steht dort, wo wir es versprechen: als Grenze. Der Prüfer soll öffentlich werden, damit jeder ihn selbst ausführen kann.

Glauben Sie uns nichts, was Sie nachrechnen können.

06Grenzen

Was nicht in unserer Hand liegt

Es gibt Fähigkeiten, die allein Staaten zustehen: Wirkung gegen Angreifer, hoheitliche Maßnahmen, alles, was Gewalt ausübt oder in fremde Rechte eingreift. Dort bauen wir nicht, und wir greifen nicht vor. Wo berechtigte Stellen, Behörden und Streitkräfte, auf ihrer eigenen Rechtsgrundlage eine Anbindung an ihre Systeme brauchen, sprechen wir darüber, in Absprache, mit rechtlicher Prüfung und mit klarer Verantwortung bei denen, die sie tragen. Wir liefern dann das Bild, den Zweifel und den Nachweis. Die Entscheidung bleibt bei ihnen.

Wem wir nicht liefern

Wir sagen es klar, weil es zur Haltung gehört. Wir liefern nicht an:

  • Staaten, Organisationen und Personen, die Menschenrechte systematisch verletzen oder das Völkerrecht brechen, etwa durch Angriffskriege, Folter oder die Verfolgung von Minderheiten und Opposition.
  • Stellen, die Defconder zur Massenüberwachung ohne Rechtsgrundlage oder ohne unabhängige Kontrolle einsetzen wollen.
  • Alle, die Defconder zur Zielerfassung oder zur Ansteuerung von Wirkmitteln nutzen wollen.
  • Alle, die Zweitprüfung, Stopp, Protokoll oder Prüfer abschalten wollen, um Entscheidungen unsichtbar zu machen.
  • Alle, gegen die Sanktionen oder Embargos bestehen. Das ist ohnehin Pflicht, und wir halten sie ein.

Wir entscheiden das selbst und nach unseren Maßstäben, nicht nach der Liste eines anderen. Wir urteilen nach dem, was jemand tut, nicht nach der Flagge, unter der er es tut. Das kann uns Aufträge kosten. Wir nehmen das in Kauf.

Wenn jemand es missbrauchen will

Wer Defconder gegen Menschen wenden will, soll es nicht unbemerkt tun können. Jede Aktion steht im Protokoll, jeder Zugriff hat eine Rolle, jede Freigabe hat einen Namen. Missbrauch lässt sich damit nicht ausschließen. Aber er hinterlässt Spuren, die man nicht löschen kann, ohne dass es auffällt.

Was wir zusagen

  • Wir bauen Verteidigung, die den Menschen zuerst sieht, auch den, der uns bedroht.
  • Wir bauen nichts, das Gewalt ausübt.
  • Wir bauen jedes System so, dass ein Mensch es anhalten kann.
  • Wir bauen so, dass man uns nachprüfen kann, ohne uns zu fragen.
  • Wir sagen offen, an wen wir nicht liefern, auch wenn es Geld kostet.
  • Und wenn wir von diesen Sätzen abweichen, soll man es merken, und zwar an der Prüfung, nicht an unserer Pressemitteilung.

07Warum ich das baue

Warum ich das baue

Ich habe in den letzten Jahren zugesehen. Eine Pandemie, die Stationen füllte und Menschen von ihren Sterbenden trennte. Ein Krieg in Europa, der aus Nachrichten Nachbarschaft machte. Kriege im Nahen Osten, Angriffe und Gegenangriffe, und in jeder Meldung dieselben Bilder: Kinder. Ich habe diese Bilder gesehen, wie Sie sie gesehen haben, und sie haben mich nicht mehr losgelassen.

Ich sehe dabei keine Staaten. Ich sehe Menschen. Meine eigene Familie. Meine Freunde, die Bekannten, die ich grüße, ohne sie gut zu kennen. Und Fremde aus den Nachrichten, deren Geschichten ich nicht vergesse, obwohl ich ihre Namen nie wusste.

Die Angst, die ich dabei spüre, ist keine besondere. Es ist die Angst, die jeder Mensch in einer Krise hat: dass es die eigenen trifft. Dass man nicht rechtzeitig erfährt, was los ist. Dass man hätte helfen können, wenn man es nur gewusst hätte. Dass man im Dunkeln sitzt und niemand sagt, was geschieht. Und eine zweite, leisere Angst: dass die Antwort auf Gewalt selbst zur Gewalt wird.

Deshalb baue ich keine Waffe. Gleiches mit Gleichem zu vergelten ist meistens keine Verteidigung, sondern Vergeltung. Wer so antwortet, ist am Ende nicht besser als der, der angegriffen hat.

Vergeltung ist Verteidigung, die vergessen hat, wozu sie da ist.

Defconder hat seinen Zweck erfüllt, wenn ein Angriff abgewehrt wird und die Menschen, die wir schützen, und die, die um sie herum leben, nicht zu Schaden kommen. Wenn das Schädliche abgewehrt wird, ohne andere zu gefährden. Wenn weder Leben noch Dinge zerstört werden, und wo das nicht gelingt, der Schaden so klein bleibt, wie es menschenmöglich ist.

Der beste Tag für Defconder ist ein Tag, an dem nichts geschieht, und kaum jemand erfährt, dass wir da waren.

08Für wen

Für wen wir das tun

  • Für die Pflegerin in der Nachtschicht, die nicht wissen kann, dass in zehn Minuten der Strom wegbricht, und für den Patienten, dessen Beatmungsgerät dann weiterlaufen muss.
  • Für die Disponentin in der Leitstelle, die zwanzig Anrufe zugleich hört und trotzdem das eine Wort nicht überhören darf.
  • Für das Kind im Keller, das nicht versteht, warum es leise sein soll, und für die Mutter, die es festhält.
  • Für den Vater, der entweder neben ihnen im Keller sitzt und nichts tun kann, als zuzuhören, oder der in Uniform an einem Ort steht, an dem er nicht sein will, und an genau diesen Keller denkt. Es ist derselbe Mensch.
  • Für den Hausmeister, der morgens die Tür aufschließt und nicht weiß, dass ein Schutzraum gestern noch gebraucht wurde.
  • Für den Kommunalpolitiker, der entscheiden muss, ob er eine Stadt warnt, und danach mit der Antwort leben muss, wie auch immer sie ausfällt.
  • Für den Soldaten, der einen Befehl bekommt und ein klares Bild verdient, bevor er ihn ausführt.
  • Für den Piloten auf der anderen Seite, der nicht weiß, wen er trifft, für seine Mutter, die zu Hause wartet, und für seine Kinder, die ihn morgen früh erwarten.
  • Für den Techniker, der nur Schrauben gedreht hat und nicht schuld sein will.
  • Für alle, die morgen früh aufwachen sollen.

Das ist keine Schwäche. Es ist die schwerste Form von Stärke: alles zu tun, um zu schützen, und nichts, um Schaden zu verursachen, den man nicht verantworten kann.

09Der Satz

Wir schützen, was wir lieben, ohne zu zerstören, was ein anderer liebt.

10Prüfen

Woran Sie es prüfen

Zu jeder Aussage steht, woran man sie nachprüft und in welchem Stand sie ist. Nichts davon ist eine Zusage über Ihre Umgebung.

  • Ein Widerspruchs-Agent argumentiert gegen KI-Freigaben.Modul Widerspruchs-Agent, Gegenargumente stehen im Protokoll.gebaut
  • Wer beantragt, kann nicht selbst freigeben.Der Server weist Selbstfreigabe ab, Beweislauf der Module.gebaut
  • Jede automatische Schutzreaktion lässt sich stoppen.Sofort-Veto im Schutzschild, Test im Beweislauf.im Prototyp bewiesen, Ausbau im Gang
  • Fluchtwege bleiben offen.Verbotsliste und Prüfung im Schutzschild, Test im Beweislauf.im Prototyp bewiesen, Ausbau im Gang
  • Das Zögern wird vorverlegt: Vorab-Mandat mit zwei Menschen, Zeitfenster, umkehrbare Schritte.Vorab-Mandat im Schutzschild, Test im Beweislauf.im Prototyp bewiesen, Ausbau im Gang
  • Viele Quellen statt eines Melders; eine Spur zählt nur bei mehreren unabhängigen Bestätigungen.Mehrquellen-Pflicht im Schutzschild, Fusion in der Lage-Schnittstelle.im Prototyp bewiesen, echte Sensoranbindung im Bau
  • Das Protokoll ist verkettet und unabhängig prüfbar.Verkettetes Ereignisprotokoll und unabhängiger Prüfer.gebaut
  • KI-Antworten gelten nur mit wörtlichem Zitat, sonst werden sie nicht als belegt gezeigt.Fallfragen: Zitat in der Quelle, sonst nicht belegt.gebaut, im Test belegt
  • Keine Cloud-KI ab einer von Ihnen gesetzten Geheimhaltungsstufe.Serverseitige Sperre in der KI-Verwaltung.gebaut
  • Daten sind an Rollen, Zwecke und Freigabestufen gebunden; wer eine Stufe nicht hat, bekommt die Daten nicht übertragen.Freigabestufen im Server, Sicht je Konto.gebaut
  • Der Abgleich von Personen ist gesperrt, bis berechtigte Menschen gemeinsam freigeben; bei Richtervorbehalt rechnet das System blind.Gemeinsame Freigabe mit signiertem Beschluss, Blind-Graph.Server bewiesen, Oberfläche im Bau
  • Defconder fragt zum Laufen niemanden um Erlaubnis.Die Lieferung bestimmt die Fähigkeiten, keine Lizenzabfrage zur Laufzeit.gebaut
  • Meldungen werden auf Signatur, Sensorabgleich und Plausibilität geprüft.Wahrheitsschutz im Schutzschild, Chronos Guard.im Prototyp bewiesen, Prüfung durch den Dienst selbst im Bau
  • Missbrauch hinterlässt Spuren: Aktionen, Zugriffe und Freigaben sind Rollen und Namen zugeordnet und im Protokoll verkettet.Verkettetes Ereignisprotokoll, Rollen, Freigaben, unabhängiger Prüfer.gebaut
  • Wir liefern nicht an Menschenrechtsverletzer, Massenüberwachung ohne Rechtsgrundlage, Zielerfassung oder wer Kontrollen abschalten will.Unsere Entscheidung im Einzelfall, hier öffentlich erklärt. Technisch nicht prüfbar, aber überprüfbar an dem, was wir tun.Haltung
  • Der unabhängige Prüfer wird öffentlich.Veröffentlichung des Prüfers, damit jeder ihn selbst ausführen kann.geplant
  • Mitteilungen an das Gegenüber enthalten nur belegbare Wahrheit, sind von Menschen freigegeben und gehen über offene Kanäle.Modul Klartext: Beleg aus den Daten, Gegenargument, zwei fremde Freigaben, Signatur, Auszug und unabhängiger Prüfer, CAP-Export.gebaut, im Test belegt; Übergabe an Kanäle durch Menschen
  • Keine Funktion steuert ein Wirkmittel an.Aktionen des Produkts, Positionierung.Stand heute; eine Abweichung wäre im Produkt sichtbar

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SHA-256 des Manifests, im Browser berechnet. Wer es nachrechnet, sieht, ob sich ein Wort geändert hat.

Das Manifest beschreibt unsere Haltung und den Stand der Entwicklung. Es ist keine Zusage über den Einsatz in Ihrer Umgebung. Der Schutzschild ist ein Prototyp mit Beweislauf und wird zum Produkt ausgebaut.

Auf einen Blick

Das Zögern vor der Gefahr: Vorab-Mandat von zwei Menschen, Widerspruchs-Agent, Sofort-Veto, waffenfrei und umkehrbar. Stand: Prototyp mit Beweislauf, an Simulation gezeigt.

  • Eine Spur zählt erst bei mindestens zwei unabhängigen Sensorverfahren
  • Keine Wirkmittel, Fluchtwege und Sicherheitsbeleuchtung bleiben tabu
  • Jede Entscheidung liegt in einer nachrechenbaren Belegkette

Schutzschild

Schutzschild: Das Zögern vor der Gefahr, nicht erst in ihr.

Wenn eine Drohne auf eine Klinik zufliegt, bleiben Sekunden. Das Schutzschild verlegt die Entscheidung nach vorn: Zwei Menschen geben vorab ein begrenztes Mandat frei, das System schlägt nur umkehrbare, waffenfreie Schutzschritte vor, ein Widerspruchs-Agent bremst, jeder kann sofort stoppen, und jede Entscheidung liegt in einer prüfbaren Kette.

Was ist das Schutzschild in Defconder?

Das Schutzschild ist ein Modul für waffenfreie, umkehrbare Schutzmaßnahmen an der eigenen Gebäude- und Netzinfrastruktur, etwa einer Klinik oder eines Umspannwerks. Es strahlt selbst nichts aus, steuert keine Wirkmittel und handelt nur im Rahmen eines Vorab-Mandats, das zwei Menschen freigegeben haben. Eine Spur gilt erst bei mindestens zwei unabhängigen Sensorverfahren, ein Widerspruchs-Agent sperrt zum Beispiel bei einem Rettungshubschrauber im Korridor, ein Sofort-Veto stellt alles zurück, und jeder Schritt steht in einer hashverketteten Belegkette. Stand: Prototyp mit Beweislauf, an simulierten Sensoren und Szenarien gezeigt.

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Schutzschild-Oberfläche in Defconder: Lagekarte einer erfundenen Klinik mit Umspannwerk, die fünf Schichten oben, rechts das aktive Vorab-Mandat mit Vier-Augen-Freigabe, die Prüfliste des Widerspruchs-Agenten und die kryptografische Belegkette.

Das aktive Vorab-Mandat: beantragt von einer Person, freigegeben von einer anderen. Rechts die Prüfliste (mehrere Quellen, Plausibilität, Fluchtwege) und die Belegkette. Alle Orte erfunden.

  • Vorab-Mandat statt Entscheidung im Ernstfall

    Zwei Menschen geben für eine Schicht ein begrenztes Mandat frei. Wer es beantragt, gibt es nicht selbst frei, die Selbstfreigabe wird abgewiesen.

  • Eine Spur zählt erst bei mehreren Quellen

    Mindestens zwei unabhängige Sensorverfahren und eine Plausibilitätsprüfung gegen die Bedrohungsklasse. Ein einzelner Melder löst nichts aus.

  • Der Widerspruchs-Agent bremst

    Er prüft gegen: Rettungshubschrauber im Korridor? Fluchtwege offen? Bei einem Treffer wird nicht geschaltet, und der Grund steht in der Kette.

  • Sofort-Veto

    Jeder Berechtigte stoppt mit einem Tastendruck. Alle aktiven Mandate enden, die Gebäudetechnik geht in den Grundzustand zurück, der Vorgang ist belegt.

  • Waffenfrei und umkehrbar

    Keine Wirkmittel, 0,0 Watt Sendeleistung. Schutzschritte sind Licht dimmen, Rollläden und Lüftungsklappen schalten, Schutzräume anweisen. Fluchtwege und Sicherheitsbeleuchtung bleiben tabu.

  • Jede Entscheidung in einer Kette

    Mandat, Freigabe, Spur, Sperre und Veto liegen in einer SHA-256-Belegkette. Wer wann was entschieden hat, lässt sich nachrechnen.

Fünf Schichten, ein Ziel: Zeit gewinnen, ohne Schaden zu verursachen

Jede Schicht ist einzeln ausschaltbar. Die Schichten liefern Lagewissen und umkehrbare Schutzschritte, keine Wirkung auf den Angreifer.

  • I Passiv-Ortung

    Ankunftszeitdifferenzen von Mikrofonen, Funkschatten im WLAN und Zeitgeber-Prüfung des GNSS liefern Richtung und Zeitfenster. Das System sendet dafür nichts aus.

  • II Signatur-Tarnung

    Außen- und Fassadenlicht dimmen, Wärmespitzen drosseln. Sicherheits- und Fluchtwegbeleuchtung bleiben immer an.

  • III Zivilschutz-Kokon

    Erwartete Überdruckbelastung je Fassade mit Unsicherheitsband und abgeschattete Sektoren. Rollläden und Lüftungsklappen schalten mit Rücklesen des Ist-Zustands, Schutzraum-Anweisungen gehen als CAP-Meldung hinaus.

  • IV Cyber-Spiegelwelt

    Erkannte Angriffe im eigenen Netz werden in eine abgetrennte Umgebung mit maskierten Daten umgeleitet. Netzfrequenz und Notstromvorrat werden überwacht.

  • V Wahrheitsschutz

    Krisenmeldungen werden gegen Signatur und Sensorwerte geprüft. Fehlt der Nachweis, lautet das Ergebnis ehrlich: nicht prüfbar.

  • Zweistufige Lieferung

    Die zivile Ausführung und eine hoheitliche Ausführung sind getrennt ausgeliefert. Das ist im Beweislauf geprüft.

Schutzschild in Defconder: Simulation mit eingeblendetem Rettungshubschrauber im Korridor, der Widerspruchs-Agent meldet Blockiert, keine Schaltung erfolgt, die Schicht Zivilschutz-Kokon steht auf Blockiert.

Der Widerspruchs-Agent sperrt: Ein Rettungshubschrauber im Korridor, also wird nicht geschaltet. Der Grund steht in der Belegkette. Simulation.

Schutzschild in Defconder nach einem Sofort-Veto: oben der Hinweis Veto aktiv, alle Aktoren entriegelt, rechts der Eintrag in der Belegkette mit dem Veto einer Person, Spur und Überdruck je Fassade in der Simulation.

Nach dem Sofort-Veto: alle Mandate beendet, Gebäudetechnik im Grundzustand, der Vorgang als Eintrag in der Kette. Simulation einer Nutzlastdrohne.

Gemessen

Der Beweislauf des Schutzschilds bestand am 31.10.2026 mit 89 von 89 Prüfungen, darunter Überdruckberechnung nach UFC 3-340-02, Ortung nach Gauß-Newton, Kalman-Schätzer, Aktorsteuerung mit Rücklesen, Mandat mit Vier-Augen, Veto und Widerspruchs-Agent sowie ein Wirkungsnachweis über acht Bedrohungsklassen. Die Rechtetrennung (Mandat, Bedienen, Verwalten) ist im Test belegt.

Was diese Ausgabe belegt, und was nicht

  • Das Schutzschild ist ein Prototyp mit Beweislauf. Die Bilder zeigen die echte Oberfläche gegen den echten Dienst, mit simulierten Sensoren und Szenarien und erfundenen Orten.
  • Es wurde keine Anbindung an echte Sensorhardware getestet, nur Testserver und Simulation. Der Wirkungsnachweis ist eine Simulationsrechnung, kein Feldversuch.
  • Die Überdruckwerte sind Modellrechnungen mit Unsicherheitsband, keine Garantie für ein reales Gebäude.
  • Aktive Stör- und Sendemaßnahmen sind nicht Teil des Produkts und bleiben gesperrt.
  • Ob und wie der Einsatz in einem Gebäude zulässig ist, ist vorab mit Brandschutz, Betreiber, Datenschutz, Betriebsrat und Recht zu klären. Die rechtliche Prüfung steht aus.
  • Wir behaupten keine Wirkung gegen reale Angriffe und keine Marktaussage.

Stand: Prototyp mit Beweislauf, im Ausbau zum Produkt. Alle Orte, Daten und Szenarien erfunden, alle Angaben ohne Gewähr.

Auf einen Blick

Mitteilungen an die Gegenseite, die nur Wahres enthalten: aus Ihren Daten, mit Widerspruch, von zwei Menschen freigegeben, signiert. Stand: gebaut und im Test belegt.

  • Jede Aussage mit Beleg aus dem Datensatz, keine Drohung im Text
  • Gegenargument Pflicht, zwei fremde Freigaben, Defconder sendet nichts selbst
  • Der Auszug lässt sich ohne Defconder nachrechnen

Klartext

Klartext: Mitteilungen an die Gegenseite, die nur Wahres enthalten.

Wenn Gefahr droht, kann ein Schutzsystem der anderen Seite etwas Einfaches sagen: Das hier ist ein Krankenhaus, hier sind Menschen. Klartext baut diese Mitteilung nur aus Ihren eigenen Daten, verlangt Widerspruch und zwei fremde Freigaben, signiert sie und macht sie für jeden nachprüfbar. Gesendet wird nichts von Defconder: Die Übergabe machen Menschen.

Was ist Klartext in Defconder?

Klartext erzeugt signierte Mitteilungen an die Gegenseite, die nur belegbare Wahrheit aus den eigenen Daten enthalten, etwa dass ein Gebäude ein Krankenhaus ist und wie viele Menschen darin sind. Ein Gegenargument und zwei fremde Freigaben sind Pflicht, der Auszug ist signiert und lässt sich ohne Defconder nachrechnen. Defconder sendet nichts selbst: Die Übergabe über offene Kanäle machen Menschen. Stand: gebaut und im Test belegt, mit erfundenen Daten. Eine Mitteilung hält nicht jeden Angreifer auf, und der Einsatz ist rechtlich vorab zu klären.

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Klartext in Defconder: Der Entwurf einer Mitteilung der Übungsklinik Hafenstadt mit dem Text für die Gegenseite, darunter die Belege je Aussage mit Quellprüfwert und die Prüfungen Keine Drohung und Alle Belege stimmen.

Der Entwurf: Text für die Gegenseite, Beleg je Aussage und die Textprüfungen. Alle Daten sind erfunden. Die Oberfläche ist deutsch.

  • Nur Wahrheit aus Ihren Daten

    Objekt und Zahlen kommen aus dem Datensatz, jede Aussage trägt einen Beleg mit dem Prüfwert ihrer Quelle. Nichts wird frei formuliert oder geschätzt.

  • Keine Drohung, kein Abwehrmittel, keine Waffe

    Eine Textprüfung lehnt Entwürfe ab, die so etwas enthalten. Koordinaten stehen nur drin, wenn jemand schriftlich abgewogen hat, dass sie das Haus nicht zum Ziel machen.

  • Erst widersprechen, dann freigeben

    Ein Gegenargument ist Pflicht, und wer freigibt, nimmt es mit eigener Abwägung zur Kenntnis. Zwei andere Menschen geben frei, wer den Entwurf geschrieben hat, kann es nicht selbst.

  • Signiert und nachrechenbar

    Der Auszug trägt eine Signatur und einen Prüfwert. Ein eigenes Prüfwerkzeug auf der Kommandozeile rechnet alles ohne Defconder nach und sagt, wie weit es trägt.

  • Warnformat für offene Kanäle

    Dieselbe Mitteilung als CAP-Datei auf Deutsch und Englisch, mit demselben Prüfwert. Die Übergabe an eine neutrale Stelle macht ein Mensch und hält sie im Protokoll fest.

  • Befristet, rückziehbar, ehrlich gekennzeichnet

    Jede Mitteilung gilt nur für eine festgelegte Zeit. Ein Rückzug braucht einen Grund, und Übungen sind im Text als Übung gekennzeichnet.

Klartext in Defconder: Das Gegenargument zu einer Fassung, darunter die Kenntnisnahme mit eigener Abwägung und die Schaltfläche Fassung freigeben.

Zuerst das stärkste Gegenargument, dann die Kenntnisnahme mit eigener Abwägung. Erst danach lässt sich freigeben.

Klartext in Defconder: Veröffentlicht und signiert, mit Auszug und CAP-Download und der Meldung Der Beleg trägt mit den einzelnen Prüfzeilen.

Veröffentlicht und signiert. Der Beleg rechnet Prüfwert, Signatur und Texte neu und sagt, ob er trägt.

Gemessen

Der Bau ist mit 124 automatischen Prüfungen am Server und 16 im Browser belegt, alle bestanden (Stand 31.10.2026). Die Wirkung auf einen Angreifer ist nicht gemessen und lässt sich nicht im Test messen.

Was diese Ausgabe belegt

  • Die gezeigten Daten sind erfunden und stammen aus einer lokalen Testinstanz, kein Praxiseinsatz.
  • Eine Mitteilung hält nicht jeden Angreifer auf und kann Schutz verringern, wenn zu viel genannt wird. Die Wirkung ist nicht gemessen.
  • Defconder sendet nichts selbst. Die Übergabe über offene Kanäle machen Menschen, das System hält sie nur fest.
  • Der Beleg bestätigt Rechnung und Übereinstimmung, nicht dass die Quelldaten richtig oder vollständig sind.
  • Der Einsatz ist rechtlich vorab zu klären. Eine anwaltliche Prüfung steht aus.

Stand: gebaut und im Test belegt. Alle Beispieldaten erfunden, alle Angaben ohne Gewähr.

Die KI-Schicht

Eine KI, die bei Ihnen lernt. Und nichts darf, was Sie nicht erlaubt haben.

Jede Installation von Defconder baut ihre eigene KI-Schicht auf: mit Ihren Dokumenten, Ihren Korrekturen und Ihren Regeln. Das Gedächtnis bleibt bei Ihnen, wirkt erst nach Prüfung und lässt sich löschen. Die KI schlägt vor, ein Mensch entscheidet, und mit einem Schalter ist sie aus.

Hat Defconder eine eigene KI, und lernt sie bei uns dazu?

Defconder bringt eine KI-Schicht mit, die in jeder Installation ein eigenes Gedächtnis aufbaut: Dokumente der Wissensbasis und geprüfte Rückmeldungen, getrennt je Mandant und verschlüsselt auf Ihrer Infrastruktur. Das Modell selbst ist ein offenes Modell, das lokal läuft, seine Gewichte werden dabei nicht verändert. Das Lernen ist je Bereich einstellbar, startet ausgeschaltet, und eine Rückmeldung wirkt erst, wenn eine benannte Rolle sie übernimmt. Jede Anfrage geht zuvor durch das KI-Tor, vor der Freigabe widerspricht ein zweiter Agent, dann entscheidet ein Mensch. Nachtrainieren der Gewichte pro Installation ist ein Zielbild und noch nicht gebaut.

  1. Ein eigenes Gedächtnis pro Installation

    Jede Installation baut ihr Wissen selbst auf: Dokumente aus der Wissensbasis und geprüfte Rückmeldungen, getrennt je Mandant, verschlüsselt und bei jedem Abruf mit Rechteprüfung. Nichts davon verlässt Ihre Infrastruktur, und kein Modell lernt aus den Daten mehrerer Kunden.

    • Dokumente und Rückmeldungsbeispiele, je Mandant getrennt
    • Die Rechte werden bei jedem Abruf neu geprüft
    • Löschen entfernt den Inhalt aus Speicher und Wissensindex
  2. Lernen, das Sie steuern

    Jede Installation startet ohne Lernen. Der Betreiber schaltet Lernstufen je Bereich ein. Rückmeldungen liegen verschlüsselt in einer Warteschlange und wirken erst, wenn eine benannte Rolle sie prüft und übernimmt. Die Gewichte des Modells ändern sich dabei nicht.

    • Standard ist Stufe 0: kein Lernen
    • Rückmeldungen anlegen, ändern, übernehmen, archivieren und löschen
    • Lern-Sperre: Bestehendes bleibt, Neues wird nicht aufgenommen
  3. Das Tor vor dem Modell

    Kein Modell wird aufgerufen, ohne dass der Server vorher prüft: Wer fragt, wozu, auf welcher Einstufung, mit welchem freigegebenen Modell, und ob der Betreiber die KI gesperrt hat. Fehlt etwas, ist die Antwort Nein.

    • Rolle, Zweck, Einstufung, Modellfreigabe und Sperre an einer Stelle
    • Bei Ausfall, Zeitüberschreitung oder unklarem Wert gilt: abgelehnt
    • Jede Entscheidung im Protokoll, ohne Prompt und ohne Modellantwort
  4. Widerspruch vor Freigabe

    Bevor ein Mensch einen KI-Vorschlag freigibt, formuliert ein zweiter Agent das stärkste Argument dagegen, wenn möglich mit einem anderen Modell. Ohne Gegenargument lässt sich der Vorschlag nicht freigeben.

    • Der Einwand trägt eine Schwere: gering, mittel oder hoch
    • Bei hoher Schwere wartet die Aktion auf einen Menschen und verlangt eine schriftliche Abwägung
    • Gegenargument und Kenntnisnahme stehen mit Prüfwerten im Protokoll

Der Weg einer Anfrage

Schalten Sie selbst: Wo bricht eine Anfrage ab, und was steht dann im Protokoll? Das Schaubild zeigt den Ablauf, es ist keine Live-Anfrage.

Sperre des Betreibers
Wer fragt?
Welches Modell?
  1. Anfrage

    Eine Person oder ein Ablauf fragt die KI.

    geprüft

  2. KI-Tor

    Rolle, Zweck, Einstufung, Modellfreigabe, Sperre.

    geprüft

  3. Wissen

    Nur Quellen, die diese Person lesen darf.

    geprüft

  4. Lokales Modell

    Ein Vorschlag in festem Format.

    geprüft

  5. Formatprüfung

    Was nicht passt, wird verworfen.

    geprüft

  6. Gegenargument

    Ein zweiter Agent widerspricht.

    geprüft

  7. Freigabe

    Ein Mensch entscheidet.

    geprüft

  8. Protokoll

    Verkettet, ohne Prompt.

    geprüft

Der Vorschlag steht bereit und wartet auf die Entscheidung eines Menschen.

ProtokolleintragKiAnfrageEntschieden: zugelassen. Danach Gegenargument, Freigabe und Ausführung, jeweils im Protokoll.

Drei Lernstufen, jede abschaltbar

Stufen gelten je Bereich: Urteil, Feldzuordnung, Erklärung von Analysen, Abläufe und Wissensbasis.

  1. Stufe 0

    Aus, der Standard

    Steht

    Beispiele und Rückmeldungen wirken nicht auf Antworten. Jede Neuinstallation beginnt hier.

  2. Stufe 1

    Wissen und Beispiele

    Steht

    Freigegebene Dokumente und geprüfte Rückmeldungsbeispiele fließen in Anfragen ein, je Mandant getrennt und mit Rechteprüfung bei jedem Abruf.

  3. Stufe 2

    Nachtrainieren

    Zielbild

    Gezieltes Nachtrainieren pro Installation ist nicht gebaut und braucht geeignete Hardware. Heute ändert die KI-Schicht keine Gewichte.

Wie schnell wirkt das Gelernte?

Sofort, ohne Trainingsphase. Bei aktiver Lernstufe wird ein übernommenes Beispiel beim Übernehmen eingebettet und steht bei der nächsten Anfrage bereit. Die Einbettung eines kurzen Beispiels dauerte in unserer Messung rund eine zehntel Sekunde, die eines Textes von etwa 3.800 Zeichen rund anderthalb Sekunden. Gemessen wurde nur dieser Schritt auf einem Arbeitsplatzrechner ohne Grafikkarte, während andere Programme liefen. Ihre Hardware kann abweichen.

Wie stark die Antworten dadurch besser werden, haben wir noch nicht gemessen. Das hängt von Menge und Qualität Ihres Materials ab, und eine Zahl dazu nennen wir erst, wenn wir sie belegen können.

Weitere Bausteine der KI-Schicht

  • Hauptschalter für den Betreiber

    Eine Sperrdatei und eine Umgebungsvariable begrenzen die KI. Die Variable kann eine Sperre aus der Datei nicht lockern, eine beschädigte Datei sperrt. Nur der Architekt ändert die Sperre im System, die Änderung steht im Protokoll.

  • Lokal zuerst

    Modelle laufen standardmäßig auf Ihrem Server. Cloud-Modelle sind nur freigeschaltet möglich und ab einer von Ihnen gesetzten Geheimhaltungsstufe gesperrt.

  • Wissen mit Quellenbezug

    Die Wissensbasis antwortet aus Ihren Dokumenten, lokal betrieben und mit Quellen. Was eine Person nicht lesen darf, taucht weder in Treffern noch in Antworten oder Quellenangaben auf.

  • Beispiele sind Daten, keine Befehle

    Gelernte Beispiele gelangen nie in den Systemteil oder in Regeln, sondern nur als markierter Datenblock, höchstens drei je Anfrage und mit begrenzter Länge. Ob ein Modell darin versteckten Anweisungen folgt, messen wir getrennt.

  • Modellwechsel nur zu zweit

    Ein neues Modell ist zuerst ein Kandidat mit Prüfergebnis. Aktiv wird es erst nach Freigabe durch eine zweite Person und gegen eine Schwelle, die der Betreiber selbst setzt. Zurücknehmen ist möglich.

  • Keine Selbstkonfiguration

    Die KI kann weder Lernstufen noch Sperren, Rechte oder Modellfreigaben ändern. Das setzt der Server außerhalb des Modells durch.

Was wir nicht behaupten

  • Eine KI kann falsch liegen. Deshalb steht vor der Freigabe ein Gegenargument und danach die Entscheidung eines Menschen.
  • Den Zugriffsschutz beweisen die deterministischen Prüfungen im Server, nicht das Modell. Das Modell wird getrennt an synthetischen Prüffällen gemessen. Eine Trefferquote nennen wir erst, wenn das Modell feststeht.
  • Es gibt kein gemeinsames Modell, das aus den Daten mehrerer Kunden trainiert wird.
  • Nachtrainieren der Gewichte pro Installation ist ein Zielbild und nicht gebaut.

Cloud-Modelle sperren: selbst ausprobieren

Stellen Sie die Einstufung eines Datensatzes und die Schwelle ein. Sehen Sie, welche Modelle der Server noch zulässt.

Klassifizierung des Datensatzes
Automatisierung

Modelle für diesen Datensatz

  • Lokales Modell Alokalfreigegeben
  • Lokales Modell Blokalfreigegeben
  • Cloud-Modell, Anbieter außerhalb der EUCloudgesperrt
  • Cloud-Modell, Anbieter in der EUCloudgesperrt

Cloud-Modelle sind bei dieser Stufe gesperrt. Es entscheidet ein lokales Modell.

So läuft eine Aktion

  1. KI: ob und warum

    Ein freigegebenes Modell schlägt die Aktion vor und begründet sie.

  2. Regel: was

    Formeln legen fest, welche Felder sich ändern und welche Objekte entstehen.

  3. Freigabe: wer

    Der Vorschlag wartet auf die Freigabe eines Menschen.

Alle Darstellungen verwenden fiktive Übungsdaten.

Auf einen Blick

Agentenschutz, Aktenablage, Datenmaskierung und Wissensbasis laufen im selben Betrieb wie die Lage.

  • Eine Anmeldung, dieselben Rollen, ein gemeinsames Protokoll
  • Jedes Modul lässt sich einzeln einschalten
  • Alles bleibt auf Ihrem Server

Module

Schützen, ablegen, maskieren, wissen: ein Betrieb.

Vier Module laufen mit vollem Funktionsumfang im selben Betrieb wie die Lage. Eine Anmeldung, dieselben Rollen und Freigabestufen, ein gemeinsames, prüfbares Ereignisprotokoll. Jedes Modul lässt sich einzeln einschalten und bleibt dort, wo er hingehört: auf Ihrem Server.

Die Aktenablage legt den Beleg ab. Alles steht im selben Protokoll

Agentenschutz

KI-Agenten bekommen nur, wofür sie ausgewiesen sind.

Jeder Agent und jeder Maschinenzugang weist sich mit einem kurzlebigen, signierten Token aus. Eine Richtlinien-Engine entscheidet bei jedem Zugriff, ob er durchkommt. Was nicht passt, landet in einem Köder und sieht eine scheinbar normale Antwort. Der Schutz richtet sich ausschließlich gegen Agenten, Schwärme und Cybergefahren, nie gegen Menschen.

Jede Entscheidung steht unveränderbar im Prüfprotokoll

  • Identität, Vertrauensverzeichnis und Verhaltensanalyse je Betreiber
  • Allow- und Deny-Regeln, formal auf Widerspruch geprüft und bei jedem Zugriff durchgesetzt
  • Wiederverwendete oder abgelaufene Token werden erkannt und abgewiesen
  • Täuschungsschicht, Prüfprotokoll mit Hash-Kette, Alarme an das Defconder-Protokoll
  • Live-Radar und Schwarm-Karte: Verhalten wird laufend bewertet, zusammengehörige Identitäten erscheinen als Cluster
  • Prüfpunkt für fremde Systeme: Ein vorgeschaltetes Gateway (nginx, Envoy oder eigene Middleware) fragt vor jeder Anfrage und lässt durch oder lenkt in den Köder
  • Auch der KI-Zugang (MCP) der Aktenablage liegt hinter dem Handshake
  • Wirkt nur gegen Software-Agenten, nie gegen Menschen, und nur dort, wo ein Gateway fragt

Fallbeispiele

  • Beispielszenario

    Der Assistent in der Leitstelle

    Ein KI-Assistent soll Lagemeldungen lesen und zusammenfassen, mehr nicht.

    1. Der Assistent bekommt als Betreiber nur den Bereich lage.lesen.
    2. Eine Deny-Regel sperrt admin.* für alle Betreiber.
    3. Der Assistent versucht, Benutzerlisten abzufragen. Die Regel greift sofort, er landet im Köder.

    Ergebnis: Die Leitstelle sieht den Versuch als Alarm im Protokoll. Der Assistent hat nichts bekommen.

  • Beispielszenario

    Der Feed, der plötzlich ohne Ausweis meldet

    Eine Datenquelle liefert seit heute Meldungen ohne Token an die Sensor-Anbindung.

    1. Im Modus Erzwingen verlangt jeder Maschinenzugang ein gültiges Token.
    2. Die Meldungen ohne Token erreichen die Verarbeitung nie.
    3. Die Quelle bekommt eine scheinbar normale Antwort, damit sie nichts über die Abwehr lernt.

    Ergebnis: Das Lagebild bleibt sauber, der Stab sieht die auffällige Quelle samt Zeitpunkt im Protokoll.

  • Beispielszenario

    Der Dienst eines Betreibers, mit Gateway davor

    Ein Betreiber lässt KI-Agenten Bestellungen an einem eigenen Web-Dienst außerhalb von Defconder abfragen.

    1. Vor dem Dienst steht ein Gateway, das den Prüfpunkt von Defconder mit einem Schlüssel befragt.
    2. Zugelassene Agenten kommen mit ihrem Token durch, Anfragen ohne Token oder mit wiederverwendetem Token werden abgewiesen.
    3. Neun Identitäten, die gleichzeitig dasselbe Ziel abfragen, erscheinen auf der Schwarm-Karte als ein Cluster.

    Ergebnis: Der Betreiber sieht den Schwarm im Radar, ohne dass der Dienst selbst etwas ändern musste. Ohne Gateway wäre er nicht geschützt gewesen.

Lage der Agenten auf einen Blick

Betreiber, Entscheidungen und Zustand der sieben Dienste an einer Stelle, in derselben Oberfläche wie Ihre Lage.

  • Entscheidungen in Echtzeit
  • Dienste starten, stoppen und einstellen ohne Kommandozeile
Agentenschutz in Defconder: Überblick mit Betreibern, Entscheidungen und Lage der Dienste

Alle Bilder zeigen fiktive Übungsdaten. Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende.

Aktenablage

Jede Akte hat ihren Beleg, jeder Zugriff seine Spur.

Dokumente, Akten, Fristen und Freigaben verschlüsselt an einem Ort. Aufbewahrungsklassen, Volltextsuche und Mandanten sind eingebaut, das Prüfprotokoll ist hashverkettet. Ein Revisor sieht die Metadaten und die Kette, nie die Inhalte.

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Die Prüfung läuft die Kette ab: alle Verknüpfungen stimmen

  • Verschlüsselter Tresor, Ablage mit Aufbewahrungsklasse und Frist
  • Volltextsuche, Mandanten (von Defconder den Nutzern zugeordnet), Freigaben durch eine eigene Rolle
  • Dokumente samt erkanntem Text mit einem Klick in die Wissensbasis übernehmen
  • Prüfprotokoll als Hash-Kette, Manipulationen werden erkannt
  • Rollen aus Defconder: Verwalter, Sachbearbeiter, Freigeber, Revisor

Fallbeispiele

  • Beispielszenario

    Die Behörde und die Prüfung

    Ein Rechnungsprüfungsamt will wissen, wer wann welchen Bescheid angefasst hat.

    1. Bescheide liegen mit Aufbewahrungsklasse und Frist in der Ablage.
    2. Das Amt bekommt die Rolle Revisor: Metadaten und Prüfprotokoll, keine Inhalte.
    3. Die Kette wird geprüft, jeder Zugriff ist einer Person und einer Uhrzeit zugeordnet.

    Ergebnis: Die Prüfung dauert Minuten statt Tage, und niemand musste Inhalte freigeben.

  • Beispielszenario

    Das Notariat mit Freigabe

    Eine Urkunde darf erst raus, wenn der Freigeber sie freigegeben hat.

    1. Die Sachbearbeiterin legt die Akte an und beantragt die Freigabe.
    2. Der Freigeber sieht die Akte und gibt sie frei oder lehnt ab.
    3. KI-Werkzeuge erreichen die Ablage nur über einen Zugang, der Verwaltern vorbehalten ist.

    Ergebnis: Freigabe und Zugriff sind nachvollziehbar, ohne zusätzliche Software neben der Lage.

Dokumente, Fristen, Mandanten

Die Ablage zeigt, was wie lange aufzubewahren ist und was bald fällig wird.

  • Aufbewahrungsklassen aus HGB, AO und weiteren Vorschriften
  • Suche über alle Dokumente
Aktenablage in Defconder: Dokumentenliste mit Aufbewahrungsklassen und Fristen

Alle Bilder zeigen fiktive Übungsdaten. Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende.

Datenmaskierung

Das Modell sieht Platzhalter, nicht Menschen.

Bevor ein Text ein KI-Modell oder einen Dienst erreicht, ersetzt die Datenmaskierung Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kontonummern, Kartennummern und IP-Adressen durch Platzhalter. Die Antwort wird auf Ihrem Rechner zurückübersetzt. In Abläufen lässt sich das als Schritt einsetzen, als Filter schaltet es sich vor jeden KI-Aufruf von Defconder.

Bei IhnenModell
Antwort an Anna Schmidt vorbereitet

Die Antwort wird lokal zurückübersetzt, die Zuordnung bleibt im Speicher

  • Ablauf-Editor mit Schritten für Eingabe, Maskierung, KI, Bedingung, HTTP und Ausgabe
  • IBAN und Kartennummern werden geprüft, nicht nur erraten
  • Modus Nur Cloud: lokale Modelle bleiben unberührt, Cloud-Modelle sehen nur Platzhalter
  • Aufrufe nach außen nur an Ziele auf Ihrer Erlaubnisliste

Fallbeispiele

  • Beispielszenario

    Der Bürgerhinweis und das Cloud-Modell

    Ein Hinweis mit Name, Telefonnummer und Kontoverbindung soll zusammengefasst werden.

    1. Defconder schaltet die Maskierung vor den KI-Aufruf (Modus Nur Cloud).
    2. Das Cloud-Modell bekommt eine Zusammenfassung mit Platzhaltern zu sehen.
    3. Die Zusammenfassung kommt mit den echten Angaben zurück, aber nur auf Ihrem Rechner.

    Ergebnis: Der Dienstleister hat nie eine Person gesehen, der Sachbearbeiter hat trotzdem die vollständige Antwort.

  • Beispielszenario

    Die Eingangspost, automatisch sortiert

    E-Mails sollen vorsortiert und an das Ticketsystem übergeben werden.

    1. Ein Ablauf maskiert, fragt ein lokales Modell nach der Kategorie und übersetzt zurück.
    2. Der HTTP-Schritt darf nur das Ticketsystem auf der Erlaubnisliste erreichen.
    3. Jede Ausführung steht als Ereignis im Protokoll, ohne Inhalte.

    Ergebnis: Die Sortierung läuft ohne Handarbeit, ohne Datenabfluss und ohne offene Schnittstelle nach außen.

Abläufe bauen statt programmieren

Schritte auf die Fläche ziehen, verbinden, ausführen. Das Zwischenergebnis zeigt, was das Modell tatsächlich sieht.

  • Bedingungen ohne Skriptsprache
  • Abläufe liegen im Ereignisprotokoll, nicht in einer Datei
Datenmaskierung in Defconder: Ablauf mit Eingabe, Maskierung, KI-Aufruf, Rückübersetzung und Ausgabe

Alle Bilder zeigen fiktive Übungsdaten. Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende.

Wissensbasis

Fragen an Ihre Dokumente, mit Quelle und ohne Cloud.

Die Wissensbasis lernt Ihre Dokumente und beantwortet Fragen mit Quellenangabe, mit einem Modell, das auf Ihrem Rechner läuft. Gedächtnis, Freigaben, Mandantentrennung, Wissenslücken und ein formales Regelwerk gehören dazu. Sie behauptet nichts, was nicht in den Dokumenten steht.

Ihr MandantAlarmplan WasserversorgungNotstromkonzept Pumpwerk NordAnderer MandantMeldekette StörungWie lange reicht der Notstrom imPumpwerk Nord?72 Stunden.Quelle: Notstromkonzept Pumpwerk Nord

Die Antwort nennt ihre Quelle

  • PDF, Word, Excel, Bilder und Scans (mit Texterkennung), Versionierung alter Fassungen
  • Antworten mit Quelle, Wissenslücken werden protokolliert
  • Mandanten: jede Abteilung mit eigenen Dokumenten und eigenem Gedächtnis
  • Einbringer reichen Dokumente ein, Verwalter geben sie frei, Endkunden sehen nur Zugeordnetes
  • Auf KRITIS ausgerichtet: Handbuch von Defconder und KRITIS-Grundlagen werden als Wissen mitgeliefert
  • Regelwerk mit Beweisprüfer, etwa für Meldefristen von 24 Stunden, 72 Stunden und einem Monat, mit eigenen Werten des Betreibers
  • Das Wissen des Betreibers kommt aus seinen Dokumenten: Retrieval statt Training, jede Antwort mit Quelle

Fallbeispiele

  • Beispielszenario

    Die Dienstvorschrift, nach der jeder fragt

    Im Stab fragt täglich jemand nach Fristen und Zuständigkeiten aus denselben Vorschriften.

    1. Die Vorschriften werden einmal gelernt, alte Fassungen bleiben als veraltet markiert.
    2. Die Antwort nennt Dokument und Stelle, ein Gesetzestext kann als autoritativ markiert werden.
    3. Fragen ohne Treffer landen im Wissenslücken-Dashboard und zeigen, was fehlt.

    Ergebnis: Der Stab fragt nicht mehr herum, und die Lücken in den Vorschriften werden sichtbar.

  • Beispielszenario

    Zwei Dienststellen, eine Instanz

    Revision und Recht sollen dieselbe Wissensbasis betreiben, ohne sich in die Dokumente zu sehen.

    1. Defconder ordnet die Nutzer einem Mandanten zu, jede Dienststelle bekommt eigene Dokumente und eigenes Gedächtnis.
    2. Ein Mitarbeiter reicht ein Dokument ein, die Verwalterin der Dienststelle gibt es frei.
    3. Geteilt wird nur, was ausdrücklich als globales Wissen gepflegt ist, etwa ein Gesetzestext.

    Ergebnis: Eine Installation, zwei getrennte Wissensbestände, nachweislich ohne Querverbindung.

Antwort mit Beleg

Die Antwort nennt das Dokument, aus dem sie stammt. Im Gedächtnis lassen sich Fakten festhalten, die Vorrang vor Dokumenten haben.

  • Rolle als Fachexperte oder als Coach für Einsteiger
  • Fakten per ++ ins Gedächtnis
Wissensbasis in Defconder: Chat mit Antwort und Quellenangabe

Alle Bilder zeigen fiktive Übungsdaten. Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende.

Zusammen

Ein Fall, vier Module, eine Spur.

Der Wert liegt im Zusammenspiel. Ein Beispiel aus dem Alltag einer Behörde.

  1. Ein Hinweis geht ein

    Ein Bürgerhinweis mit Name und Kontonummer wird in der Aktenablage abgelegt, mit Frist und Aufbewahrungsklasse.

  2. Die Datenmaskierung räumt auf

    Für die KI-Zusammenfassung bleiben nur Platzhalter übrig. Das gilt für jeden Aufruf, nicht nur für diesen.

  3. Die Wissensbasis ordnet ein

    Sie nennt die einschlägige Dienstanweisung samt Stelle und markiert, wenn die Vorschrift dazu schweigt.

  4. Der Agentenschutz bewacht den Weg

    Jeder KI-Aufruf trug ein Token und eine Berechtigung. Auffälliges wäre im Köder gelandet.

  5. Das Protokoll hält alles fest

    Wer was wann getan hat, steht ohne Inhalte im Ereignisprotokoll und lässt sich später beweisen.

Die Szenarien sind erdacht und zeigen, wie die Module zusammenarbeiten.

Betrieb

Gebaut für den Dauerbetrieb, nicht für die Vorführung.

Die Module sind abschaltbar, einstellbar und sicherbar, ohne dass dafür ein zweites Werkzeug nötig wäre.

  • Sicherung auf einen anderen Rechner

    In einen Ordner, auf eine Netzfreigabe oder per WebDAV auf Ihren eigenen Server. Verschlüsselt mit AES-256, die Kopie wird gegen die Quelle geprüft, täglich auf Wunsch. Zurückholen mit einem Klick.

  • Schutz auch für fremde Systeme

    Ein Gateway vor Ihrem eigenen Dienst fragt den Prüfpunkt von Defconder, mit eigenem Schlüssel je Gateway. Wirkt nur dort, wo das Gateway steht, und nur gegen Software-Agenten.

  • Wissen, das mitkommt

    Defconder bringt sein Handbuch und KRITIS-Grundlagen als globales Wissen mit. Orientierung, keine Rechtsberatung.

  • Regeln, die wirklich gelten

    Allow- und Deny-Regeln des Agentenschutzes werden vor dem Speichern bewiesen und bei jedem Zugriff durchgesetzt.

  • Mandanten

    Die Wissensbasis trennt Dienststellen sauber, Defconder ordnet die Nutzer zu. Mehr als ein Wissensbestand pro Installation.

  • Texterkennung für Scans

    Gescannte Dokumente und Bilder werden mit Tesseract gelesen, Deutsch und Englisch. Defconder zeigt, ob die Erkennung bereit ist.

  • Strenge Umgebung

    Die Dienste sehen keine Schlüssel, Zugänge oder Einstellungen des Servers, nur ihre eigenen. Auf Wunsch laufen sie mit niedrigerer Priorität.

  • Eine Anmeldung, ein Rollenmodell

    Jeder Nutzer meldet sich einmal an. Defconder legt die Konten in den Modulen selbst an und zieht Rollen und Berechtigungen nach.

Karte & Medien

Eigenes Kartenmaterial. Eigene Medienauswertung.

Zwei Fähigkeiten, die selten aus einer Hand kommen. Bei Defconder sind beide von Anfang an Teil derselben Ontologie, desselben Ereignisprotokolls und derselben Beweiskette wie jedes andere Objekt der Plattform.

Karte

Steht

Eigenes Kartenmaterial des Kunden, vollständig offline, mit taktischer Auswertung.

  • Eigenes Kartenmaterial

    MBTiles, GeoPackage, Vektorkacheln, GeoTIFF-Orthophotos und -Höhenmodelle. Läuft vollständig ohne Internetverbindung, ohne GDAL-Abhängigkeit.

  • Kartenstand im Beweis

    Jede Version einer Kartenquelle bleibt erhalten. Ein Lagebild von gestern zeigt sich mit dem damals gültigen Kartenstand, nachweisbar im Beweispaket.

  • Taktische Grafiken

    NATO-APP-6-Symbolik, Streckenmessung auf dem Ellipsoid, Höhenprofile, Kartenvergleich per Überblendung, Zeitschieber für zeitbezogene Ebenen.

  • Geländeanalysen

    Sichtlinie zwischen zwei Punkten, Sichtfeld um einen Beobachterstandort, Überflutungssimulation nach Pegelstand, direkt aus dem Höhenmodell des Kunden.

Anbindung externer Kartendienste bereits live gegen einen echten öffentlichen Dienst des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie geprüft.

Medienanalyse

Steht

Bild, Video, Audio und Biometrie als vollwertige Objekte der Ontologie, kein nachträglich angeflanschtes Zukaufsmodul.

  • Bild & Dokumente

    Text aus Fotos und Scans mit Position, Objekte per freiem Suchbegriff, Änderungserkennung, Dokumentenvergleich und unumkehrbare Schwärzung.

  • Video

    Szenenerkennung, Verfolgung über die gesamte Länge, Live-Aufzeichnung von Kamera- und Drohnenströmen, Bewegungsmetadaten nach MISB ST 0601 direkt auf der Karte.

  • Audio

    Sprache zu Text in mehreren Zielsprachen, Sprechertrennung, Übersetzung, Erkennung akustischer Ereignisse.

  • Biometrie

    Gesicht und Stimme, Abgleich gegen eigene Referenzsätze nur mit Rechtsrahmen und Ermächtigung, Kandidaten statt Identitäten, Fairnessmessung.

Güte wird gemessen, nicht behauptet. Jeder Befund bleibt bis zum Original nachprüfbar, Einstufung wird automatisch mitvererbt, Löschung wirkt kryptografisch. Alle Einzelheiten stehen im Abschnitt Medienanalyse.

Auf einen Blick

Bild, Video, Ton und Dokument werden bei Ihnen ausgewertet, und jeder Befund bleibt bis zur Originaldatei nachprüfbar.

  • Das System schlägt vor, der Mensch entscheidet
  • Auswertung auf Ihrer Infrastruktur, kein angeflanschtes Zukaufmodul
  • Biometrie nur streng geführt, im Rahmen des Betreibers

Medienanalyse

Aus Material wird Beweis.

Bild, Dokument, Video, Drohnenaufnahme, Ton und Stimme werden auf Ihrer eigenen Infrastruktur ausgewertet. Sie sind vollwertige Objekte der Ontologie, kein angeflanschtes Zukaufsmodul. Das System schlägt vor, der Mensch entscheidet, und jeder Befund bleibt bis zur Originaldatei nachprüfbar.

DrohnenstromSegment 13279f4eeSegment 2773150d1Segment 39a948c41Segment 4b501b271Segment 596a608ecSegment 6ab62ea3cJedes Segment: verschlüsselt, mit dem vorigen verkettetFlugweg nach MISB ST 0601KursHöheBildausschnitt am Boden

Beispielbild, synthetisch

Der Strom wird schon beim Empfang in Segmente zerlegt, verschlüsselt und mit dem vorigen verkettet. Die Sensordaten der Drohne laufen synchron auf der Karte.

  • Bild und Dokumente

    Vom Foto bis zur gescannten Akte.

    • Text aus Fotos und Scans, Zeile für Zeile mit Position. Gescannte PDF-Seiten werden automatisch gelesen.
    • PDF-Dokumente seitenweise mit Aufbau und Lesereihenfolge.
    • Objekte im Bild, auch mit freiem Suchbegriff, und Suche nach Bedeutung.
    • Ein Klick ins Bild grenzt den Gegenstand als Umriss ab.
    • Änderungserkennung zwischen zwei Aufnahmen derselben Stelle, auch bei kleiner Kameraverschiebung.
    • Dokumentenvergleich bis auf das einzelne Wort.
    • Schwärzung, die unumkehrbar in die Bildpunkte eingebrannt und vom System nachgeprüft wird.
  • Video und Drohne

    Vom Kamerastrom bis zum Flugweg auf der Karte.

    • Gliederung in Szenen mit Vorschaubild, Objekte werden über die Zeit verfolgt, eingeblendeter Text wird gelesen.
    • Sensordaten nach MISB ST 0601 laufen synchron zur Wiedergabe auf der Karte: Flugweg, Höhe, Kurs und Bildausschnitt am Boden. Pakete mit falscher Prüfsumme werden verworfen.
    • Live-Aufzeichnung von Kamera- und Drohnenströmen. Jedes Segment wird beim Empfang verschlüsselt und mit dem vorigen verkettet.
    • Vorläufige Alarme während der Aufnahme, klar als maschinell und ungeprüft gekennzeichnet.
  • Audio

    Vom Funkmitschnitt zum Transkript.

    • Sprache zu Text mit Zeitmarken, in vielen Sprachen.
    • Übersetzung, unter anderem aus dem Russischen, Ukrainischen und Arabischen.
    • Erkennung akustischer Ereignisse wie Sirene, Schuss oder Explosion.
    • Sprechertrennung: Wer spricht wann, das Transkript zeigt den Sprecher an.
  • Biometrie, streng geführt

    Nur mit Rahmen, nur mit Ermächtigung, nur als Kandidat.

    • Gesichts- und Stimmabgleich gegen eigene Referenzsätze, technisch gesperrt ohne aktives Rechtsrahmen-Paket und gültige Ermächtigung.
    • Treffer sind Kandidaten mit Ähnlichkeitswert, nie eine festgestellte Identität. Jeder Kandidat braucht die begründete Bestätigung eines Menschen.
    • Fehlerraten zwischen Personengruppen werden gemessen, ein Modell mit erheblichen Unterschieden wird nicht eingesetzt.
    • Auskunfts- und Löschersuchen Betroffener sind abgebildet, Vorlagen werden per Kryptolöschung vernichtet.

Von der Auswertung zur Lage

Orte, Namen, Organisationen und Muster wie Kennzeichen oder Koordinaten werden im Text gefunden. Ein geprüfter Befund wird mit einem Klick zum Datensatz in der Lage und führt von dort immer zur Quelle zurück. Eine Prüfschlange stellt die unsichersten Vorschläge nach vorn und lässt sich mit der Tastatur abarbeiten.

Sieben Zusagen

Nicht behauptet, sondern eingebaut.

  1. Nachprüfbar bis zur Originaldatei

    Jede Aussage ist ein Ereignis im verketteten Protokoll. Das Beweispaket enthält nur die Ereignisse einer Datei, jeweils mit Einschlussbeweis, dazu die Ergebnisse mit Prüfsumme. Der offene Prüfer rechnet alles selbst nach, ohne Netz und ohne Defconder.

  2. Souverän

    Alle Modelle laufen lokal, importiert als signierte Bündel mit geprüfter Lizenz. Jede Datei liegt einzeln verschlüsselt, und das Löschen vernichtet den Schlüssel.

  3. Der Mensch entscheidet

    Das System liefert Vorschläge mit Position und Sicherheit. Frei formulierte Beschreibungen bleiben Hinweise und werden nie zum Befund. Herabstufung und Löschung brauchen eine zweite Person.

  4. Güte wird gemessen

    Im Gütelabor werden Modelle auf festen Testmengen vermessen, mit Konfidenzintervall und festem Startwert. Ein Modell, das schlechter ist als sein Vorgänger, wird nicht freigegeben. Was ungemessen ist, trägt die Kennzeichnung ungemessen.

  5. Einstufung wird durchgesetzt

    Wer die Freigabestufe nicht hat, bekommt den Befund nicht und erfährt nicht, dass er existiert. Suche, Karten und Protokoll folgen derselben Regel.

  6. Wiederholbar

    Jede Analyse lässt sich auf Knopfdruck erneut rechnen. Das System weist aus, ob das Ergebnis bitgenau, innerhalb einer Toleranz oder nicht wiederholbar ist.

  7. Zweckgebunden

    Jede Analyse, jeder Vergleich, jeder Abgleich und jeder Zugriff auf ein Original nennt den Zweck und steht im Protokoll.

Biometrie, streng geführt

Der Rahmen gehört dem Betreiber.

Die Rechtsabteilung des Betreibers legt in einem eigenen Bereich fest, was zulässig ist: Zwecke, Betriebsarten, Grenzen und Fristen je Einsatzfeld. Sie trägt den Nachweis ihrer Prüfung ein, und mehrere Personen müssen freigeben. Änderungen sind neue Fassungen, die Historie bleibt lückenlos. Vorlagen helfen beim Einstieg, sind aber ausdrücklich Entwürfe und keine Rechtsberatung.

  1. Rechtsrahmen-Paket

    Zwecke, Betriebsarten, Grenzen, Fristen und Nachweis der Rechtsprüfung, freigegeben von mehreren Personen.

  2. Ermächtigung

    Aktenzeichen, Zeitraum, Geltungsbereich und Zahl der Zielpersonen, innerhalb der Grenzen des Pakets.

  3. Kandidat

    Das System liefert einen Ähnlichkeitswert, nie eine festgestellte Identität.

  4. Bestätigung

    Ein Mensch bestätigt mit Begründung. Alles steht im Protokoll.

Was wir nicht bauen

Nach unserem Verständnis der KI-Verordnung verboten, deshalb nicht Teil des Produkts:

  • Gesichtsbilder aus dem Netz sammeln
  • Sensible Merkmale ableiten
  • Emotionen am Arbeitsplatz erkennen
  • Sozialverhalten bewerten

Einsatzfelder

Ein Kern. Jede Branche.

Eine Branche ist ein Paket aus Objekten, Beziehungen, Masken, Dashboards und Regeln. Dieselbe Plattform, ganz unterschiedliche Einsatzfelder.

Für welche Einsatzfelder ist Defconder gedacht?

Für Sicherheitsbehörden, Streitkräfte, Bevölkerungsschutz und Betreiber kritischer Infrastruktur. Eine Branche ist ein Paket aus Objekten, Beziehungen, Masken, Dashboards und Regeln auf demselben Kern. Defconder ersetzt keine Fachsysteme, es verbindet sie nachprüfbar. Ob Ihr Feld abgedeckt ist, zeigt ein Gespräch mit Vorführung. Alle Bilder zeigen Übungsdaten.

Ereignisse, Fahndungen und Einsatzmittel in einem Lagebild

Jede Person, jedes Fahrzeug, jeder Hinweis ist mit Akte, Ort und Freigabestufe verbunden. Fahndungen, Sichtungen und Streifen erscheinen in derselben Karte. Szenario: Ein Hinweis trifft ein, wird einer Person und einem Ort zugeordnet, und die Freigabestufe bestimmt, wer ihn sieht.

  • Fahndung mit Sichtungen und Glaubwürdigkeit
  • Verfahren mit verknüpften Ereignissen
  • Freigabestufe je Datensatz
Kriminalitätslage mit Karte, Deliktverteilung und Fahndungen

Übungsszenarien mit fiktiven Daten. Keine realen Einheiten oder Vorfälle. Alle Bilder zeigen fiktive Übungsdaten. Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende.

Roadmap

Erst belastbar, dann breit, dann groß.

Sechs Horizonte. Jeder ist erst abgeschlossen, wenn er im Betrieb bei einem Partner besteht, nicht wenn der Code fertig ist. Die Roadmap beschreibt Absichten, keine Zusagen.

  1. 00Steht

    Fundament

    • Ontologie-Baukasten mit Regelprüfung
    • Verkettetes Ereignisprotokoll mit unabhängigem Prüfer
    • Freigabestufen im Server
    • Rollen, Zwecke und Vier-Augen-Prinzip
    • Hardware-Schlüssel für die Anmeldung
    • Geheimnisse verschlüsselt im Ruhezustand
    • Hauptprotokoll und Systemsicherungen mit AES-256-GCM im Ruhezustand
    • Aktionen, KI-Agenten, Cloud-Sperre ab einer gesetzten Geheimhaltungsstufe
    • Zentrale KI-Richtlinienschicht mit Betreiber-Sperre
    • Lernen pro Installation, Stufe 1: Dokumente und Rückmeldungsbeispiele je Mandant, mit Lern-Sperre
    • Bausteine für jede Objektart, Auslieferung je Kunde
    • Versionsräume: Arbeitszweige, Vergleich und Zusammenführung mit zweiter Person
    • Abläufe: visueller Editor mit Prüfung, Freigaben und Lauf-Beleg
    • Abläufe: Laufbeleg-Export, Wiederholung ab gespeichertem Checkpoint, deterministischer CLI-Läufer, Ressourcen-Lineage und lokaler Modell-Lifecycle
    • Wiederherstellung im Ernstfall erprobt
    • Pipeline-, Sensor- und Analyse-Baukasten
    • Layout- und App-Baukasten für eigene Anwendungen
    • Härtetest in sieben Stufen
    • Navigation mit Seitenleiste und Infoleiste je Modul, auch auf dem Handy
    • KI-Schicht: Messlauf mit 30 synthetischen Prüffällen und Modellfreigabe durch zwei Personen
  2. 01Steht

    Fachfunktionen

    • Datenströme mit Millionen Einträgen, beweisbar verankert
    • Graph, Geokodierung und Personenabgleich mit Sperre
    • Semantische Suche und Vektorraum
    • Medienanalyse mit nachprüfbarem Beweispaket
    • Föderierte Abfrage über mehrere Domain Packs
    • Eigener Kartenserver mit taktischen Grafiken und Geländeanalysen
    • Lage-Schnittstellen für Spuren und Warnungen, Luftraumkarte mit Zonenmarkierung
    • Zeitreise und Prognosen mit Prüfpfad (Chronos Guard), mit Fachvorlagen für Netzlast, Pegel, Ausdauer und Notstrom
    • Comms für Führung und Kommunikation: Kern mit Aufträgen, Alarmen und Quittungen
    • Terra: begehbare 3D-Welt mit Wetter und Szenarien
    • Krisenplan mit Plan-Coach
    • Krankenhaus-Fachpaket als Szenario
  3. 02Als Nächstes

    Betriebsreife

    • Mein Dashboard: persönliche Startseite aus Widgets der Module (erste Stufe läuft, Ausbau folgt)
    • Prozessanalyse (Process Mining) auf dem eigenen Protokoll und auf importierten Ereignisdaten (gebaut, im Test belegt, jede Kennzahl nachrechenbar)
    • Fallfragen: Fragen in natürlicher Sprache an einen Fall, jede Aussage mit Quelle, wörtlichem Zitat und nachprüfbarem Beleg (gebaut, im Test belegt)
    • Hilfe und Dokumentation in der Anwendung (Hilfe-Zentrum mit Artikeln je Modul und Einführung steht, Bedienabläufe und Betriebshandbuch folgen)
    • Abläufe: weitere Knotenarten und Terra-Schwelle stehen im Editor, Ausführung für Fristen und Webhooks sowie Richtervorbehalt im Editor folgen
    • Offline-Karten: Straßenkarte und Kartenpakete ohne Internet (erste Straßenkarte für Hannover läuft im Test)
    • Comms: Funkwege und Mesh im Gerätetest
    • Hochverfügbarer Betrieb
  4. 03Geplant

    Einsatzreife

    • Schutzschild: Prototyp mit Beweislauf (fünf Schichten, Vorab-Mandat, Veto), Ausbau zum Produkt mit echter Sensorhardware und rechtlicher Prüfung
    • Klartext: signierte, nachprüfbare Schutzmitteilungen an die Gegenseite, von zwei Menschen freigegeben, Übergabe an offene Kanäle durch Menschen (gebaut, im Test belegt)
    • Rollen und Rechte über mehrere Organisationen hinweg getrennt
    • Verzeichnisdienst und Single Sign-on
    • Herkunftsnachweis für Daten
    • KI-Schicht: ein Modell, das den Messlauf besteht, und seine Freigabe durch den Betreiber
    • Unabhängige Sicherheitsprüfung
    • Biometrie: Echtzeit-Abgleich und Schutz gegen Präsentationsangriffe
  5. 04Geplant

    Ökosystem

    • Öffentliche Programmierschnittstelle
    • Paketmarkt für Fachmodelle
    • Partnerprogramm für Integratoren
    • Weitere Vorlagen und Beispielanwendungen
  6. 05Zielbild

    Zielbild

    • Verbundbetrieb mehrerer Häuser
    • Offline-Betrieb im Feld
    • Verteilte Datenströme über mehrere Server
    • Gezieltes Nachtrainieren pro Installation, sobald geeignete Hardware vorhanden ist
    • Zulassung für eingestufte Informationen
    • Auslieferung in abgeschotteten Umgebungen
Geplant, nächster großer Schritt

Eine Plattform für mehrere Organisationen, ohne gemeinsame Geheimnisse

Streitkräfte, Polizei und Katastrophenschutz arbeiten in einer Großlage auf derselben Plattform zusammen, jede Organisation bleibt bei ihren eigenen Rollen und Freigabestufen. Dieselbe Zweckbindung, die heute schon Domain Packs innerhalb einer Organisation trennt (siehe Föderierte Abfrage oben), wächst eine Ebene höher: über Organisationsgrenzen hinweg.

Eine gemeinsame InfrastrukturStreitkräfteEigene Rollen,eigene FreigabestufenPolizeiEigene Rollen,eigene FreigabestufenTHWEigene Rollen,eigene FreigabestufenGemeinsames Lagebild, nurwo ausdrücklich freigegeben

Konzeptskizze für einen geplanten Ausbauschritt, kein Live-Beweis wie die Demo oben. Baut auf derselben, bereits bewiesenen Zweckbindungs-Prüfung auf.

Nur persönlich

Bewusst vertraulich

Manches zeigen wir bewusst nicht öffentlich.

Für Streitkräfte, Nachrichtendienste und die besonders sensiblen Bereiche weiterer kritischer Infrastrukturen legen wir Funktionen nicht auf einer Webseite dar. Das ist Absicht und folgt derselben Freigabelogik, die auch Ihre Daten schützt: Wer Einblick erhält, wird vorher geklärt.

  • StreitkräfteEinzelheiten werden nicht öffentlich dargelegt.Persönlicher Termin
  • NachrichtendiensteEinzelheiten werden nicht öffentlich dargelegt.Persönlicher Termin
  • Kritische InfrastrukturEinzelheiten werden nicht öffentlich dargelegt.Persönlicher Termin

Wir melden uns persönlich und klären vorab, wer Einblick erhält.

Mitmachen

Wir bauen das nicht allein und wollen es auch nicht.

Vier Türen, je mit einem konkreten ersten Schritt. Wer einen echten Anwendungsfall mitbringt, prägt die Reihenfolge der Roadmap.

  • Pilotpartner

    Behörden und Betriebe mit einem echten Anwendungsfall. Wir bauen das Fachpaket mit Ihnen, Sie behalten den Einfluss auf das, was als Nächstes kommt.

  • Förderpartner

    Programme und öffentliche Stellen, die europäische Souveränität in der Datenverarbeitung ernst nehmen. Ergebnisse und Nachweise stellen wir bereit.

  • Investoren

    Ein System, das über Jahre trägt, in einem Markt, den Souveränitätsvorgaben und öffentliche Beschaffung formen. Vorführung in 30 Minuten.

  • Technologiepartner

    KI-Anbieter, Integratoren und Entwicklerinnen. Wir bieten einen prüfbaren, souveränen Einsatzort für Modelle und Partner.

Sprechen wir über Ihre Lage.

Ein Gespräch von 30 Minuten mit Vorführung. Ohne Verkaufsdruck, mit offener Auskunft über den Stand.

  1. 1Sie schildern Ihre Lage und Ihr Ziel.
  2. 2Wir melden uns persönlich bei Ihnen.
  3. 3Sie sehen die Plattform an einem Beispiel, das zu Ihnen passt.

Oder direkt per E-Mailjustautomatemore@jamoneai.de

Kein Tracking, keine Weitergabe an Dritte. Ihre Angaben gehen nur an uns.

Ihre Anfrage

Beim Absenden beweist Ihr Browser mit einer kleinen Rechenaufgabe, dass eine Person schreibt. Kein Captcha, keine Drittanbieter.

Fragen

Häufige Fragen

Was gehört zum Defconder-Ökosystem?

Das Ökosystem umfasst 34 Fähigkeiten in 5 Ebenen: Lage und Raum, Daten und Wissen, Modell und Abläufe, Führung und Wirkung sowie Vertrauen und Betrieb. 29 sind im Produkt vorhanden, 4 in Entwicklung, 1 als Konzept beschrieben. Sie teilen ein Objektmodell, ein verkettetes Ereignisprotokoll und ein Rechtesystem.

Wie lerne ich Defconder schnell kennen?

Auf der Startseite zeigt die Vollansicht "Ökosystem erleben" das System in 2:30 Minuten als Film. Sie lässt sich jederzeit auf Selbsterkunden umschalten und startet auf Wunsch direkt bei einer Frage, etwa zum Lagebild, zur Freigabe durch den Menschen oder zum Beweis. Alle Inhalte stehen zusätzlich als Text auf der Seite.

Was ist in Defconder schon gebaut und was ist geplant?

Die Systemkarte kennzeichnet jede Fähigkeit mit ihrem Stand: 29 stehen im Produkt, 4 sind in Entwicklung, 1 sind als Konzept beschrieben. Die Roadmap ordnet das Geplante in sechs Horizonte, Grenzen und offene Punkte benennen wir ausdrücklich.

Was ist das Schutzschild in Defconder?

Das Schutzschild ist ein Modul für waffenfreie, umkehrbare Schutzmaßnahmen an der eigenen Gebäude- und Netzinfrastruktur, etwa einer Klinik oder eines Umspannwerks. Zwei Menschen geben vorab ein begrenztes Mandat frei, ein Widerspruchs-Agent bremst, ein Sofort-Veto stellt alles zurück, und jede Entscheidung liegt in einer hashverketteten Belegkette. Fünf Schichten: Ortung ohne eigene Strahlung, Signatur-Tarnung, Zivilschutz-Kokon, Cyber-Spiegelwelt und Wahrheitsschutz. Stand: Prototyp mit Beweislauf, an simulierten Sensoren und erfundenen Orten gezeigt.

Wirkt das Schutzschild gegen echte Drohnen?

Das ist nicht gemessen. Der Beweislauf belegt die Rechnungen, die Rechtetrennung und die Entscheidungskette an simulierten Sensoren und Szenarien. Es gibt keinen Feldversuch mit echter Sensorhardware, und die Wirkung gegen reale Suchköpfe ist nicht untersucht. Aktive Stör- und Sendemaßnahmen sind nicht Teil des Produkts. Der Einsatz in einem Gebäude ist vorab mit Brandschutz, Betreiber, Datenschutz, Betriebsrat und Recht zu klären.

Was ist Klartext in Defconder?

Klartext erzeugt signierte Mitteilungen an die Gegenseite, die nur belegbare Wahrheit aus den eigenen Daten enthalten, etwa dass ein Gebäude ein Krankenhaus ist und wie viele Menschen darin sind. Ein Gegenargument und zwei fremde Freigaben sind Pflicht, der Auszug ist signiert und lässt sich ohne Defconder nachrechnen. Defconder sendet nichts selbst: Die Übergabe über offene Kanäle machen Menschen. Stand: gebaut und im Test belegt, mit erfundenen Daten. Eine Mitteilung hält nicht jeden Angreifer auf, und der Einsatz ist rechtlich vorab zu klären.

Baut Defconder Waffen?

Nein. Defconder entwickelt keine Funktion, die ein Wirkmittel ansteuert, und kein System, das ein Ziel erfasst, um es zu treffen. Defconder baut Lage, Warnung, Schutz und Nachweis. Hoheitliche Fähigkeiten liegen bei berechtigten Stellen; wo diese eine Anbindung brauchen, sprechen wir darüber in Absprache und mit rechtlicher Prüfung.

Was bedeutet bei Defconder Zögern?

Defconder ist so gebaut, dass wichtige Schritte zwei Menschen brauchen, ein Widerspruchs-Agent gegen die Maschine argumentiert, jede automatische Schutzreaktion sich stoppen lässt und Fluchtwege offen bleiben. Zögern heißt nicht, zu spät zu sein: Viele Quellen sollen früh ein Bild liefern, und wo die Zeit fehlt, legen zwei Menschen im Voraus einen Rahmen mit umkehrbaren Schritten fest.

Wie geht Defconder mit dem Abgleich von Personendaten um?

Daten werden nur zweckgebunden verbunden. Der Abgleich von Personen ist gesperrt, bis berechtigte Menschen gemeinsam freigeben, bei Richtervorbehalt rechnet das System blind. Wer eine Freigabestufe nicht hat, bekommt die Daten nicht übertragen, und jeder Zugriff steht im prüfbaren Protokoll. Stand: Server bewiesen, Oberfläche im Bau.

Was sind die Versionsräume in Defconder?

Die Versionsräume sind eine lokale Versionsverwaltung für das Modell: Fachpakete, Objekttypen, Beziehungen, Aktionen und Abläufe. Der Hauptstand ist für direkte Änderungen gesperrt. Änderungen entstehen in Arbeitszweigen, werden Feld für Feld verglichen und gehen erst nach der Freigabe durch eine zweite Person in den Betrieb. Alles liegt auf dem eigenen Defconder-Server, es gibt keine Verbindung zu einem externen Git-Dienst.

Darf sich jemand eine Änderung am Modell selbst freigeben?

Nein. Wer die Übernahme in den Hauptstand beantragt, darf sie nicht selbst freigeben, auch nicht die höchste Rolle. Eine zweite berechtigte Person entscheidet, und die Freigabe steht im Protokoll. Ändern zwei Zweige dasselbe Feld, erkennt Defconder den Konflikt und überschreibt nichts.

Lernt die KI-Schicht von Defconder aus unseren Daten?

Nur auf Ihrer eigenen Installation und nur, soweit Sie es zulassen. Die KI-Schicht kann Dokumente aus der Wissensbasis und Rückmeldungsbeispiele je Mandant einbeziehen. Diese liegen verschlüsselt bei Ihnen, werden nicht in Wissenspakete exportiert und lassen sich mit einer Lern-Sperre abschalten. Es gibt kein globales Modell, das aus den Daten mehrerer Kunden trainiert wird, und die Gewichte der Modelle werden dabei nicht verändert.

Kann der Betreiber die KI-Schicht sperren?

Ja. Jeder Modellaufruf läuft über die zentrale KI-Schicht, die Rolle, Zweck und Einstufung prüft und im Zweifel ablehnt. Der Betreiber kann die KI über eine Sperrdatei und eine Umgebungsvariable begrenzen. Die Umgebungsvariable kann eine Sperre aus der Datei nicht lockern, und eine beschädigte Sperrdatei führt zur Ablehnung. Jede Entscheidung steht ohne Prompt und ohne Modellantwort im Protokoll.

Sind Ereignisprotokoll und Sicherungen verschlüsselt?

Auf Wunsch des Betreibers ja. Das Hauptprotokoll lässt sich auf AES-256-GCM umstellen, jede Zeile wird einzeln authentifiziert verschlüsselt, und der Schlüssel liegt im Tresor. Nach dem Entschlüsseln bleibt die Hash-Kette mit dem unabhängigen Prüfer prüfbar. Grenzen: Eine Schlüsselrotation ist nicht automatisiert, bei Verlust des Tresorschlüssels sind die Daten nicht wiederherstellbar, und ein kompromittierter laufender Server kann entschlüsselte Daten lesen.

Wird die Wiederherstellung im Ernstfall geübt?

Ja, als wiederholbare Übung. Ein Systemsnapshot wird in einen getrennten Datenordner zurückgespielt, dort startet ein isolierter Server, und der unabhängige Prüfer kontrolliert die Ereigniskette. Beschädigte oder fehlende Dateien werden abgewiesen. Grenzen: Die Sicherung liegt zunächst im selben Datenordner und ersetzt keine externe Kopie, und der gemessene Lauf ist ein lokaler Entwicklungsbeweis ohne Garantie für andere Hardware.

Wie funktioniert die KI in Defconder?

Jede Anfrage an ein Modell geht zuerst durch das KI-Tor des Servers. Es prüft Rolle, Zweck, Einstufung, Modellfreigabe und die Sperre des Betreibers und lehnt im Zweifel ab. Das Modell läuft standardmäßig lokal, bekommt nur Quellen, die die fragende Person lesen darf, und liefert einen Vorschlag in festem Format. Vor der Freigabe formuliert ein zweiter Agent das stärkste Argument dagegen, dann entscheidet ein Mensch. Jede Entscheidung steht ohne Prompt im verketteten Protokoll. Lernen aus Rückmeldungen ist je Installation einstellbar und startet ausgeschaltet.

Was passiert, wenn die KI etwas Falsches vorschlägt?

Ein Vorschlag wirkt nie von selbst. Vor der Freigabe steht ein Gegenargument mit einer Einstufung der Schwere. Ohne Gegenargument lässt sich der Vorschlag nicht freigeben, und bei hoher Schwere wartet die Aktion auf einen Menschen, der seine Abwägung schriftlich festhält. Gegenargument, Kenntnisnahme und Freigabe stehen mit Prüfwerten im Protokoll. Eine Garantie, dass ein Modell nie falsch liegt, gibt es nicht. Deshalb entscheidet ein Mensch.

Wie wird ein neues KI-Modell eingeführt?

Ein neues Modell ist zuerst ein Kandidat und kein aktives Modell. Es wird an synthetischen Prüffällen gemessen. Aktiv wird es erst nach der Freigabe durch eine zweite Person und gegen eine Schwelle, die der Betreiber selbst setzt. Die Freigabe lässt sich zurücknehmen. Eine Trefferquote nennen wir erst, wenn das Modell feststeht.

Hat Defconder eine eigene KI, und lernt sie bei uns dazu?

Defconder bringt eine KI-Schicht mit, die in jeder Installation ein eigenes Gedächtnis aufbaut: Dokumente der Wissensbasis und geprüfte Rückmeldungen, getrennt je Mandant und verschlüsselt auf Ihrer Infrastruktur. Das Modell selbst ist ein offenes Modell, das lokal läuft, seine Gewichte werden dabei nicht verändert. Das Lernen ist je Bereich einstellbar, startet ausgeschaltet, und eine Rückmeldung wirkt erst, wenn eine benannte Rolle sie übernimmt. Jede Anfrage geht zuvor durch das KI-Tor, vor der Freigabe widerspricht ein zweiter Agent, dann entscheidet ein Mensch. Nachtrainieren der Gewichte pro Installation ist ein Zielbild und noch nicht gebaut.

Wie schnell wirkt das, was die KI-Schicht lernt?

Sofort, ohne Trainingsphase. Bei aktiver Lernstufe wird ein übernommenes Beispiel beim Übernehmen eingebettet und steht bei der nächsten Anfrage bereit. Die Einbettung eines kurzen Beispiels dauerte in unserer Messung rund eine zehntel Sekunde, die eines Textes von etwa 3.800 Zeichen rund anderthalb Sekunden, gemessen nur für diesen Schritt auf einem Arbeitsplatzrechner ohne Grafikkarte. Wie stark die Antworten dadurch besser werden, haben wir noch nicht gemessen. Das hängt von Menge und Qualität Ihres Materials ab.

Wie markiert Defconder Drohnen, die in eine Sperrzone fliegen?

Die Zonenwache vergleicht Spuren aus Sensoren, Remote ID und weiteren Eingängen laufend mit den Drohnen-Geozonen der DFS (dipul). Dringt eine Spur in eine Zone ein, entsteht ein Alarm, der im Protokoll steht. In der Spurenansicht trägt die Spur dann einen Ring und einen Zeilenrand im Farbton der Zone, dazu den Zonennamen. Reine ADS-B-Spuren zählen nicht, weil Flugzeuge planmäßig durch Kontrollzonen fliegen. Defconder zeigt und protokolliert, die Entscheidung trifft ein Mensch. Eine Anbindung an Wirkmittel gibt es nicht.

Kann ich Prognosen mit Chronos Guard für meinen Fall vorbereiten?

Ja. Der Prognose-Editor bietet Fachvorlagen als Ausgangspunkt: Netzlast eines Umspannwerks, Pegel eines Gewässers, Drohnenausdauer mit Ablösung und Notstrom-Tank eines Krankenhauses. Alle Werte sind Ausgangswerte zum Anpassen und keine Normwerte. Sie ordnen die Vorlage Ihren eigenen Datenquellen zu. Jede Rechnung erhält einen Prüfpfad, den ein Dritter nachrechnen kann.

Wie sehe ich im Ökosystem, was für meine Rolle zählt?

In der Vollansicht des Ökosystems wählen Sie im Kapitel System Ihre Rolle: Leitstelle, Krankenhaus, Kommune, Sicherheitsbehörden, Streitkräfte oder kritische Infrastruktur. Die Bausteine, die für diese Rolle wichtig sind, bleiben hell und beschriftet, die übrigen treten zurück. Die Zuordnung folgt den Verweisen im Abschnitt Für wen.

Was sind Fallfragen in Defconder?

Fallfragen sind Fragen in natürlicher Sprache an einen Fall oder an den Bestand, den Sie sehen dürfen. Ein lokales Modell übersetzt die Frage in eine Abfrage, Defconder prüft und führt sie selbst aus. Das Ergebnis stammt aus den Daten, nicht aus dem Modell. Jede Antwort trägt einen Prüfwert. Stand: gebaut und im Test belegt, mit erfundenen Daten.

Kann die KI bei Fallfragen Antworten erfinden?

Das Modell kann falsche Aussagen vorschlagen. Defconder zeigt sie dann nicht als belegt: Eine Aussage gilt nur als belegt, wenn ihr Zitat wörtlich in der genannten Quelle steht und ihre Zahlen dort oder im festen Ergebnis vorkommen. Alles andere ist als nicht belegt gekennzeichnet und lässt sich nicht bestätigen. Das Ergebnis der Abfrage kommt immer aus den Daten.

Sehen Fallfragen mehr, als ich sehen darf?

Nein. Fallfragen arbeiten auf derselben Sicht nach Freigabestufe wie der Rest von Defconder. Datensätze, die Ihr Konto nicht sehen darf, kommen weder in die Abfrage noch in eine Modellanfrage noch in die Antwort.

Welche KI-Modelle nutzen Fallfragen, und gehen Daten nach außen?

Fallfragen nutzen nur Modelle, die der Betreiber lokal auf der eigenen Infrastruktur freigegeben hat, nie Cloud-Modelle. Die Betreibersperre der KI-Schicht gilt auch hier. Es gehen keine Daten nach außen.

Lässt sich eine Antwort aus Fallfragen nachprüfen?

Ja. Jede Antwort steht mit einem Prüfwert im Protokoll. Der Beleg rechnet Quellen, Zitate und Abfrage auf dem damaligen Stand neu. Ein unabhängiges Werkzeug prüft den exportierten Auszug ohne Defconder. Der Beleg bestätigt Rechnung und Übereinstimmung, nicht die Richtigkeit der Quelldaten.

Was ist die Prozessanalyse in Defconder?

Die Prozessanalyse ist ein Process-Mining-Baustein für das eigene Ereignisprotokoll und für importierte Ereignisdaten (CSV, XES, OCEL, Parquet). Sie zeigt Prozesskarte, Varianten, Durchlaufzeiten und Übergaben zwischen Rollen. Sie ist standardmäßig ausgeschaltet und läuft lokal. Stand: gebaut und im Test belegt, mit erfundenen Daten.

Sieht die Prozessanalyse einzelne Personen?

Nein, nicht in den Ergebnissen. Fälle erscheinen pseudonymisiert, Ressourcenkennungen werden beim Import pseudonymisiert, und Gruppen unter der Mindestgröße (voreingestellt fünf Fälle) werden nie ausgewiesen. Einzelvorgänge werden nicht ausgeliefert.

Lässt sich ein Ergebnis der Prozessanalyse nachprüfen?

Ja. Jedes Ergebnis trägt einen Prüfwert, und der Kennzahlbeleg lässt sich herunterladen. Ein unabhängiges Prüfwerkzeug rechnet ihn ohne Defconder nach. Es bestätigt die Rechnung für den vorgelegten Auszug, nicht die Herkunft oder Vollständigkeit der Quelldaten.

Was ist das Ablauf-Studio in Defconder?

Das Ablauf-Studio ist ein visueller Editor für Abläufe auf Ihren Daten. Ein Ablauf verbindet einen Auslöser (ein Ereignis, eine Schwelle an einem Objekt, ein Zeitplan, ein Datenstrom oder ein Start von Hand) mit Datenabfragen, Bedingungen, KI-Schritten, Freigaben und Aktionen. Vor dem Veröffentlichen prüft eine vollständige Analyse den Ablauf, jede veröffentlichte Version ist unveränderlich, und jeder Lauf steht mit Prüfwerten im verketteten Ereignisprotokoll.

Kann eine KI in einem Ablauf allein eine Aktion auslösen?

Nein. Die Prüfung vor dem Veröffentlichen lehnt jeden Ablauf ab, in dem von einem KI-Schritt ein Weg zu einer Aktion führt, ohne dass ein Mensch freigibt. KI-Schritte laufen außerdem nur auf lokalen Modellen, und ihre Antwort muss zu den erlaubten Kategorien passen.

Wie lässt sich ein Lauf-Beleg prüfen?

Der Beleg eines abgeschlossenen Laufs kann als JSON exportiert und unabhängig neu berechnet werden. Eine Änderung oder ein fehlender Schritt wird dabei erkannt.

Kann ein fehlgeschlagener Ablauf ab einem Checkpoint wiederholt werden?

Wenn ein klassifizierter Eingabe-Checkpoint vorliegt, kann der Lauf ab dem fehlgeschlagenen Schritt als neuer Lauf wiederholt werden. Der neue Lauf wird im Verlauf protokolliert.

Was zeigt die Lineage eines Ablaufs?

Sie zeigt im Ablauf gespeicherte Ressourcen wie Objektarten, Aktionen, Ereignisse, Datenströme, Vektorindizes, Unterabläufe und ausgewählte Modelle. Eine vollständige Herkunft von Workshop-Widgets und Tabellenspalten ist nicht enthalten.

Was ist Defconder Comms?

Comms ist die Ende-zu-Ende verschlüsselte Führungskommunikation von Defconder: Aufträge in fünf Spalten mit signierter Quittung, Alarme mit Eskalationskette und Zustellnachweis, Anrufe mit Video, Offline-Karte und ein Archiv mit Vier-Augen-Prinzip. Der Server läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur und kann Inhalte nicht lesen. Comms ist in Entwicklung und läuft mit Übungsdaten.

Wie ist Comms verschlüsselt?

Comms nutzt Messaging Layer Security (MLS, RFC 9420) mit der Rust-Bibliothek OpenMLS. Derselbe Kern läuft im Browser als WebAssembly und auf Android. Der Server leitet nur verschlüsselte Nachrichten weiter. Eine unabhängige Sicherheitsprüfung und Zulassungen, etwa für Verschlusssachen, gibt es noch nicht.

Funktioniert Comms ohne Internet?

Im eigenen Netz ja: Der Server läuft bei Ihnen, Geräte finden ihn im lokalen Netz, und Nachrichten werden gepuffert, bis die Verbindung zurück ist. Ohne jeden Server leiten die Geräte Alarme per Bluetooth von Gerät zu Gerät weiter (Mesh), auf echten Handys getestet. Eine Strecke zwischen den Geräten bleibt Voraussetzung.

Was ist die Tarn-PIN in Comms?

Eine zweite PIN öffnet einen leeren Tresor, ohne dass von außen ein Unterschied zu sehen ist. Im Krisenstab läuft dabei still ein Alarm. Dazu kommen Fernlöschen und die Sperre aller Geräte eines Kontos, wenn es im Verzeichnis gesperrt wird.

Warum setzt Terra für den Krisenplan keine KI ein?

Ein vorgefüllter Plan kann plausibel und falsch sein, etwa mit einer falschen Frist, einer nicht vorhandenen Ressource oder einer fehlerhaften Route, und unter Zeitdruck wird Vorgefülltes leicht abgenickt. Terra entwirft deshalb nur aus einer berechneten Lage und prüft den Plan nach 29 festen Regeln, die jeder nachlesen kann. Menschen tragen Verantwortliche, Mittel und Erfolgskriterium ein und geben frei.

Was kann Terra heute nicht?

Der tolerierbare Datenverlust (RPO) in der Folgenanalyse ist in Arbeit und steht kurz vor der Fertigstellung. Defconder ist keine Software von der Stange: Meldepflichten und Branchenvarianten erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen und liefern sie als auf Ihr Haus zugeschnittene Varianten mit Defconder aus. Terra setzt für den Krisenplan kein Sprachmodell ein, hat keine Zertifizierung für Informationssicherheit und keinen Sicherheitstest durch Dritte. Es wird auf Ihrer Infrastruktur betrieben, Hosting gehört nicht zum Angebot. Die Daten liegen für Hannover Mitte vor.

Kann man die Änderungskette von außen prüfen?

Wird ein früheres Ereignis verändert, bricht die Kette und wird mit der Nummer des ersten betroffenen Ereignisses gemeldet. Wer Zugriff auf alle Daten hat, könnte die ganze Kette neu berechnen. Deshalb nennt das Dokument den Kopf der Kette, den Sie an einer zweiten Stelle festhalten sollten, zum Beispiel im Protokoll der Freigabe.

Was ist ein Alarm- und Einsatzplan?

Ein Alarmplan plant Szenarien so durch, dass sie über eine Auslöseschwelle abgerufen werden können, ohne dass die Einsatzleitung neu entscheiden muss. Ein Einsatzplan bereitet die taktischen Entscheidungen der Einsatzleitung und ihre Umsetzung in Einsatzbefehle vor. Beides gehört eng zusammen und wird als Alarm- und Einsatzplan geführt. Terra bildet beides in einem Plan ab.

Was gehört in einen Krisenplan?

Üblich sind Zweck und Geltungsbereich, Auslöser und Eskalationsstufen, Meldestellen und Alarmierung, Sofortmaßnahmen, Aufbau und Besetzung des Stabes mit Stellvertretungen, Maßnahmen mit Verantwortlichen, Mitteln und Zeiten, Kommunikationswege, Ressourcen, Meldepflichten, Deeskalation, Übungen und Nachbereitung sowie Dokumentenlenkung mit Version und Freigabe. Terra deckt diese Bausteine ab und prüft sie auf Lücken.

Was ist der Unterschied zwischen Störung, Notfall und Krise?

Eine Störung kann die zuständige Fachstelle im Regelbetrieb beheben. Ein Notfall lässt sich nicht im Regelbetrieb bewältigen und erfordert eine besondere Aufbauorganisation, es liegen aber Pläne vor oder lassen sich anpassen. Eine Krise hat massive Auswirkungen, und passende Pläne liegen nicht vor oder greifen nicht. Den Katastrophenfall stellt nach Landesrecht die zuständige Behörde fest.

Wie lange sollte eine Notstromversorgung reichen?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, die Notstromversorgung so auszulegen, dass ein Notbetrieb über mindestens 72 Stunden ohne Kraftstoffnachlieferung möglich ist. Terra rechnet die Betriebsdauer je Liegenschaft aus Tankinhalt und Verbrauch und warnt, wenn sie darunter liegt und die Lieferung nicht gesichert ist.

Nach welchen Standards richtet sich Terra?

Terra orientiert sich an Bausteinen aus dem BSI-Standard 200-4 mit der Vorlage für das Notfallhandbuch, der DV 100, der Orientierungshilfe des Landes Baden-Württemberg zum Hochwasseralarm- und Einsatzplan, dem Musternotfallplan Stromausfall und den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Terra behauptet keine Konformität, keine Zertifizierung und keine Prüfung durch eine Behörde.

Läuft der Krisenplan ohne Internet?

Ja. Terra läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur, Karte, 3D-Welt, Plan und Prüfung brauchen kein Internet. Nur der Abruf der Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes braucht eine Verbindung.

Wie wird die Nachvollziehbarkeit gesichert?

Jede Änderung am Plan und am Einsatztagebuch steht als Ereignis in einer Kette, in der jedes Ereignis den Hash des vorherigen trägt. Eine nachträgliche Änderung bricht die Kette und wird mit der Nummer des ersten betroffenen Ereignisses gemeldet. Das Dokument nennt den Kopf der Kette und eine Prüfsumme des Planinhalts.

Ersetzt Terra die rechtlich vorgeschriebene Planung?

Nein. Der Plan ist eine Arbeitsgrundlage und hat keine Rechtswirkung. Welche Pläne und Inhalte vorgeschrieben sind, richtet sich nach dem Recht des Landes und den Vorgaben der zuständigen Behörde.

Kann Defconder einen Krisenplan erstellen und prüfen?

Ja. Defconder Terra führt Krisenpläne und Alarm- und Einsatzpläne als prüfbare Daten: Eskalation, Stab mit Sachgebieten, Meldestellen, Sofortmaßnahmen, Notstrom, Übungen und Abschlussbericht. Der Plan-Coach prüft nach 29 festen Regeln ohne KI auf Lücken. Terra orientiert sich an öffentlichen Dokumenten wie BSI-Standard 200-4 und DV 100 und behauptet keine Konformität. Mehr steht im Abschnitt Krisenplan auf dieser Seite.

Gibt es ein Muster eines Krisenplans zum Ansehen?

Ja. Ein vollständiger Beispielplan mit 17 Seiten, erzeugt von Terra, steht als PDF zum Ansehen und Herunterladen bereit, auf Deutsch und auf Englisch. Alle Angaben sind fiktiv, das Muster hat keine Rechtswirkung. Es liegt im Abschnitt Krisenplan auf dieser Seite.

Welche Module gibt es und was machen sie?

Vier Module laufen im selben Betrieb wie die Lage: der Agentenschutz prüft KI-Agenten und Maschinenzugänge, die Aktenablage verwahrt Akten mit hashverkettetem Prüfprotokoll, die Datenmaskierung nimmt Personendaten heraus, bevor ein Modell sie sieht, und die Wissensbasis beantwortet Fragen aus Ihren Dokumenten mit Quelle.

Was sind Bausteine?

Bausteine sind fertige Fähigkeiten, die Sie ohne Programmierung auf eine Objektart Ihrer Wahl legen, zum Beispiel die Berechnung der Restlaufzeit eines Vorrats oder Anschlüsse für Anlagentechnik und Warnmeldungen. Was Sie davon bekommen, richtet sich nach Ihrer Lieferung, im Haus schalten Sie Bausteine selbst ein und aus. Der Bestand wächst laufend, branchenübergreifend.

Wie vertrauenswürdig ist eine KI-Antwort aus der Wissensbasis?

Sie stammt aus Ihren eigenen Dokumenten und nennt ihre Quelle. Fragen ohne Treffer werden als Wissenslücke protokolliert. Ein Sprachmodell kann trotzdem irren, deshalb entscheidet am Ende ein Mensch, und formale Regeln lassen sich unabhängig vom Modell prüfen.

Wohin gehen die Daten der Module?

Sie bleiben auf Ihrem Server. Die Module laufen auf Ihrem Server, das Sprachmodell lokal. Cloud-Modelle sind optional, und die Datenmaskierung kann davor so geschaltet werden, dass nur Platzhalter hinausgehen.

Können Dienststellen die Module getrennt nutzen?

Ja. Die Wissensbasis trennt Mandanten, jede Dienststelle hat eigene Dokumente und eigenes Gedächtnis. Rollen und Berechtigungen kommen für alle Module aus Defconder.

Muss ich Defconder vertrauen, damit der Prüfer etwas beweist?

Nein, und das ist der Zweck. Der Prüfer rechnet alles selbst nach, auch ohne Netz und ohne Defconder. Wie weit ein Ergebnis trägt, hängt davon ab, welche Schlüssel Sie auf anderem Weg erhalten haben und ob unabhängige Zeugen den Stand des Protokolls bestätigt haben. Jedes Ergebnis nennt seine Stufe.

Schützt der Prüfer auch gegen künftige Quantencomputer?

Zum Teil. Das Protokoll, die Veröffentlichung des Prüfers und die Glieder einer Erneuerung können zusätzlich hashbasiert unterschreiben (SLH-DSA nach FIPS 205), das braucht nur SHA-256. Ein Zeitbeweis über Bitcoin verhindert, dass nach einem Bruch von Ed25519 rückdatiert wird. Die Gegenzeichnungen der Zeugen sind vorerst Ed25519 und deshalb nicht quantensicher.

Kann ein Zugriff am Protokoll vorbeigehen?

Ein Protokoll beweist nur, was drinsteht. Für Daten, die verschlüsselt liegen und deren Schlüssel unter mehreren Hütern geteilt ist, gibt es einen Weg: Die Hüter geben ihren Anteil nur gegen einen Eintrag im bezeugten Protokoll heraus. Für alle anderen Daten bleibt die Lücke, dass ein nie eingetragener Zugriff nicht auffällt, und der Prüfer sagt das auch. Ein Referenz-Hüter liegt offen, die Anbindung an die Anwendung folgt.

Läuft Defconder in unserer eigenen Umgebung?

Ja. Die Plattform ist für den Betrieb auf eigener Infrastruktur gebaut. Ein Cloud-Zwang besteht nicht, auch nicht für die KI-Funktionen.

Welche KI wird genutzt?

Die, die Sie freischalten. Lokale Modelle stehen im Vordergrund. Cloud-Modelle sind optional und ab einer von Ihnen gesetzten Geheimhaltungsstufe serverseitig gesperrt.

Kann die KI etwas tun, das wir nicht erlaubt haben?

Nein. Die KI schlägt nur vor, ob und warum eine Aktion sinnvoll ist. Was die Aktion ändert, legen Formeln fest, die Sie definieren. Je nach Stufe wartet der Vorschlag auf die Freigabe eines Menschen. Zusätzlich prüft die zentrale KI-Schicht jeden Modellaufruf nach Rolle, Zweck und Einstufung, lehnt im Zweifel ab und lässt sich vom Betreiber sperren.

Wie wird Geheimhaltung durchgesetzt?

Im Server. Wer eine Stufe nicht hat, bekommt die Daten gar nicht erst übertragen. Im Zweifel gilt: kein Zugriff.

Können wir unsere Daten wieder mitnehmen?

Ja. Das komplette Ereignisprotokoll und die Fachpakete lassen sich exportieren.

Wie weit ist das System?

Die Module und Bausteine dieser Seite laufen und werden mit Übungsdaten gezeigt. Die Systemkarte zählt 34 Fähigkeiten: 29 stehen im Produkt, 4 sind in Entwicklung, 1 sind als Konzept beschrieben. Betriebsreife, Sicherheitsprüfung und Zulassungen stehen auf der Roadmap. Wir sagen offen, was noch fehlt.

Was kostet es?

Das Modell steht noch nicht fest. Pilotpartner sprechen mit uns darüber, bevor es festgelegt wird.

Werden auf dieser Seite Daten erhoben?

Nein. Die Seite setzt keine Cookies, nutzt keine Analysewerkzeuge und lädt keine Schriften von Dritten. Ihre Wahl zwischen hellem und dunklem Design speichert nur Ihr Browser.

Was unterscheidet Defconder von einer großen US-Cloud-Lageplattform?

Der Betrieb. Defconder läuft vollständig auf Ihrer eigenen Infrastruktur, auch abgeschottet. Rechtsraum, Protokoll und KI-Zugriff bleiben bei Ihnen, nicht bei einem fremden Anbieter. Details dazu finden Sie oben im Vergleich.

Was bedeutet ontologiebasiert?

Sie zeichnen Ihr eigenes Datenmodell aus Objekten, Beziehungen und Regeln, ein Domain Pack. Karten, Dashboards, Aktionen und Analysen entstehen daraus automatisch, ohne Programmierung.

Was ist ein Domain Pack?

Ein wiederverwendbares Paket aus Entitätstypen, Beziehungen und Regeln für ein Fachgebiet, etwa Kriminalitätslage oder Bevölkerungsschutz. Mehrere Domain Packs laufen nebeneinander auf derselben Plattform.

Was bedeutet Event-Sourcing bei Defconder?

Jede Änderung wird als eigenes Ereignis in einer verketteten Kette gespeichert, nicht überschrieben. Der aktuelle Stand ist das Ergebnis aller Ereignisse, auch das Löschen ist ein Eintrag.

Wie unterscheidet sich das von einer klassischen Datenbank?

Eine klassische Datenbank speichert den aktuellen Stand und überschreibt ihn. Defconder speichert jede Änderung selbst, verkettet und nachprüfbar. Der aktuelle Stand wird daraus berechnet, nicht direkt gespeichert.

Ist Defconder DSGVO-konform?

Die Architektur ist darauf ausgelegt: Betrieb auf eigener Infrastruktur, Freigabestufen im Server, Löschung als nachvollziehbares Ereignis, vollständiger Export. Eine formale, unabhängige Prüfung steht noch aus, siehe Roadmap.

Kann Defconder ganz ohne Internetverbindung laufen?

Für den laufenden Betrieb ja, die Plattform braucht keine Cloud-Verbindung. Vollständiger Feldeinsatz ohne jedes Netz ist als Mesh-Modul bereits als Prinzip bewiesen, der reguläre Offline-Feldbetrieb steht noch auf der Roadmap.

Wie werden Zugänge und Passwörter gespeichert?

Zugänge für Sensoren werden gehasht gespeichert und sind fest an ein Objekt und eine Freigabestufe gebunden, nie im Klartext.

Unterstützt Defconder Hardware-Sicherheitsschlüssel wie YubiKey?

Ja. Die Anmeldung unterstützt echte Passkeys nach dem WebAuthn-Standard, zusätzlich zu Passwort und Einmalcode.

Welche KI-Modelle unterstützt Defconder?

Sie bestimmen, welche lokalen Modelle laufen. Cloud-Modelle sind optional und ab einer von Ihnen gesetzten Geheimhaltungsstufe serverseitig gesperrt, nicht nur im Menü ausgeblendet.

Was ist ASDA bei Defconder?

Ein Modul, das Luftfahrzeuge aus öffentlichen ADS-B-Daten laufend verfolgt und mathematisch beweist, ob der Abstand zu einem geschützten Standort eingehalten wird. Mehr dazu weiter oben.

Woher stammen die Luftfahrzeugdaten bei ASDA?

Aus der offenen ADS-B-Quelle adsb.lol, einem Empfängernetz von Freiwilligen (Open Database License, Namensnennung adsb.lol-Mitwirkende). Keine erfundenen oder simulierten Flugbewegungen. Flugzeuge ohne Transponder und Drohnen ohne Meldung sehen diese Quellen nicht.

Erfasst ASDA auch Drohnen?

ASDA erfasst heute Luftfahrzeuge mit ADS-B-Transponder, das sind vor allem bemannte Luftfahrzeuge. Viele kleine Drohnen senden kein ADS-B-Signal, eine eigene Drohnenerfassung ist als nächste Phase geplant, nicht behauptet.

Was ist Sensor-Fusion bei Defconder?

Melden zwei Quellen dasselbe reale Objekt mit leicht unterschiedlicher Position, führt das Verfahren beide zu einem Track zusammen und zeigt die Abweichung offen an, statt sie zu verschweigen. Stand: in der laufenden Anwendung, geprüft mit eingelieferten Meldungen aus mehreren Quellen, noch nicht im Feld mit echten Sensoren erprobt. Mehr dazu weiter oben.

Funktioniert die Kartenfunktion auch offline?

Ja. Eigenes Kartenmaterial als MBTiles, GeoPackage oder GeoTIFF läuft vollständig ohne Internetverbindung und ohne GDAL-Abhängigkeit.

Ist die Medienanalyse schon einsatzbereit?

Ja. Die Auswertung von Bild, Dokument, Video, Drohnenaufnahme, Ton und Stimme läuft vollständig auf der eigenen Infrastruktur, mit Beweispaket und offline prüfbarem Nachweis. Noch nicht Teil des heutigen Stands sind der biometrische Echtzeit-Abgleich und der Schutz gegen Präsentationsangriffe.

Wie belege ich einen Befund gegenüber Dritten?

Zu jeder Datei lässt sich ein Beweispaket exportieren. Es enthält nur die Ereignisse dieser Datei, jeweils mit mathematischem Einschlussbeweis, dazu die Ergebnisse mit Prüfsumme. Der mitgelieferte offene Prüfer rechnet alles ohne Netz und ohne Defconder nach und schlägt bei jeder Manipulation an. Ob ein Ergebnis in einem Verfahren verwertbar ist, entscheidet das jeweilige Gericht oder die zuständige Stelle.

Wie gut sind die Modelle der Medienanalyse?

Das messen wir, statt es zu behaupten. Im Gütelabor werden Modelle auf festen Testmengen vermessen, mit Konfidenzintervall und festem Startwert, am besten mit Ihrem eigenen Material. Ein Modell, das schlechter ist als sein Vorgänger, wird nicht freigegeben. Was ungemessen ist, trägt die Kennzeichnung ungemessen.

Ist Biometrie in Defconder erlaubt, und wie wird sie begrenzt?

Gesichts- und Stimmabgleich sind technisch gesperrt, solange kein aktives Rechtsrahmen-Paket des Betreibers und keine gültige Ermächtigung vorliegen. Treffer sind Kandidaten mit Ähnlichkeitswert und brauchen die begründete Bestätigung eines Menschen. Fehlerraten zwischen Personengruppen werden gemessen. Das Sammeln von Gesichtsbildern aus dem Netz, das Ableiten sensibler Merkmale, Emotionserkennung am Arbeitsplatz und die Bewertung von Sozialverhalten bauen wir nicht. Die rechtliche Zulässigkeit im Einzelfall prüft der Betreiber mit seiner Rechtsabteilung.

Verlassen Bilder, Videos oder Tonaufnahmen das Haus?

Nein, die Modelle laufen lokal auf Ihrer Infrastruktur, und das System braucht für die Auswertung keine Verbindung nach außen. Modelle werden als signierte Bündel mit geprüfter Lizenz importiert, jede Datei liegt einzeln verschlüsselt, und das Löschen vernichtet den Schlüssel.

Für welche Organisationen eignet sich Defconder?

Polizei, Streitkräfte, Nachrichtendienste, Bevölkerungsschutz und Betreiber kritischer Infrastruktur, überall dort, wo ein gemeinsames, geprüftes Lagebild unter Zeitdruck gebraucht wird.

Kann Defconder bestehende Fachverfahren einbinden?

Ja, über die Sensor-Bridge mit eigenem Schlüssel je Objekt und Freigabestufe, optional mit einer Pipeline zum Zuordnen, Berechnen und Filtern vor der Übernahme.

Kann Defconder Daten aus beliebigen Quellen aufnehmen?

Ja. Defconder nimmt Daten über Web-Schnittstellen, Webhooks, Eingangsordner, TCP, UDP, WebSocket, Ereignisströme, MQTT und Kafka auf und erkennt Formate wie JSON, CSV, XML, Syslog, GeoJSON und Schiffsfunk (AIS) selbst. Aus einer Probe schlägt das System Zeit-, Orts- und Schlüsselfeld sowie die Seitenfortsetzung vor. Eine neue Quelle ist damit meist Konfiguration statt Entwicklungsprojekt.

Wie viele Daten verarbeitet Defconder?

In Tests wurden fünf Millionen Einträge in einem einzigen Datenstrom durchsucht und geprüft und über 12.000 Meldungen pro Sekunde durch den laufenden Server aufgenommen, gemessen auf einem einzelnen Arbeitsplatzrechner. Die Datenbank beantwortet Abfragen nach Schlüssel, Zeit oder Kartenausschnitt in unter zehn Millisekunden, über den Server sind es bei einer Million Einträgen rund 30 bis 50 Millisekunden. Auf Serverhardware mit mehr Kernen und schnelleren Datenträgern ist Luft nach oben. Vorhandene Analysesysteme bleiben im Einsatz, ihre Treffer holt Defconder ab und verbindet sie beweisbar mit der Lage.

Wie bleiben große Datenmengen manipulationssicher?

Jede Aufnahme bildet einen Batch mit eigenem Prüfwert (Merkle-Wurzel), der im verketteten Hauptprotokoll verankert wird. Ein veränderter, gelöschter oder eingeschleuster Eintrag fällt bei der Prüfung auf. Für jeden einzelnen Eintrag lässt sich ein Nachweis erzeugen, der ihn mit dem Hauptprotokoll verbindet. Eine Million Meldungen erzeugten nur 66 Protokolleinträge.

Wie verhindert Defconder, dass Massendaten die Lage überfluten?

Die Masse bleibt im Datenstrom und ist durchsuchbar. Nur Einträge, die eine Regel treffen oder die jemand ausdrücklich übernimmt, werden zu Datensätzen der Lage, mit Verweis auf Strom und Ursprung. Eine Obergrenze je Batch schützt zusätzlich. Die Übernahme stuft Daten nie niedriger ein als den Strom.

Kann Defconder Social-Media-, Funkzellen- oder Fahndungsdaten einbinden?

Technisch ja. Für Mastodon, Bluesky, Reddit, Telegram, X und RSS-Feeds gibt es fertige Vorlagen. Mastodon, Bluesky-Konten und RSS laufen ohne Zugang, Reddit, die Bluesky-Suche, Telegram und X brauchen einen eigenen Zugang beim Anbieter. Weitere Quellen binden Webhook, Abruf und Dateien an. Welche Quellen eingebunden werden dürfen, bestimmen die Rechtsgrundlage der jeweiligen Behörde und die Nutzungsbedingungen des Anbieters. Defconder liest Telekommunikationsdaten nicht selbst aus, sie kommen ausschließlich über die zugelassene Schnittstelle des Kunden.

Welche Hardware braucht Defconder für große Datenmengen?

Die genannten Messwerte stammen von einem einzelnen Arbeitsplatzrechner. Behörden und Streitkräfte setzen ohnehin leistungsstarke Server ein, und mehr Prozessorkerne und schnellere Datenträger geben Defconder Luft nach oben. Die Plattform läuft vollständig auf eigener Infrastruktur, auch abgeschottet.

Ist Defconder ein Waffensystem?

Nein. Defconder ist eine Lage- und Führungsschicht. Es steuert keine Waffen und enthält keine Zielerfassung. Es bündelt Quellen, bereitet Entscheidungen vor und hält fest, wer sie getroffen hat.

Wer verantwortet Entscheidungen, die Defconder vorbereitet?

Der Mensch. Für jede Aktion legt der Betreiber fest, ob sie manuell läuft, die Freigabe eines Menschen braucht oder automatisch abläuft. Jeder Schritt steht mit Urheber im verketteten Protokoll.